Pressebericht der Polizeiinspektion Mellrichstadt vom 13.07.2017

Verstoß gegen das Fahrpersonalgesetz

 

Fladungen-Heufurt, Lkr. Rhön-Grabfeld. Aufzeichnungen bei einer gewerblichen Fahrt führen - dies war am Mittwoch einen Kraftfahrer völlig neu. In den Nachmittagsstunden wurde ein Fahrzeugführer aus dem angrenzenden Landkreis am Steuer seines Lkw beim Transport von Lebensmitteln in Heufurt kontrolliert. Dabei konnte er keine handschriftlichen Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten vorweisen, die für Fahrzeuge ab 2,8 Tonnen vorgeschrieben sind. Sowohl der Fahrer als auch der Verantwortliche der Firma werden wegen eines Verstoßes nach dem Fahrpersonalgesetz angezeigt.

 

 

Um ein Fahrverbot herumgekommen

 

Stockheim, Lkr. Rhön-Grabfeld. Um ein hohes Bußgeld mit Fahrverbot kam ein Autofahrer gerade noch mal herum. Am späten Mittwoch war auf der B 285 eine Verkehrskontrolle angesagt. Beim 50-jährigen Fahrzeuglenker wurde Alkoholgeruch wahrgenommen, weshalb ein Alcotest durchgeführt folgte. Da das Ergebnis unter der 0,5-Promille-Grenze lag, kam der Mann nicht mit dem Gesetz in Konflikt - hoffentlich wird er eine Lehre daraus ziehen.

 

 

Keine Unfallflucht - nur Kleinunfall

 

Ostheim v.d.Rhön, Lkr. Rhön-Grabfeld. Eine zunächst gemeldete Unfallflucht aus dem Innenortsbereich bestätigte sich am Mittwoch nicht. Um die Mittagszeit stieß der Fahrer eines Kleintransporters beim Rangieren in der Manggasse gegen das Heck eines Pkw Seat. Dabei entstand alleiniger Schaden am Seat, wobei das Rücklicht zu Bruch ging und der Kofferraumdeckel einbeulte (ca. 300 Euro Schaden). Eine Unfallflucht konnte in diesem Fall verneint werden, denn der Unfallverursacher wartete nach dem Schadenereignis im Kleintransporter auf den Fahrzeughalter des Seat.

 

 

Benzinbettler - Notfall nur vorgetäuscht

 

Mellrichstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld. Am Mittwochnachmittag kam eine Mitteilung von Verkehrsteilnehmern über Benzinbettler auf der Staatsstraße 2292 bei Mellrichstadt-Frickenhausen. An der Abzweigung nach Unterwaldbehrungen versuchten rumänische Staatsangehörige Fahrzeuge anzuhalten und gaben vor aus Spritmangel mit ihrem Fahrzeug liegen geblieben zu sein. Der angegebene Kraftstoffmangel ist oft nur ein vorgeschobener Grund. In Wirklichkeit geht es darum Geld zu erbetteln, wobei auch Trickdiebstähle, wie das Verkaufen von minderwertigen Schmuck (z.B. angeblich „echtgoldene Ringe“) zu erhöhten Preisen bekannt wurden. Oft sind nach einem bekannt gewordenen Fall die „Benzinbettler“ schnell wieder verschwunden.

 

 

Handwerker vor verschlossener Wohnung

 

Mellrichstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld. Ein vermeintlicher Unglücksfall konnte am frühen Mittwoch glücklicherweise verneint werden. Eine Handwerksfirma brachte am Morgen vor, dass sie Arbeiten in einem Einfamilienhaus vornehmen möchten, jedoch der Wohnungseigentümer nicht öffnet. Diese Arbeiten waren bereits die ganze Zeit im Gange und der Mann hatte bislang immer zuverlässig zu den vereinbarten Terminen geöffnet. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung war auch durch Sturmklingeln, Rufen durchs Fenster und Telefonieren niemand zu erreichen. Auch ließen die noch unberührten Tageszeitungen zunächst nichts Gutes ahnen. Über nun weiter kontaktierte Bekannte des Rentners kamen die eingesetzten Beamten auch nicht weiter. Alles nutzte nichts - um schnellstmöglich handeln zu können, musste ein Schlüsseldienst her. Hier hatten die Ordnungshüter Glück, denn es befand sich ein Schlüsseldienst, der die Wohnungstüre schnell öffnen konnte, in der Nähe. Der Hausbesitzer wurde im Tiefschlaf, aber glücklicherweise gesund, angetroffen. Er hatte offensichtlich bei gesundem Schlaf alles überhört.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0