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EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei sofort beenden (Di, 26 Jul 2016)
Stefan Funk: Anja Weisgerber ist bienenfleißig, sachkundig, hartnäckig und charmant Die CSU Schweinfurt-Land traf sich zu einer besonderen Kreisversammlung in Bergrheinfeld, bei der die Wahlmänner und -frauen für die Nominierungsversammlung zur Bundestagswahl 2017 bestimmt wurden. Diese findet am 8. Oktober 2016 im Volkach statt. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Bericht der Bundestagsabgeordneten Dr. Anja Weisgerber, in dem sie auf die Erfolge der CSU in Berlin und für den Wahlkreis einging. Bezirksrat Stefan Funk, stellvertretender Vorsitzender der CSU im Bundeswahlkreis Schweinfurt-Kitzingen, brachte es auf den Punkt: „Die drei CSU-Kreisverbände Schweinfurt-Stadt, Schweinfurt-Land und Kitzingen sind mit der Arbeit ihrer Bundestagsabgeordneten sehr zufrieden. Bienenfleißig, sachkundig, hartnäckig und charmant vertritt sie die Interessen unserer Region in Berlin“, so Funk. Weisgerbers Bilanz der Arbeit der letzten drei Jahre kann sich sehen lassen: „Mir ist wichtig, dass Mittel von der Bundesebene in den Wahlkreis fließen, zum Beispiel bei der Städtebauförderung oder beim Ausbau unseres Straßennetzes.“ Auch bei der Breitbandversorgung fördert der Bund die Kommunen, „damit möglichst viele weiße Flecken beim schnellen Internet von der Landkarte verschwinden“, so die Abgeordnete. Die Konversion in der Region ist ihr ebenso ein großes Anliegen. Deshalb ist Weisgerber sehr froh darüber, dass es gelungen ist, für den Umbau der ehemaligen Ledward-Barracks in Schweinfurt Fördermittel in Höhe von vier Millionen Euro zu akquirieren. Auch bei den Themen Energiewende oder Netzausbau, die den Wahlkreis direkt betreffen, macht sich Weisgerber für die Interessen ihrer Heimat in Berlin stark. Sowohl Weisgerber als auch CSU-Bezirksvorsitzender und Staatssekretär Gerhard Eck nahmen nach einer bewegten Woche Stellung zum Amoklauf von Würzburg. „In diesen Tagen merken wir mehr denn je, wie wichtig eine gut ausgestattete Polizei ist. Die Polizisten leisten eine hervorragende Arbeit für unser Land und verdienen unseren größten Respekt und unsere Rückendeckung. Angesichts von gegenteiligen Aussagen aus dem Bundestag stelle ich mich ganz klar hinter die Sicherheitskräfte, die sich für uns einsetzen und unser Leben und das unserer Kinder schützen“, so Weisgerber. „Bayern ist bei der inneren Sicherheit führend und gut aufgestellt“, betonte Staatssekretär Eck. Er dankte der Bayerischen Polizei für das schnelle und beherzte Eingreifen in Würzburg. „Bei der inneren Sicherheit ist die CSU der Vorreiter. Denn beim Schutz unserer Bürger setzen wir auf einen starken Staat, der kraftvoll auftritt und unsere Sicherheit bestmöglich garantiert“, so Eck. Große Sorgen bereitet Anja Weisgerber die derzeitige Entwicklung in der Türkei: „Mit den Anti-Terror-Gesetzen hat Präsident Erdogan die Arbeit der Opposition sowie der freien Presse massiv eingeschränkt. Nach dem Putschversuch wurde zudem der Ausnahmezustand ausgerufen und tausende Menschen in Haft genommen. Die Überlegungen zur Wiedereinführung der Todesstrafe sind für mich ohne Worte. Als CSU haben wir schon immer gefordert, dass die Türkei kein Mitglied der EU wird. Jetzt erst recht: Ein Land das rechtsstaatliche Prinzipien missachtet, kann nicht Mitglied der europäischen Wertegemeinschaft werden. Deshalb müssen die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sofort beendet werden.“ Dieter Wagner, CSU-Ortsvorsitzender aus Bergrheinfeld, stellte bei seiner Begrüßung den Bürgermeisterkandidaten Ulrich Werner vor. Er wurde vor einigen Wochen einstimmig für den Urnengang im März 2017 nominiert. Wagner sowie der gesamte CSU-Kreisverband wünschten ihm viel Erfolg für den bevorstehenden Wahlkampf. Am Ende der Versammlung wurden die 81 Delegierten und Ersatzdelegierten für die Bundeswahlkreisversammlung gewählt. Die Rede der CSU-Bundestagsabgeordneten verfolgten (von links) die stellv. CSU-Kreisvorsitzenden Thomas Stadler und Christine Bender (stellv. Landrätin), CSU-Bezirksvorsitzender und Staatssekretär Gerhard Eck, Bezirksrat Stefan Funk sowie der Bergrheinfelder CSU-Vorsitzende Dieter Wagner. Besondere CSU-Kreisversammlung des Kreisverbandes Schweinfurt-Land in Bergrheinfeld (von links): Thomas Stadler und Barbara Göpfert (beide stellv. CSU-Kreisvorsitzende), Dieter Wagner (CSU-Ortsvorsitzender), stellv. CSU-Kreisvorsitzende und stellv. Landrätin Christine Bender, die CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, Bezirksrat Stefan Funk und der CSU-Bürgermeisterkandidat von Bergrheinfeld Ulrich Werner. Quelle: CSU-Bundeswahlkreis Schweinfurt/ Kitzingen
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Betriebsfest Glöckle: 30 Jubilare geehrt – Firmengruppe erzielte weitere Steigerung der Gesamtleistung (Mo, 25 Jul 2016)
Schweinfurt/Grafenrheinfeld. Alle zwei Jahre kommt die gesamte Glöckle Bau-Familie am Glöckle-See in Grafenrheinfeld zusammen, um gemeinsam mit der Führungsspitze der Bauunternehmung eine Betriebsversammlung mit Sommerfest abzuhalten. Im Mittelpunkt des Festes, zu dem alle Mitarbeiter, Rentner und deren Familien eingeladen werden, stand die Ehrung sowie Verabschiedung der langjährigen, verdienten Mitarbeiter. Insgesamt 30 Jubilare wurden für ihre jahrzehntelange Treue zum Unternehmen, für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement von der Firmenleitung geehrt und ausgezeichnet. Zunächst gab jedoch die Geschäftsführende Gesellschafterin der Unternehmensgruppe Glöckle, Carolin Glöckle, einen kurzen Rückblick über das abgelaufene Geschäftsjahr sowie einen Ausblick auf das laufende und die zukünftigen Planungen. „Die Bauwirtschaft konnte im letzten Jahr von den sehr positiven Rahmenbedingungen profitieren, daher hat sich auch bei uns der Geschäftsverlauf insgesamt gesehen positiv dargestellt.“ Sehr zufrieden zeigte sich die Geschäftsführerin in den Bereichen Projektentwicklung und Schlüsselfertiger Wohnungsbau. Im Bereich Hoch- und Tiefbau wurde eine Umstrukturierung vorgenommen; der Geschäftsführer des Schlüsselfertigen Wohnungsbaus, Bernd Supthut, verantwortet seit Oktober auch die Sparte Hoch- und Tiefbau. Positiv seien auch die Zahlen für die Sparte Betonfertigteile; Veränderungen gab es im Segment Baustoffwerke und Transportbetonwerkes. So wurde die TB Glöckle umfirmiert und Glöckle sei nun wieder alleiniger Gesellschafter dieser Firma. Zudem sei im Januar 2016 eine neue Baustoffrecyclinganlage in Betrieb genommen worden. „Zudem haben wir in diesem Sommer nach einem 15jährigen Verfahren endlich die Genehmigung für den Kiesabbau im Schweinfurter Stadtteil Oberndorf bekommen!“ Glöckle abschließend: „Unsere Firmengruppe konnte im letzten Geschäftsjahr eine weitere Steigerung der Gesamtleistung erzielen. Der Blick in die Zukunft fiel ebenfalls optimistisch aus: „Wir blicken positiv in das neue Geschäftsjahr, da wir bereits heute einen sehr hohen Auftragsbestand in allen Bereichen zu verzeichnen haben. Außerdem konnten wir zwei große Bauprojekte hier vor Ort akquirieren, die wir mit eigenem Personal besetzen.“ Carolin Glöckle sieht die Glöckle Gruppe aufgrund der breiten Ausstellung vom gerade erst verstärkten Bereich der Baustoffe bis hin zur Projektentwicklung für die Zukunft sehr gut aufgestellt. „Mit derzeit über 22 Auszubildenden dokumentieren wir, dass wir auch weiterhin als attraktiver Arbeitgeber in Unterfranken auf Wachstum und Qualität setzen.“ Danach dankte sie allen Mitarbeitern für die bisher geleistete hervorragende Arbeit und appellierte an den Teamgeist der Glöckle-Mannschaft. Hierbei zog sie diverse Parallelen zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft: „Nur wenn jeder – vom einzelnen Spieler über den Trainer bis hin zum Management – sein Bestes gibt, kann man sich im Spitzenfeld halten. Handeln wir alle gemeinsam danach – wir sind eine Spitzenmannschaft, lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass wir auch ein Spitzenteam werden.“ Firmenchefin Carolin Glöckle stellte ins Zentrum ihrer Ausführungen die Ehrung der 30 Jubilare, die 25, 35, 40 und sogar 45 Jahre in der Firma tätig sind und waren: „Es ist keine Selbstverständlichkeit zwei, drei Dekaden und noch länger bei ein und derselben Firma zu bleiben, die Philosophie des Unternehmens stets mitzutragen und mit großem Einsatz ans Tagwerk zu gehen. Dafür gebühren Ihnen mein Dank und mein Respekt!“ Bevor Klaus und Carolin Glöckle die Jubilarehrung vornahmen, ergriff auch der Betriebsratsvorsitzende, Hilmar Schuler, das Wort: „Das Betriebsfest steht unter dem positiven Trend der Bauwirtschaft, die Mitarbeiter sind hoch motiviert und bereit fürs laufende Jahr!“ Es habe sich in den vergangenen zwei Jahren viel Positives getan. „Wir können sehr positiv in die Zukunft schauen und dafür danke ich im Namen der Belegschaft auch der Familie Glöckle.“ Folgende Jubilare wurden geehrt: 25 Jahre: Bernd König, Robert Koch, Birgit Remde, Erhard Schäfer, Ludwig Grob, Franz Lang, Konrad Bunn, Gerald Karch, Dieter Pauli, Reiner Seufert, Marcus Schmitt, Michael Bassing, Karl-Heinz Bähr. 35 Jahre: Harald Ullmann, Gerhard Schmid, Gerhard Weber, Raimund Büttner, Robert Lieb, Birgit Schug, Peter Börtlein, Klaus Schubert, Georg Weber. 40 Jahre: Ludwig Schmitt, Erich Gößmann-Schmitt, Gerhard Dietz, Gunter Herbert. 45 Jahre: Bernhard Müller, Rudi Schüler, Gerhard Trägner, Heinrich Schmitt. Verabschiedung nach 41 bzw. 49 Jahre Firmenzugehörigkeit: Manfred Klüpfel und Siegfried Husslein. Unser Foto zeigt Klaus und Carolin Glöckle, den Betriebsratsvorsitzender Hilmar Schuler sowie die geehrten Jubilare. Foto: Glöckle
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Summer School German Politics In Würzburg die Bundesrepublik studiert (Mo, 25 Jul 2016)
27 Teilnehmer aus 16 Ländern – von China bis Kasachstan. Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake empfing nun eine internationale Gruppe wissbegieriger Politologinnen und Politologen im Würzburger Rathaus. In einer Woche bietet die zweite „Summer School German Politics“ der Würzburger Julius-Maximilians-Universität einen Schnelldurchlauf durch das politische System der Bundesrepublik. Mit der Bürgermeisterin und Bezirksrätin hatten die Gäste eine kompetente Ansprech-partnerin in Sachen Kommunalpolitik und nutzten bei der Führung durch den Wenzelsaal und den Ratssaal die Möglichkeit sich über aktuelle Herausforderungen der Stadtpolitik, Formen der Bürgerbeteiligung, die Frauenquote im Stadtrat, Pegida-Demonstrationen in Würzburg und viele weitere Themen zu informieren. Der Besuch im Rathaus stand laut Organisator Stefan Schwaneck vom Institut für Politikwissenschaft und Soziologie bereits am Ende einer intensiven Woche. In englischer Sprache hatten sich die Teilnehmer mit der Verfassung, Sozialstruktur, Institutionen und politischen Akteuren oder auch der Verankerung Deutschlands in der EU befasst. Der Mix aus Gastvorträgen zu aktuellen Themen wie beispielsweise der „Flüchtlingspolitik“ und Erkundungen über die Stadtgrenze hinaus kommt gut an, gemessen an den Bewerbungen hätte der Summer-School-Jahrgang auch doppelt so groß ausfallen können. Bild „Summer School“: Georg Wagenbrenner
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Antikörper-Therapie bei Multiplem Myelom zugelassen (Mo, 25 Jul 2016)
Der Wirkstoff Elotuzumab dient der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Multiplem Myelom oder einem Rückfall der bösartigen Krebserkrankung des Knochenmarks. Seit Mai dieses Jahres ist er nach den USA auch für Europa zugelassen. Das Uniklinikum Würzburg war an der therapeutischen Umsetzung des monoklonalen Antikörpers maßgeblich beteiligt. Multiples Myelom (MM) ist eine bösartige und bislang unheilbare Krebserkrankung der Plasmazellen. Für ihre Behandlung wurde in den USA der Wirkstoff Elotuzumab entwickelt. Der für Myelomzellen im Labor maßgefertigte Antikörper setzt sich auf der Oberfläche der Krebszellen fest und bekämpft diese auf zweifache Weise: Zum einen schädigt er sie direkt selbst, zum anderen stimuliert er natürliche Killerzellen und lockt sie zu den Myelomzellen, damit sie diese zerstören. Mit durchschlagendem Erfolg: So kam die im Jahr 2015 abgeschlossene internationalen Phase III-Studie „Eloquent-2“ zu dem Ergebnis, dass mit Elotuzumab das Risiko für ein weiteres Fortschreiten der Krankheit und das Sterberisiko um 30 Prozent verringert werden können – und das bei äußerst geringen Nebenwirkungen. Nach den USA auch in Europa zugelassen Auf der Basis dieser Studienergebnisse erteilte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA Ende November 2015 die Zulassung des Medikaments für den US-Markt. Im Mai 2016 folgte die Genehmigung des neuen Wirkstoffs auch für Europa. Einer der Co-Autoren und deutscher Leiter der Eloquent-2-Studie ist Prof. Hermann Einsele, der Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Uniklinikums Würzburg. Er und sein Team arbeiten seit mehr als sechs Jahren maßgeblich an der therapeutischen Umsetzung des Antikörperpräparats mit. „Ich freue mich sehr, dass wir unseren MM-Patienten jetzt auch außerhalb von Studien mit Elotuzumab ein neues Therapieangebot machen können, das die Zeit zum Progress um etwa ein Jahr verlängert“, unterstreicht Einsele, der zu den international führenden Experten für Multiples Myelom zählt. Prof. Hermann Einsele mit einer Myelom-Patientin, die am Uniklinikum Würzburg mit dem immunaktivierenden Antikörper Elotuzumab therapiert wird. Bild: Barbara Knievel/Uniklinikum Würzburg
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