Gemeinsam entdecken: Schüler der Dr.-Valentin-Engelhardt Grundschule forschen an 52 naturwissenschaftlichen Phänomenen

Fotos: Martina Bauer
Fotos: Martina Bauer

(Geldersheim, 06.07.2017) Schwingende Pendel, tanzende Wasserteufel, starke Magnete und viele weitere Phänomen ziehen momentan die Kinder der Dr.-Valentin-Engelhardt Grundschule in Geldersheim in ihren Bann: Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) war mit ihren 52 technisch-naturwissenschaftlichen Stationen zu Besuch. Im ganzen Schulhaus waren die Versuche aufgebaut, für die Schüler bedeutete das: Vor und nach der Schule, zwischen den Schulstunden und in den Pausen konnten sie forschen, staunen und begreifen – und zwar ganz selbstständig, ohne Lehrer. Die mussten sich (auch wenn es schwer fiel) zurückhalten und die Schüler alleine ausprobieren lassen. So haben die Kinder eigene Hypothesen entwickelt, kreative Lösungswege gesucht und Zusammenhänge entdeckt. Aus Neugier und der Frage „Wie funktioniert das denn?“ wurde so echter Forscherdrang.

Heute haben die begeisterten Schüler und Schulleiterin        Claudia Datzer nicht nur Eltern und Ehrengästen die verschiedenen Versuche gezeigt, auchProjektleiterin Eva Hinterhuber vom bbw hat sich alles genau angeschaut. Anlässlich dieses „Tags der Öffentlichkeit“ sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm, die das mobile Experimentierfeld ideell und finanziell unterstützen: „Bayern braucht auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Mit ihnen können wir die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts sichern. Deswegen wollen wir schon die Kleinen für Technik und Naturwissenschaft begeistern und unterstützen die MINIPHÄNOMENTA aus voller Überzeugung.“

Bald zieht die MINIPHÄNOMENTA weiter an die nächste Schule. Was zurück bleibt, ist ein ehrgeiziger, nachhaltiger Plan: Zusammen mit Schülereltern und regionalen Unternehmen sollen einige Stationen nachgebaut werden und so Teile des Bildungsangebots der Schule auch langfristig zur Verfügung stehen. Einige Schulen stecken besonders viel Zeit und Herzblut in den Erhalt der Experimentierstationen – wofür sie mit dem Titel „MINIPHÄNOMENTA-Schule“ ausgezeichnet werden. Bereits seit zehn Jahren steht die MINIPHÄNOMENTA pro Schuljahr bis zu zwölf bayerischen Grundschulen zur Verfügung. Sie ist eines von 16 Projekten und Angeboten der MINT-Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert Projekte für Jugendliche und insbesondere für Mädchen und junge Frauen. 

Über Technik – Zukunft in Bayern 4.0 
Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 hat seit 16 Jahren ein großes Ziel: Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. In vielen Projekten – vom Kindergarten über Schulen bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium – soll das Interesse der Teilnehmer für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge geweckt werden. Möglich machen das die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm (Hauptsponsor) und Wirtschaft im Dialog im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. (Träger). Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert die Initiative. 

Fotos: Martina Bauer
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