Für Touristen und Einheimische: Würzburger Wanderführer mit acht Routen

Wer alle Routen in diesem kleinen Wanderführer bewältigt, kommt am Ende auf rund 85 Kilometer – mit der Frankenwarte als höchsten Punkt auf 359 Metern. Jede der acht empfohlenen Rundgänge und Wanderungen für sich alleine erfordert aber keinen trainierten Sportler. „Unsere Zielgruppe sind in erster Linie Kulturtouristen, die Sehenswürdigkeiten, Panorama-Ausblicke und eine gemütliche fränkische Brotzeit perfekt miteinander kombinieren wollen. Auch Familien mit Kindern finden in diesem handlichen Heft geeignete Touren“, verrät Marketingleiter Jürgen Ludwig vom Städtischen Eigenbetrieb Congress - Tourismus - Würzburg (CTW).

 

Seit diesem Sommer ergänzt die 32-seitige Broschüre „Wandern rund um Würzburg“ das große Service-Sortiment in der Tourist Information im Falkenhaus. Ludwig: „Mit einer Startauflage von 5000 Exemplaren reagieren wir auf die verstärkte Nachfrage von Besuchern, die sich unsere Stadt oder das Fränkische Weinland zu Fuß erschließen wollen. Sie können nun die Wanderschuhe schnüren, eine vier bis 14 Kilometer lange Tour auswählen und für die Verschnaufpausen haben wir zahlreichen Biergärten oder Restaurants am Wegesrand aufgelistet.“ So sind beispielsweise bei der Tour „Über Festung Marienberg und Käppele ins Steinbachtal“ acht Einkehrmöglichkeiten vermerkt – jeweils mit Telefonnummer, Internetadresse und den Ruhetagen.

 

Es gibt zu jeder Route eine ausführliche Wegbeschreibung mit Kilometerangaben und Kartenmaterial in einem angepassten Maßstab, so dass immer die gesamte Strecke auf einer Doppelseite zu sehen ist. Infos zum Wegbelag erleichtern die Schuh- oder Kinderwagen-Auswahl. Verläuft ein Kurs auf offiziell markierten Wanderwegen, sind diese Symbole ebenfalls abgedruckt.

 

Weil es Wanderfreunde eher aufs Land ziehen dürfte als in die Fußgängerzone, führen die Routen auch in den Rokokogarten von Veitshöchheim, nach Güntersleben, Sommerhausen oder Reichenberg. Selbstverständlich dann mit Angaben zu Buslinien oder Ausflugsschiffen, die müde Wanderer wieder zurück in die Stadt bringen. Unterwegs locken beeindruckende Aussichtspunkte, reizvolle Gärten und berühmte Sehenswürdigkeiten. Insbesondere, wer in Würzburg die Rebsorten Silvaner, Müller-Thurgau oder Domina nicht nur probieren möchte, sondern auch die zugehörige Kulturlandschaft näher kennenlernen will, findet passende Empfehlungen. „Für die meisten Touren dürfte man etwa einen halben Tag benötigen. Wer aber beispielsweise auf der Festung zusätzlich einen Museumsbesuch einplant, oder ganz Veitshöchheim erkunden möchte, kann meist auch problemlos einen ganzen Wandertag einplanen“, weiß Ludwig, dessen Team die Routen-Auswahl selbst getroffen und mit vielen Fotografien illustriert hat. Sein persönlicher Favorit ist der Stein-Wein-Pfad: „Man hat dort von überall einen fantastischen Blick auf Würzburg und wandert mitten durch eine der berühmtesten Weinlagen Deutschlands“. Die kostenlose Broschüre gibt es auch als PDF zum Download unter www.wuerzburg.de/wandern.

 

 

Das Titelbild der Broschüre (Bildnachweis: "CTW/Florian Trykowski")

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