Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 31.07.2017

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Vandalen im Stadtteil Deutschhof

 

In der Nacht von Samstag auf den Sonntag sind Vandalen durch den Stadtteil Deutschhof gezogen. Dabei richteten sie einen nicht unerheblichen Sachschaden an.

Folgende mutwillige und sinnlose Beschädigungen sind bisher gemeldet worden:

-Bei der Tiefgarage der Zabelsteinstraße 6 ist die Scheibe eines Fensters eingeschlagen oder eingetreten worden.

Der Schaden beträgt 250 Euro

-In der Steigerwaldstraße 4 musste ein geparkter Pkw daran glauben. An dem Toyota RAV 4 wurde der linke Außenspiegel abgebrochen.

Der Schaden ebenfalls 250 Euro.

-In der Baunachstraße 10 erwischte es ein weiteres Fahrzeug, dieses Mal einen grünen Mazda 2. Auch an diesem wurde der linke Außenspiegel abgetreten, mit ebenfalls rund 250 Euro Sachschaden.

-Bei der Baunachstraße 6. Hier verbogen die Rowdys an einem weißen Mercedes Vito den Heckscheibenwischer. Der Schaden hier rund 100 Euro.

-Auf dem Deutschhof Friedhof in der Konrad-Adenauer-Straße. In der dortigen öffentlichen WC-Anlage ist ein Waschbecken heruntergetreten oder -geschlagen worden.

Der Schaden hier rund 150 Euro.

 

 

Zwei Fahrräder an derselben Adresse gestohlen

 

Bereits vergangenen Woche, in der Nacht zum Freitag, sind vom Anwesen Niederwerrner Straße 8 zwei Fahrräder spurlos verschwunden.

Beide Fahrräder wurden mitsamt den jeweiligen Sicherungsschlössern gestohlen. Sie haben einen Gesamtwert von rund 300 Euro.

Einmal ein silber-schwarzes Herrenrad des Herstellers No Saint und im anderen Fall eines von Adventure X-Fact, in den Farben Schwarz und Grün.

 

 

Igel-Rettung

 

Unter der Überschrift „Rettet die Igel“ lief am späten Sonntagabend ein Einsatz in der Breslaustraße ab.

Gegen 23.30 Uhr teilte eine Passantin mit, dass dort unter einem schweren Baugitter zwei Igel eingesperrt sind. Sie könnten sich angeblich nicht mehr selbst befreien. Gesagt getan, zwei starke Beamte machten sich sofort auf den Weg und konnten die beiden Tiere wohlversehrt und unverletzt wieder herausziehen. Danach wurden sie wieder auf die „freie Wildbahn“ gelassen.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Autofahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss

 

Unter Alkohol- und unter Drogeneinfluss stand ein Autofahrer, der am Sonntagmittag in der Rudolf-Diesel-Straße kontrolliert worden ist.

Deshalb wurde die Weiterfahrt unterbunden, der Fahrzeugschlüssel sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt.

Den Betroffenen erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige über 530 Euro, zwei Punkte auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.

Kurz vor 12 Uhr wurde die Streifenwagenbesatzung auf einen vorausfahrenden VW Golf Lenker aufmerksam. Gleich zu Beginn der anschließenden Kontrolle nahmen die Beamten eine Alkoholfahne wahr. Der anschließende Pustetest erbrachte den Wert von 0,82 Promille.

Bei der weiteren „Begutachtung“ des 31-Jährigen fielen den Kontrolleuren dann auch noch diverse drogentypische Ausfallerscheinungen auf, wie keinerlei Pupillenreaktion, gerötete Bindehäute und starker Redefluss. Darauf angesprochen gab der Mann an, am gestrigen Abend einen oder zwei Joints geraucht zu haben. Ein freiwilliger Urintest sprach daraufhin positiv auf eine THC-Einnahme an.

Nach der anschließenden Blutentnahme in der Polizeiwache, die von einem Arzt durchgeführt worden ist, wurde der Betroffene wieder entlassen.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Fahrzeug beschädigt

Mainberg

 

Recht große Augen machte ein Autobesitzer am Sonntagmittag, als er sein Auto wieder abholen wollte.

Als Besucher des Weinfestes am Vorabend hatte er seinen blauen Lexus auf einer Parkfläche „Am Plan“ abgestellt und ihn dort auch über Nacht stehen lassen.

Bei der Abholung musste er dann einen mutwillig beschädigten rechten Außenspiegel feststellen. Durch einen Schlag oder einen Tritt wurde er beschädigt.

Der Sachschaden beträgt rund 200 Euro.

 

 

Autodiebe unterwegs - zwei Mal bleibt es beim Versuch

Bergrheinfeld

 

Gleich zwei Mal versuchten es Diebe in der Nacht von Samstag auf den Sonntag im Ortsgebiet Fahrzeuge zu stehlen. In beiden Fällen blieb es aber glücklicherweise nur bei dem Versuch.

Der eine Fall wurde von der Adresse „Wadpfad 22“ gemeldet.

Hier gelangten der oder die Automarder auf bisher unbekannte Weise in den vor dem Hause stehenden silbernen VW Touran.

Danach manipulierten sie am Zündschloss herum, es gelang ihnen aber nicht, es zu knacken.

Der Sachschaden wird in diesem Fall auf 500 Euro geschätzt.

Der andere Versuch spielte sich vor der Adresse Schleifweg 16a ab.

Hier war ebenfalls wieder ein silberner VW Touran das Objekt ihrer Begierde. Das Fahrzeug stand in der Hofeinfahrt des Anwesens.

Als der Eigentümer am Sonntagmorgen zu seinem Auto kam, fiel ihm zunächst auf, dass die linke Fondtüre nicht richtig geschlossen war. Beim anschließenden Öffnen der Fahrertür bemerkte er, dass Gegenstände die tags zuvor noch in der Mittelkonsole lagen, jetzt auf dem Beifahrersitz ausgelegt waren. Zudem lag die Blende der Seitenarmatur im Fußraum unter dem Fahrersitz. Des Weiteren wurden ebenfalls Bohrversuche am Zündschloss vorgenommen.

Eine Sonnenbrille im Wert von rund 150 Euro fehlt seitdem.

Der Sachschaden wird auf zirka 5000 Euro geschätzt.

 

 

Dein Freund und Helfer macht seinem Namen alle Ehre

Werneck

 

Den Slogan „Dein Freund und Helfer“ haben zwei Polizeibeamte am späten Sonntagabend wieder einmal nachdrücklich in die Tat umgesetzt. Einer etwas schon betagteren Dame konnte wieder zu ihrem Auto verholfen werden, welches sie partout nicht mehr finden konnte.

Gegen 22.30 Uhr wandte sich die Frau zunächst hilfesuchend an eine Nachbarin und teilte ihr mit, dass ihr Auto gestohlen worden ist, weil sie es nicht mehr finden könne. Nachdem man dann zusammen im Ortsbereich nach dem Auto gesucht hatte und es aber nicht finden konnte, wandte man sich schließlich in der letzten Not an die Polizei.

Die Ordnungshüter konnten schon recht bald Entwarnung geben. Sie fanden das Auto, es parkte ordnungsgemäß vor einer Wernecker Metzgerei.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Verkehrsunfall - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

-SW 11, Gernach - Heidenfeld

 

Zu einem Verkehrsunfall, der sich am Sonntagnachmittag auf der Kreissstraße 11 zwischen Gernach und Heidenfeld zugetragen hat, sucht der aufnehmende Polizeibeamte jetzt nach Unfallzeugen. Diese sollen sich bitte bei der Schweinfurter Polizei melden.

Gegen 13.25 Uhr fuhr eine 18-Jährige Nissan Almera Lenkerin die besagte Strecke. In der langgezogenen Linkskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Almera überfuhr am Waldrand nun mehrere Bäumchen und kam schließlich auf der Seite zum Liegen.

Laut den Angaben der heranwachsenden Autofahrerin wäre sie von einem Auto im Gegenverkehr zu diesem Ausweichmanöver gezwungen worden.

Bei dem Unfall erlitt die Autofahrerin diverse Verletzungen, die eine Verbringung durch den Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus nötig machten.

Die Floriansjünger der Wehren aus Heidenfeld, Röthlein, Schwebheim und Grafenrheinfeld waren ebenfalls im Einsatz und erledigten die Bergung des Fahrzeugs und die notwendigen Absperrmaßnahmen.

Der Pkw selbst wurde von einem Abschleppunternehmen von der Unfallstelle weggebracht.

Der Gesamtschaden wird auf 9500 Euro geschätzt.

 

 

Wildunfälle

 

-Maibach, Schweinfurter Straße

 

Kurz vor 6 Uhr fuhr ein Seat Lenker am Sonntag von der Bundesstraße 286 kommend in Richtung Maibach. Kurz vor der Ortseinfahrt kreuzte ein Reh die Fahrbahn, so dass es zum Zusammenstoß kam.

Dabei wurde das Tier getötet und später vom Jagdpächter abgeholt.

Der Schaden beträgt zirka 500 Euro.

 

 

-B 19, bei Poppenhausen

 

Auf Höhe von Poppenhausen kam es auf der Bundesstraße 19 am frühen Sonntagabend zu einem weiteren Wildunfall.

Ein Opel Lenker kollidierte hier mit einem kreuzenden Reh. Das Tier flüchtete danach wieder in das Gelände zurück.

Zu der Absuche nach dem vermutlich verletzten Tier wurde der zuständige Jagdpächter benachrichtigt.

Der Schaden beträgt mindestens 1500 Euro.

 

 

-St. 2277, Grafenrheinfeld - Röthlein

 

Am Sonntag um 23.45 Uhr fuhr ein Opel Astra Lenker auf der Staatsstraße 2277 von Grafenrheinfeld nach Röthlein. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem über die Fahrbahn wechselnden Reh. Das Tier flüchtete danach wieder. Zur Absuche wurde der Jagdpächter verständigt.

Der Schaden beträgt geschätzte 1500 Euro.

 

 

-B 286, Höhe Abfahrt Schwebheim - mit Rehkitz im Kühler steckend weitergefahren

 

Wenige Minuten nach Mitternacht ist es am Montag auf der Bundesstraße 286 in Höhe der Abfahrt Schwebheim auch zu einem Wildunfall gekommen. Hier wollte anscheinend ein Rehkitz über die Bundesstraße springen und knallte gegen die Frontpartie des Opel Meriva, an dessen Lenkrad eine Frau saß. Nachdem sie davon ausging, dass das Tier danach wieder davongesprungen ist, fuhr sie zur Polizei nach Gerolzhofen um eine Wildunfallanzeige zu erstatten. Dabei wurde dann festgestellt, dass das tote Tier noch vorne im Kühlergrill steckte. Hier wurde es von den Beamten herausgezogen und einem Jagdpächter übergeben.

Der Schaden beträgt rund 2500 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

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