Ausstellung im Würzburger Rathaus: Erfolgreiche Universitätsmedizin aus Patientenperspektive

Bei der Eröffnung der Wanderausstellung im Würzburger Rathaus (von links): Der Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg, Prof. Matthias Frosch, Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake, Brigitte Meister (als Fotoaufsteller und im Original) sowie Prof. Georg Ertl und Anja Simon, der Ärztliche Direktor und die Kaufmännische Direktorin des Uniklinikums Würzburg.

 

Bild: Robert Wenzl / Uniklinikum Würzburg

 

Noch bis zum 12. Juli 2017 sind im Oberen Foyer des Würzburger Rathauses 33 lebensgroße Fotoaufsteller von Patienten aus ganz Deutschland zu sehen.  Sie alle profitierten in hohem Maß von der an den Universitätsklinika geleisteten Spitzenmedizin. Bei der gestrigen Vernissage war auch eine in der Schau portraitierte Herzpatientin des Uniklinikums Würzburg anwesend.

 

„Die Universitätsklinika in Deutschland sind per Gesetz zu Forschung und Lehre verpflichtet. In der Öffentlichkeit entsteht manchmal das Bild, dass deswegen die Patientenbehandlung und der ‚Faktor Menschlichkeit‘ zu kurz kommen. Diese Ausstellung beweist das Gegenteil“, sagte Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Würzburg (UKW), bei der Eröffnung einer Wanderausstellung des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) am 4. Juli dieses Jahres. Die Schau ist noch bis zum 12. Juli 2017 im Oberen Foyer des Würzburger Rathauses zu sehen. Sie erzählt auf 33 lebensgroßen Fotoaufstellern die medizinischen Erfolgsgeschichten von großen und kleinen Patienten.

 

Einzelschicksale, stellvertretend für Millionen

„Diese bewegenden Einzelschicksale stehen exemplarisch für Millionen von Menschen, die ihre Gesundheit und oft auch ihr Leben den Universitätsklinika verdanken“, betonte die Würzburger Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake bei der Vernissage. Menschen, wie Brigitte Meister, der am Uniklinikum Würzburg im Jahr 2012 ein Spenderherz implantiert wurde. Vom anhaltenden Erfolg dieser Behandlung konnten sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellungseröffnung quasi selbst überzeugen, denn Frau Meister war nicht nur als Fotoaufsteller, sondern auch persönlich anwesend. Genauso, wie Dr. Gülmisal Güder, die als Oberärztin der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des UKW ein wichtiger Teil des Behandlerteams der Herzpatientin war.

 

Lebensqualität durch Maximalversorgung vor Ort

Als „Gastgeberin“ im Würzburger Rathaus nutzte Marion Schäfer-Blake ihre Ansprache, um dem Uniklinikum Würzburg und allen seinen Beschäftigten ein weiteres Mal für ihre tagtäglich gebotenen Maximalversorger-Leistungen zu danken. Denn „eine gute örtliche Gesundheitsversorgung ist für die Lebensqualität in einer Kommune von entscheidender Bedeutung“, so die Bürgermeisterin.

Laut Prof. Ertl werden allerdings viele dieser speziellen Leistungen – wie zum Beispiel die Notfallversorgung oder die Behandlung von seltenen Erkrankungen – vom deutschen Gesundheitssystem nach wie vor nicht adäquat finanziert. Nach seiner Einschätzung bietet die Schau auch einen Anlass, sich über spezifische Schwierigkeiten, die Universitätsklinika bewältigen müssen, Gedanken zu machen.

 

Ausstellung: VUD-Roadshow, bis 12. Juli 2017

Ort: Rathaus der Stadt Würzburg, Oberes Foyer

Öffnungszeiten: Mo bis Do von 08:00 bis 18:00 Uhr, Fr bis 13:30 Uhr

 

 

 

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