„Großer Bahnhof“ für wiederbelebten Bahnhaltepunkt

 Die Reaktivierung des Bahnhaltepunktes Würzburg-Heidingsfeld West ist seit Jahren ein gemeinsames Ziel von Stadt und Landkreis Würzburg. Nachdem Staatssekretär Eck den Halt Würzburg-Heidingsfeld West als Nachrücker in das Sonderinvestitionsprogramm „Stationsoffensive Bayern“ bestätigte, wurde durch die Stadt Würzburg zwischenzeitlich auch die „Verkehrliche Aufgabenstellung“ (VAST) mitgezeichnet. In der VAST wird das Projekt und die enthaltenen Maßnahmen konkret beschrieben und durch die Projektbeteiligten bestätigt. Oberbürgermeister Schuchardt: „Ich freue mich sehr, dass das gemeinsame Engagement von Stadt und Landkreis Würzburg nun in eine erfolgreiche Reaktivierung münden wird.“ Am Montag hatte Landrat Eberhard Nuß zusammen mit Alexander Schraml vom Kommunalunternehmen die Wiederbelebung des Bahnhaltepunkts und dessen Finanzierung im Kreistag vorgestellt. Das Projekt soll bis Ende 2021 realisiert sein und hat ein Volumen von rund 3,5 Millionen Euro. „Ich bedanke mich bei den Bürgermeistern der Gemeinden entlang der Bahnstrecke. Alle engagieren sich gemeinsam für diesen strategisch günstig gelegenen Umsteigepunkt in Heidingsfeld“, würdigte Landrat Nuß vor Ort den Teamgeist. Im nächsten Schritt geht nun die VAST dem Landkreis Würzburg zur Mitzeichnung zu. Die symbolische Weitergabe der VAST an den Landkreis Würzburg wurde am heutigen Freitag am Standort des künftigen Halts in Heidingsfeld an der Bahnunterführung am Heriedenweg vollzogen. Unweit der Straßenbahnhaltestelle Stuttgarter Straße trafen sich (von links): Landrat Eberhard Nuß, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Reichenbergs Bürgermeister Stefan Hemmerich, Dominik Stiller (Geschäftsführer Nahverkehr Würzburg-Mainfranken GmbH), Stadtrat Kurt Schubert, Stadtrat Udo Feldinger, Prof. Dr. Alexander Schraml (Kommunalunternehmen des Landkreises), Stadtrat Eckhard G. Beck, Eckhard W. K. Beck, Kirchheims Altbürgermeister Anton Holzapfel und Dietmar Tille (Geschäftsführer Nahverkehr Würzburg-Mainfranken GmbH). Bild: Georg Wagenbrenner

 

 

 

 

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