Stadt stellt klar: Die Aussagen der Kissinger Wölfe stimmen nicht

Mit großem Befremden hat der Stadtrat der Stadt Bad Kissingen die jüngsten Veröffentlichungen des Eishockeyclubs Kissinger Wölfe e.V. zur Kenntnis genommen. Darin wird der Stadt Bad Kissingen die Schuld dafür zugewiesen, dass der Club in der nächsten Saison nicht in der Bayernliga spielen kann. Der Grund dafür sei, dass die Eisporthalle nicht gesichert zur Verfügung stehe und die Stadt den aktuellen Planungsstatus mit dem Club nicht ausreichend kommuniziert habe. Das konnte entsprechenden Meldungen in der lokalen Presse entnommen werden.

Oberbürgermeister Kay Blankenburg erklärt hierzu:

„Es ist nicht richtig, dass die Eissporthalle der Grund dafür ist, dass der Bayerische Eissport–Verband den Kissinger Wölfen keine Startberechtigung für die Bayernliga zuerkannt hat. Wie uns der Verband ausdrücklich bestätigt hat, liegt der alleinige Grund in der mangelnden Zahl von Nachwuchsmannschaften, die die Kissinger Wölfe vorweisen können. Die Anzahl reicht für die Bayernliga nicht aus. Das war der alleinige Grund für die Nichtberücksichtigung des Clubs durch den Verband. Keine Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Eissporthalle. Der Club hätte sich zum vorgegebenen Termin für die Bayernliga anmelden können. Warum das unterblieben ist, wissen die Kissinger Wölfe alleine.

Im Klartext heißt das, dass auch ohne die Diskussion um die Eissporthalle die Kissinger Wölfe keine Spielberechtigung in der Bayernliga erhalten hätten.

Ich finde es mehr als befremdlich, dass die Kissinger Wölfe in der Öffentlichkeit mit diesen falschen Aussagen argumentieren. Dazu kommt, dass auch der Vorwurf der mangelnden Information des Vereins nicht richtig ist. Die Stadt Bad Kissingen hat stets alle betroffenen Vereine über den aktuellen Planungsstand auf dem Laufenden gehalten. Das gilt auch ganz speziell für die Kissinger Wölfe.

Fakt ist, dass die Stadt nach wie vor davon ausgeht, dass die Eissporthalle auch für die kommende Saison für die Öffentlichkeit und damit auch für die Kissinger Wölfe zur Verfügung steht.

Ich bedauere sehr, dass die Kissinger Wölfe in der Öffentlichkeit Stimmungsmache mit falschen Aussagen betreiben. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Stadt Bad Kissingen seit Jahren finanziell und logistisch die Kissinger Wölfe massiv unterstützt. Allein der Betrieb der Eissporthalle, der mit einem hohen jährlichen Defizit abschließt, für die Zwecke eines semiprofessionellen Vereins mehr oder weniger kostenlos zur Verfügung zu stellen, ist ein Entgegenkommen der Stadt, das eigentlich auch von den Vereinsverantwortlichen anerkannt und respektiert werden sollte. Ich bedauere sehr, dass dies offenbar nicht der Fall ist.“

 

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