Neues Umfeld für Marktsteinacher Quelle übergeben

Das Gruppenbild zeigt von links Naturfreunde-Vorsitzende Sabine Fischer, Gemeinderat und Altbürgermeister Rudolf Müller, 3. Bürgermeister Andre Merz, 1. Bürgermeister Stefan Rottmann, 2. Bürgermeister Jürgen Geist, Gemeinderätin Dagmar Rottmann, Peter Rosenberger vom Wasserwirtschaftsamt, Initiator Gerd Barthelmes, Ortsplaner Artur Metz, Gartenbauer Markus Schmitt, Gemeinderat Bruno Seuffert und Wilfried Höhne (Ludwig und Höhne).

 

Gemeinde dankt den Marktsteinacher Naturfreunden

 

Es gibt wohl kaum einen Marktsteinacher Bürger, der die Quelle am Kolben hinter dem See nicht kennt. Gut versteckt eingezäunt und eingerahmt hinter Bäumen und Büschen belieferte sie jahrzehntelang die Orte Marktsteinach und Löffelsterz mit frischem Trinkwasser. Im Rahmen des Beitritts zur RMG (Rhön-Maintal-Gruppe) wurde die Quelle schließlich aufgelassen und zur Messstelle umfunktioniert.

 

Jetzt ist sie an sommerlichen Tagen wie diesen der perfekte Ort für Erholung, Entspannung und Abkühlung. Glasklares Wasser sprudelt aus dem Berg, Kinder planschen in einer künstlich angelegten seichten Teichanlage während sich die Eltern sitzend auf den Ufersteinen unterhalten.

Möglich war das dank der großen finanziellen Unterstützung durch die Naturfreunde Marktsteinach und dessen leider viel zu früh verstorbenen Vorsitzenden Winfried Näder. Im Rahmen einer Feierstunde zur Übergabe der Quelle wurde sein Wirken und Schaffen gedacht: Ihm zu ehren soll noch eine Baumpflanzung gewidmet werden. Der Impuls und Idee zu diesem Projekt hatte der frühere 3. Bürgermeister Gerd Barthelmes, der die Anfänge des Projekts in seiner Ansprache beschrieb. Gemeinsam mit Gemeinde und Wasserwirtschaftsamt galt es viele Fragen zu klären: Ein neues Brückenbauwerk überspannt die Steinach und ermöglicht den Zutritt zur Quelle.

 

Bürgermeister Stefan Rottmann dankte in diesem Zusammenhang dem Wasserwirtschaftsamt, in Vertretung Peter Rosenberger. Deren Initiative ist es zu verdanken, dass die Quelle überhaupt erhalten werden konnte, denn künftig sollen dort regelmäßig Wasserproben entnommen werden. Damit kann die über Jahrzehnte seit 1982 fortwährende Wasseranalyse erfolgreich fortgesetzt und ein kostspieliger Rückbau der Schachtanlagen durch die Gemeinde als ehemaligen Wasserversorger vermieden werden. Ein „Win-Win“ von dem Wasserwirtschaft, Gemeinde und schließlich Bürger gleichermaßen profitieren.

 

Nicht unerwähnt blieb, dass auch das alte Pumphaus am See einer neuen Nutzung zugeführt werden konnte. Die Sportangler haben das Gebäude von der Gemeinde abgekauft und nutzen es für ihre Zwecke. Sie pflegen weite Teile des Seeufers, wofür sich Bürgermeister Stefan Rottmann sehr dankbar zeigt. Mit der Quelle hat Marktsteinach eine idyllische Naherholungsanlage für alle Generationen und Attraktion für Kinder, ist Rottmann überzeugt. Einen großen Anteil am gelingen des Projekts hatte Ortsplaner Artur Metz und die beteiligten Firmen – abgerundet wird das Umfeld der Quelle mit einer Informationstafel – gestaltet durch das Büro Ludwig und Höhne.

 

Neben musikalischen Darbietungen, Ansprachen und Gedichten lud im Anschluss an das offizielle Programm die Vorsitzende der Marktsteinacher Naturfreunde zu einem kleinen Fest am See.

 

(Fotos Nina Fischer)

 

 

(Fotos Nina Fischer)

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