Nach Schiffsunfall – Polizeibeamter rettet schwerverletzte Frau aus Main

Nach Schiffsunfall – Polizeibeamter rettet schwerverletzte Frau aus Main

 

WINTERHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Am Freitagnachmittag ist es auf dem Main bei Winterhausen zu einem Schiffsunfall gekommen. Nachdem ein mit zwei Personen besetzter Kanadier von einem Passagierschiff angesogen worden und daraufhin gekentert war, rettete ein Polizeibeamter eine schwerverletzte Frau aus dem Main. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

 

Kurz nach 15.00 Uhr befand sich das mit 135 Passagieren besetzte Schiff auf Talfahrt, als es zur Begegnung mit einem Kanadier kam. In dem Kanu befanden sich ein 50-jähriger Mann und eine 57-jährige Frau, die beide aus Würzburg stammen. Zudem waren zwei mittelgroße Hunde mit an Bord. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war der Kanadier offenbar aufgrund der starken Sogwirkung von dem Passagierschiff angezogen worden und daraufhin gekentert.

 

Zum Unfallzeitpunkt befand sich zufällig ein Polizeibeamter im Uferbereich, der auf Hilferufe aufmerksam wurde. Er fackelte nicht lange, sprang in den Main und rettete die Frau, die aufgrund ihrer erlittenen Verletzungen offenbar handlungsunfähig war, ins Trockene. Während dessen gelang es dem 50-Jährigen und den beiden Hunden, sich selbst ans Ufer zu retten.

 

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leistete der Polizist und ebenfalls zufällig anwesende Sanitäter der schwerverletzten Frau Erste Hilfe. Anschließend brachte ein Rettungswagen die 57-Jährige in ein Krankenhaus. Nach vorliegenden Erkenntnissen befindet sie sich nicht in Lebensgefahr. Der Mann aus dem Kanu stand unter Schock. Einer der beiden Hunde wurde ebenfalls verletzt und privat in einer Tierklinik untergebracht.

 

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von Experten der Wasserschutzpolizei geführt.

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Funkübung der Katastrophenschutzbehörde

Funkübung der Katastrophenschutzbehörde

Für die Bewältigung einer Katastrophe ist die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte und des Landratsamtes als Katastrophenschutzbehörde maßgeblich. Von daher ist es wichtig, die verschiedenen Aufgaben anhand eines fiktiven Szenarios immer wieder zu üben.
Das Übungsszenario ist von einem schweren Unwetter in der Gemeinde Kolitzheim aus, u.a. mit den Folgen einer Windhose in Herlheim und Hochwasser der Volkach mit großflächigen Überflutungen ausgegangen . Die Übung diente vor allem der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Führungsgruppen des Katastrophenschutzes und den Sprechfunkern der Einsatzfahrzeuge.

 

Bei dieser Funkübung wurde der Digitalfunk eingesetzt und es kam zu einer geplanten Verbandsfahrt vom Gewerbegebiet Grafenrheinfeld nach Zeilitzheim .

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Schweinfurt - Schweinfurter Nachrichten, SW-N.TV - Fernsehen aus Schweinfurt

23 internationale Studierende der FHWS engagieren sich vielfältig über „I-Care“ für ihre Mitmenschen (Sa, 25 Jun 2016)
23 internationale Studierende der FHWS engagieren sich vielfältig über „I-Care“ für ihre Mitmenschen Die Idee, „International Care“, kurz I-Care (I-Care) zu gründen, kam den beiden Studierenden Abdullah Al Rubaye und Sebastián Astudillo Poggi aus Gesprächen: Viele Mitstudierende hätten den Wunsch geäußert, helfen und sich engagieren zu wollen, aber niemand kannte für den möglichen Einsatz eine geeignete Anlaufstelle: So gründeten sie selbst eine gemeinnützige Organisation, der aktuell neun junge Studentinnen und 14 junge Studenten der Hochschule Würzburg-Schweinfurt aus 19 Ländern weltweit angehören. Die Teilnehmer studieren im zweiten Semester an der Hochschule in Schweinfurt, und sie haben sich bereits vielfach engagiert: Bei ihren regelmäßig am Dienstag ab 18 Uhr stattfindenden Treffen wird jeweils eine anstehende Frage gestellt und Lösungen gesucht. Sie geben Flüchtlingskindern eine 1:1-Betreuung in Schulfächern wie Sprachen, Sport, Religion oder dem Erwerb der deutschen Sprache, sie bieten Hausbesuche an, in denen Flüchtlinge ihre prägenden wie traumatischen Erlebnisse aus ihren Herkunftsländern schildern, helfen bei der „Schweinfurter Tafel“. Sie haben an einer Bootsregatta teilgenommen, zusammen mit dem Verein „Interkult“ Flüchtlinge, Studierende, Arbeitgeber sowie die Handwerkskammer zum „White Dinner“ eingeladen und sie zusammengeführt, um neue berufliche Perspektiven zu geben, sie bieten ein interkulturelles Training an, um die Integration zu erleichtern. Darüber hinaus konzipierten und realisierten sie an der Hochschule einen kulturellen Abend mit dem Motto „Laugh at the world“ mit Musik, Tanz und Gesang. Als nächstes Projekt steht eine Salsa-Party in einem Altersheim an. Unterstützung personeller oder finanzieller Art kann das Team immer brauchen, um die Projekte zu starten und zu fördern. Die Studierenden Sebastián Astudillo Poggi (li.) und Abdullah Al Rubaye haben „iCare“ gegründet. (Foto FHWS / Klein) Berufliche Zukunftsperspektiven: Das „White Dinner“ brachte Flüchtlinge, Studierende, Arbeitgeber sowie die Handwerkskammer an einen Tisch. (Foto I Care) Quelle: Katja Klein Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
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Quartiersbüro Lindleinsmühle Im Zentrum laufen nun die Fäden zusammen (Fr, 24 Jun 2016)
„Die Eröffnung des Quartiersbüros Lindleinsmühle im Rahmen des Programms So-ziale Stadt ist auch ein kleiner Baustein zur Belebung des Zentrums dieses Stadtteils“, nannte Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake einen wichtigen, der vielen guten Gründe, für die neue Anlaufstelle - an genau dieser Stelle. In der Frankenstraße 11 ist künftig Quartiersmanager Claus Köhler im unmittelbaren Umfeld von Geschäften, Kirche, Pfarramt, Bank, Hotel und Kindergarten ansprechbar für alle, die an der positiven Entwicklung der Lindleinsmühle mitwirken haben: „Hier werden künftig die Fäden zusammenlaufen“, freute sich Köhler, dessen bisheriges Büro beim Allgemeinen Sozialdienst in der Schwabenstraße für Laufkundschaft sicher nicht so geeignet war. Bei der Eröffnungsfeier hätte der Andrang nicht viel größer sein können. Jung und Alt schauten vorbei. Kindergartengruppen von St. Albert und dem Bunten Drachen sangen Ständchen. Viele Vertreter aus Politik und Partner aus dem Stadtteil warfen einen ersten Blick in die hellen Räumlichkeiten auf gut 100 Quadratmetern. Vereine und Arbeitsgruppen, die sich bereits nach den ersten beiden Bürgerworkshops zur Stadtteilentwicklung gegründet haben, finden im Quartiersbüro Raum für ihre Aktivitäten. Köhler wird in der Regel vormittags von 9 bis 12 Uhr vor Ort sein wird (Telefon: 0931 / 29968056), die lange Schaufensterfront bietet rund um die Uhr viele Informationsmöglichkeiten zum aktuellen Stand der Planungen im Rahmen des Förderprogramms, das durch Bund und Land unterstützt wird. Auf der Basis eines Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepts werden die Grundlagen für eine nachhaltige Aufwertung des Stadtteils erarbeitet. Mit der Erstellung dieses Konzeptes wurde das Büro Schirmer Architekten und Stadtplaner beauftragt. Telefonisch ist der Quartiersmanager unter bei der zu erreichen. In der Lindleinsmühle möchte man eine positive Stadtentwicklung einleiten. Die Zellerau oder der Heuchelhof haben es vorgemacht, wie man durch gezielte Maßnahmen und Förderungen einen Stadtteil in wenigen Jahren nachhaltig aufwerten kann. Was das ganz konkret heißt erklärt Stadtjugendpflegerin Christiane Matzewitzki vom Sozialreferat der Stadt Würzburg: Mit dem neuen Büro können sich nun alle Bürgerinnen und Bürger noch besser informieren, organisieren und vernetzen. Hier gibt es aktuelle Veranstaltungshinweise (beispielsweise wird es noch im Juli einen Grill-Nachmittag in der Neumühle geben), Infobroschüren wie der Familien-Wegweiser liegen aus und Veranstaltungen wie beispielsweise Beratungsangebote können direkt hier stattfinden. Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake dankte bei der Eröffnungsfeier mit Kaffee, Kuchen und Clown Heini der Regierung von Unterfranken, welche die Anmietung und auch die Erstausstattung der Einrichtung finanziell fördert und die Bewilligungsanträ-ge in kürzester Zeit bearbeitete. Ein wichtiger Partner des Bau- und des Sozialreferats ist zudem die Stadtbau Würzburg. Gemeinsam mit der Stadt etablierte und finanzierte man bereits 2013 die Stelle des Stadteilbeauftragten Claus Köhler. Auch die umliegenden Geschäftsleute beteiligten sich nun aktiv an der Eröffnungsfeier und unterstrichen so, dass man sich über den neuen Nachbar freut. Anlaufstelle im Zentrum der Lindleinsmühle: Stadtentwicklerin Andrea Ackva, Bernhard Wägelein (Regierung von Unterfranken), Stadtjugendpflegerin Christiane Matzewitzki, Quartiersmanager Claus Köhler und Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake eröffnen die Räume in der Frankenstraße 11. Bild: Georg Wagenbrenner
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