Knapp 28 Mio. € für Neubau an HAW Schweinfurt

Haushaltsausschuss billigt Kostenübernahme/ MdL Petersen: „Ganze Stadt profitiert“

 

In seiner Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags notwendige Mehrkosten für den staatlichen Hochbau in Bayern genehmigt. Darunter ist auch der Neubau für die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt am Standort Schweinfurt (HAW).

 

Hierfür wurden insgesamt 27.900.000€ als Gesamtkosten festgesetzt, wie die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen (Schweinfurt) mitteilt. „Es freut mich, dass der Fachhochschulstandort Schweinfurt auf diese Weise unterstützt wird“, so Petersen. „Von dieser Verbesserung der Infrastruktur profitiert die ganze Stadt.“

 

Entstehen wird der Neubau, der auch von den Fakultäten für Maschinenbau und Elektrotechnik mitbenutzt werden soll, auf dem Gebiet der ehemaligen „Ledward Barracks“, welche die Stadt Schweinfurt nach dem Abzug der US-Army von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BimA) erworben hatte. Das 26,2 ha große Gebiet soll neben der Hochschulnutzung auch Möglichkeiten für städtische Projekte wie den Bau einer neuen Stadthalle, eines neuen Volksfestplatzes sowie Wohnmöglichkeiten für Studenten bieten. Derzeit wird ein Teil für die unterfränkische Erstaufnahmeeinrichtung genutzt.

 

Der Neubau war nötig geworden, weil die HAW Schweinfurt, die momentan etwa 3.000 StudentInnen zählt, durch den Aufbau des I-Campus künftig auf mehr als 5.000 Studierende hofft. „Die Lehre braucht Platz“, betont der forschungspolitische Sprecher des SPD-Landtagsfraktion, Georg Rosenthal (Würzburg). „Es ist schön, dass der Freistaat mit dieser Investition auf die Bedürfnisse des Wissenschaftsstandorts Unterfranken eingeht“. Seit September 2014 werden in Schweinfurt Twin-Studiengänge (können auf Englisch und auf Deutsch studiert werden) im Bereich Logistik, Internationales Management und eben Wirtschaftsingenieurwesen angeboten. Ab dem Wintersemester 2017/18 wird auch Mechatronik dazukommen.

 

Mit dem zukünftigen Campus II, der genau am Kreuzungspunkt der beiden Erschließungsachsen „Carus-Allee“ und „Campusallee“ liegen wird, sollen auch  Raumprobleme gelöst werden. Der Campus Ignaz-Schön-Straße kann von den dort verbleibenden Fakultäten genutzt werden. Den Bestellbau in der Konrad-Geiger-Str. will die HAW aufgeben.

 

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