Steckkreuz für besondere Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz (BRK)

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer (links) bei der Aushändigung des Ehrenzeichens und der Urkunde an Direktor Reinhold Dietsch aus Rottendorf
Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer (links) bei der Aushändigung des Ehrenzeichens und der Urkunde an Direktor Reinhold Dietsch aus Rottendorf

Würzburg (ruf) – Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer hat heute in seinem Dienstzimmer 

 Direktor Reinhold Dietsch, 97228 Rottendorf, BRK-Kreisverband Würzburg, 

 das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz überreicht, welches ihm vom Bayerischen Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr zuerkannt worden ist.  

 Direktor Reinhold Dietsch (62) trat am 1. Oktober 1969 als aktives Mitglied in die Sanitätskolonne Rottendorf des Bayerischen Roten Kreuzes ein und arbeitet seit über 47 Jahren mit großem Engagement in der heutigen Bereitschaft Rottendorf ehrenamtlich mit.  

 

Bereits seit dem Jahr 1974 arbeitet er auch hauptberuflich für das Bayerische Rote Kreuz. So war er zunächst bis 1977 Rettungssanitäter des BRK Würzburg, anschließend bis 1981 Disponent der Rettungsleitstelle Würzburg und bis 1990 Stellvertretender Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Würzburg. Von 1990 bis 2002 war er Geschäftsführer des BRKKreisverbandes Kitzingen und seit 2002 ist er Bezirksgeschäftsführer des BRKBezirksverbandes Unterfranken.  

 

Nach seinem Eintritt in die Sanitätskolonne Rottendorf im Jahr 1969 absolvierte er innerhalb kurzer Zeit die für die Mitarbeit bei den vielfältigen Sanitätsdiensten erforderlichen Ausbildungen. Außerdem nahm er umgehend an den für die Übernahme zusätzlicher Aufgaben im Ausbildungsbereich notwendigen Fortbildungen teil. 1990 erfolgte seine Anerkennung als Rettungsassistent. 

 

Die BRK-Bereitschaft in Rottendorf unterstützte er stets verlässlich durch seine bereitwillige Übernahme von  Diensten im Sanitäts- und Sozialbereich. Deshalb war er mit seiner Dienstauffassung und seinem Fortbildungsstreben immer ein Vorbild für neue Mitglieder. 

 

Er war einer der Ersten, der 1969 bei der Aufstellung einer Helfer-vor-Ort-Gruppe des BRK in Rottendorf seine Mitarbeit anbot, und zählt damit zu den Gründungsmitgliedern. Vor allem durch sein starkes Engagement wurde diese Gruppe sehr erfolgreich und führend im Landkreis Würzburg. Bis vor kurzem arbeitete er noch in der Helfer-vor-Ort-Gruppe mit und war dabei zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, bei Alarmierungen auszurücken. 

 

Eines der Ziele seiner Arbeit für die Bereitschaft des BRK in Rottendorf war die Verbesserung der Unterbringung der BRK-Gemeinschaften. Durch seinen persönlichen Einsatz hat die Gemeinde Rottendorf ein Grundstück für das BRK zur Verfügung gestellt. 

 

Nachdem er einen Architekten fand, der die Planungen für das Gebäude des BRKKreisverbandes unentgeltlich durchführte, konnte bereits 2008 der erste Spatenstich erfolgen. Er selbst beteiligte sich auch intensiv an den Planungen, und seinen Anstrengungen ist es zu verdanken, dass das Gebäude noch im gleichen Jahr in Betrieb genommen werden konnte. 

 

Damit wurde es der BRK-Bereitschaft Rottendorf ermöglicht, ihre Aufgaben im Katastrophenschutz optimal zu bewältigen. Auf diese Weise konnte diese zu einer tragenden Säule des Katastrophenschutzes im BRK-Kreisverband Würzburg werden. Die Einrichtung hat sich zu einem Vorzeigeprojekt innerhalb des BRK etabliert, zumal die Räume auch von der Ortsgruppe Rottendorf der BRK-Wasserwacht mitbenutzt werden können. Auch daran hatte er durch seinen Einsatz maßgeblichen Anteil. 

 

Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit für das BRK engagierte er sich in vorbildlicher Weise ehrenamtlich auch auf Ebene des BRK-Bezirks- und Landesverbandes. So war er als Mitglied im Bezirksausschuss Sanitätskolonnen tätig, war Vorsitzender des Bezirksausschusses der BRK-Bereitschaften und stellvertretender Vorsitzender des Landesausschusses der Bereitschaften. Trotz dieses großen Engagements hat er daneben auch Dienst als Betreuer und Fahrer des Basisfahrzeugs der Motorradstaffel des BRK geleistet und war darüber hinaus auch Mitglied im Fachausschuss Katastrophenschutz des Deutschen Roten Kreuzes. 

 

Auch ist er heute noch Mitglied im Aufsichtsrat des Blutspendedienstes des BRK, stellvertretender Vorsitzender des Gleichstellungsbeirats des BRK und Mitglied im Vorstand der Schwesternschaft München vom BRK. Des Weiteren ist er seit 2002 Krisenmanager und Katastrophenschutzbeauftragter, wobei ihm in diesem Amt u. a. die Verantwortung für die Hilfeleistungskontingente der Hilfsorganisationen in Unterfranken obliegt. Zudem ist er Mitglied im Katastrophenschutzstab der Regierung von Unterfranken. 

 

Seit Jahrzehnten hat  Direktor Reinhold Dietsch, durch seine vorbildliche Art des Umgangs sowohl mit ehrenamtlichen Mitgliedern als auch mit Führungskräften des BRK stets dazu beigetragen, das Ansehen des Ehrenamtes im Bayerischen Roten Kreuz zu steigern. Sein Wirken auf Orts-, Kreis-, Bezirks- und Landesverbandsebene hat die Arbeit und das Ansehen des Roten Kreuzes in Unterfranken positiv geprägt und zu dessen hoher Anerkennung im BRK Gesamtverband beigetragen. 

 

 

 Bei der Aushändigung des Ehrenzeichens und der Urkunde an Direktor Reinhold Dietsch aus Rottendorf v. l. n. r.:  Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Direktor Reinhold Dietsch, Roland Schmitt (Erster Bürgermeister der Gemeinde Rottendorf), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. Eduard Lintner, Armin Amrehn (Stellvertretender Landrat des Landkreises Würzburg), Dr. Bernd Weiß (Staatssekretär a. D., Vorsitzender des BRK-Bezirksverbandes Unterfranken), Abteilungsdirektor Manfred Wetzel (Bereichsleiter 1 „Sicherheit, Kommunales und Soziales“) und Udo Röthlein (Rettungsdienstreferent des BRK-Bezirksverbandes Unterfranken) 

Bilder: Regierung Unterfranken

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