Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 04.08.2017

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Die Waffenabgaben laufen auf Hochtouren

Stadt und Landkreis Schweinfurt

Wie in einem früheren Artikel bereits berichtet, hat der Gesetzgeber dem Bürger für ein Jahr eingeräumt, illegale Waffen sanktionsfrei bei den Behörden abzugeben.

Aufgrund dieses Artikels meldeten sich bereits eine Vielzahl an Bürgern aus dem Stadt- und Landkreisgebiet, die den ein oder anderen „Zimmerstutzen“ oder andere „Kracher“ loswerden wollten. Die Anzahl der eingegangenen Gegenstände beläuft sich, in der kurzen Zeit seit die Amnestieregel greift, bereits auf eine dreistellige Anzahl.

Die abgegebenen Gegenstände umfassen nahezu die gesamte Bandbreite der im Waffengesetz aufgelisteten Waffen und Munition. Vom uralten 1. Weltkriegsgewehr, über eine der ersten Schrotflinten, bis hin zu modernen Jagdwaffen ist alles dabei. Vom bereits oben erwähnten „Zimmerstutzen“, der in früheren Zeiten zu fast jedem Haushalt gehörte, trennte sich der ein oder andere Bürger, ebenso wie von seinen in Jugendjahren erlangten Luftgewehr.

Anzumerken ist auch, dass eine nicht unerhebliche Menge an eigentlich erlaubnisfreien Waffen zur Vernichtung abgegeben wurden. Durch Gespräche konnte festgestellt werden, dass in Bezug auf das Waffenrecht zum Teil erhebliche Unkenntnis bei einigen „Abgebern“ herrscht. Dies ist allerdings aus Sicht der Polizei der Tatsache geschuldet, dass das derzeit bestehende Waffengesetz äußerst umfangreich und zum Teil nicht leicht verständlich ist. Wer sich damit nicht beschäftigt, kann leicht einem Irrtum unterliegen und fragt sich nun: „Derf ich des hab´ oder net?“ oder: „ Derf mer des mitnemm?“.

Die Polizei nimmt bei einem Abgabewunsch natürlich auch erlaubnisfreie Waffen entgegen und führen diese der Vernichtung zu.

Hier beraten Polizei und Ordnungsbehörden auch gerne. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie den ein oder anderen Gegenstand besitzen und/oder führen dürfen, können Sie sich zwecks Beratung jederzeit an die Polizei, das Landratsamt oder ihrer Stadtverwaltung wenden.

Weiter gilt:

Wenn Sie etwas abgeben möchten, bringen Sie es nach Möglichkeit bitte NICHT selbst zur Polizei oder in die Büros des Landratsamtes beziehungsweise der Stadt! Rufen sie, wenn die in der Stadt oder Landkreis Schweinfurt wohnen, bei der Polizei Schweinfurt unter der 09721/ 2020 an.

Der Polizeibeamte der den Anruf entgegen nimmt, informiert in der Folge die beiden waffen- und sachkundigen Beamten, welche für die Entgegennahme zuständig sind und diese nehmen Kontakt mit Ihnen zwecks eine Abholung auf.

Mit der Abgabe Ihrer Waffen entstehen Ihnen weiter keine Unannehmlichkeiten und keine Kosten!

Alle abgegebenen Gegenstände werden ausnahmslos vernichtet und dürfen nicht mehr in Umlauf gebracht werden. 

 

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Diebische Elster erwischt - in 10 Geschäften für rund 1000 Euro gestohlen

 

Einen dicken Fang machte am gestrigen Donnerstagnachmittag eine aufmerksame Verkäuferin eines Bekleidungsgeschäftes in der Stadtgalerie. Sie konnte eine Ladendiebin stellten, bei der in der nachfolgenden Sachbearbeitung durch die Polizei Diebesgut in einem Warenwert von annähernd 1000 Euro gefunden werden konnte.

Die Beschuldigte aus einer Marktgemeinde des benachbarten Landkreises Bad Kissingen wird jetzt wegen mehrfachen Ladendiebstahls nicht geringwertiger Sachen bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Kurz nach 16 Uhr betrat die 30-Jährige das Geschäft im ersten Stockwerk.

Im weiteren Verlauf fiel sie einer Angestellten durch ihr konspiratives Verhalten in einer Umkleidekabine auf. Nachdem dort auch abgerissene Sicherungsetiketten gefunden werden konnten, wurde die Kundin angesprochen. Daraufhin flüchtete sie zunächst. Außerhalb des Geschäftes konnte sie jedoch wieder aufgehalten und in das Geschäft zurückgebeten werden.

Bei der anschließenden Sachbearbeitung durch die Polizei konnten in ihrer Kleidung, in den mitgeführten Taschen, in ihrem Fahrzeug und später auch bei einer Wohnungsdurchsuchung Diebesgut aus rund 10 verschiedenen Geschäften und einem Warenwert von annähernd 1000 Euro aufgefunden und sichergestellt werden.

Die schon mehrfach vorgetragene Beschuldigte führte ihr Verhalten auf schwere Depressionen und Kleptomanie zurück.

Außerdem will sie deswegen schon seit längerem bei einem Spezialisten in psychologischer Behandlung sein.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

 

Auf dem Parkplatz der Firma FAG in der Georg-Schäfer-Straße 21 hat sich im Verlauf des Mittwochs eine Unfallflucht ereignet.

Zum Verursacher und seinem Fahrzeug ist im bisherigen Verfahrensstand noch nichts bekannt.

Gegen 6 Uhr stellte die Nutzerin eines silbernen VW Fox das Auto dort ab.

Bei der Rückkehr um 14 Uhr zierte ein frischer Unfallschaden den VW. Der Lack der hinteren linken Fahrzeugseite wies diverse Kratzer auf. Anscheinend ist ein anderes Auto daran entlanggestreift.

Ohne sich um die vorgeschriebene gesetzliche Meldepflicht zu kümmern, ist der Verursacher davongefahren.

Der Schaden beträgt zirka 500 Euro.

 

 

Autofahrer unter Alkoholeinfluss

 

Bei der Kontrolle eines 74-jährigen Citroen Lenkers am späten Donnerstagabend wurde eine Alkoholbeeinflussung festgestellt. Deshalb wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Betroffene später von einer Angehörigen von der Polizeiwache abgeholt.

Kurz vor 23 Uhr geriet der ältere Herr in eine Kontrollstelle in der Deutschhöfer Straße. Nachdem leichter Alkoholgeruch wahrgenommen werden konnte, erzielte der Betroffene kurz darauf an einem Testgerät 0,66 Promille.

Weil er später den gesetzlich vorgeschriebenen weiteren Test an einem gerichtsverwertbaren Gerät in der Wache nicht ordnungsgemäß ausführen konnte, musste ein Arzt verständigt werden, der eine Blutentnahme vornahm.

Dem Senior droht nun eine Bußgeldanzeige über zirka 530 Euro, die Eintragung von zwei Punkten auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und die Ableistung eines Fahrverbots für die Dauer eines Monats.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Kaputtes Dachfenster an der Turnhalle

Poppenhausen

 

Von der Turnhalle in der Rudolf-Werner-Straße 1 ist eine mutwillige Beschädigung zur Anzeige gebracht worden. Ob es sich „lediglich“ um mutwillige Sachbeschädigung handelt oder aber eventuell auch ein versuchter Einbruch vorliegt, kann derzeit noch nicht abschließend gesagt werden.

Der Hausmeister stellte am frühen Donnerstagmorgen das zerbrochene Dachfenster der Turnhalle fest. Im Gebäude war nach einer Absuche jedoch definitiv niemand.

Vermutlich waren der oder die Täter in der Nacht zum Donnerstag aktiv, denn am Mittwoch war das Fenster noch unbeschädigt.

Der Schaden beträgt zirka 500 Euro.

 

 

Sachbeschädigung an einem geparkten Fahrzeug

Bergrheinfeld

 

Gegen 0.30 Uhr meldete ein Passant am frühen Freitagmorgen, dass er soeben eine Fahrradgruppe durch die Mainstraße hat fahren sehen. Aus dieser Gruppe heraus hat einer beim Vorbeifahren an einem geparkten Auto mit dem Fuß einen Außenspiegel abgetreten.

Eine daraufhin eingeleitete sofortige Fahndung verlief negativ. Die besagte Fahrradgruppe konnte nirgends mehr gesichtet werden.

Auf Höhe der Mainstraße 14 wurde ein beschädigtes Fahrzeug festgestellt. An einem schwarzen Ford Fiesta war der Fahreraußenspiegel abgetreten worden.

Der Schaden wird auf 400 Euro geschätzt.

Eine nähere Beschreibung der Gruppe konnte der Zeuge nicht angeben.

 

 

Weitere Vandalen auch im Ortsgebiet von Ettleben unterwegs - bisher vier beschädigte Fahrzeuge gemeldet

Ettleben

 

Eine weitere mutwillige Sachbeschädigung an geparkten Autos, bisher sind vier Opfer bekannt, wird ebenfalls in der Nacht zum Freitag aus Ettleben gemeldet.

Auf Grund der Wahrnehmung eines Zeugen kann die Tatzeit auch näher eingegrenzt werden. Sie liegt im Zeitraum zwischen 2.15 und 2.30 Uhr.

Laut den Ermittlungen an den diversen Tatörtlichkeiten sind vermutlich drei junge Männer im geschätzten Alter von 15 - 20 Jahren zu Fuß durch Ettleben gelaufen. Einer davon soll ein Fahrrad mitgeführt haben. Auf Grund ihres Auftretens wird angenommen, dass sich höchstwahrscheinlich erheblich alkoholisiert waren.

Die Rowdys kamen aus Richtung Bergrheinfeld gelaufen und setzten ihren Weg zunächst in Ettleben in der Schweinfurter Straße fort. Hier traten oder schlugen sie bei der Hausnummer 6 an einem Smart den linken Außenspiegel ab. Ihr Weg ging weiter in die Mühlstraße, wo sie an der Hausnummer 3 an einem Opel Tigra in gleicher Weise „tätig“ wurden. Zuletzt begaben sie sich in die Steinstraße, wo sie an den Hausnummern 10 beziehungsweise 23 einen VW Golf und einen VW Caddy ebenfalls in selbiger Weise demolierten. Weil die Täter dabei so „rücksichtsvoll“ vorgegangen sind, wurden die jeweiligen Fahrertüren auch noch in Mitleidenschaft gezogen.

Vermutlich über den Fußgängerweg entlang der Wern haben die Vandalen danach den Ort wieder verlassen.

Der Gesamtschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.

 

Weitere Hinweise dazu bitte an die Schweinfurter Polizei richten.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Wildunfall

 

SW 8, Pfändhausen - Hambach

 

Ein Audi A 3 Führer war am Donnerstag um 21 Uhr auf der Kreisstraße 8 von Pfändhausen nach Hambach unterwegs. Plötzlich kam von rechts ein Graureiher geflogen und knallte gegen die vordere Stoßstange. Das Tier erlitt dadurch tödliche Verletzungen und wurde später vom Jagdpächter „entsorgt“.

Der Blechschaden wird auf 1000 Euro geschätzt.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 Pressebericht der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck vom 04.08.2017

 

Landkreis Schweinfurt

 

 

Verkehrskontrollen der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck

 

Mit 4,50 Meter breiten Mähdrescher auf der Straße unterwegs

Am Dienstagmittag war ein Landwirt aus dem Landkreis Schweinfurt mit seinem Mähdrescher auf der Staatsstraße bei Bergrheinfeld unterwegs. Eine Streife der Verkehrspolizei Schweinfurt entdeckte das überbreite Fahrzeug, als der 66-Jährige in den Kreisverkehr Richtung Schnackenwerth fuhr. An dem Mähdrescher war das einsatzbereite Schneidwerk mit spitz zulaufenden Ährentrenner bereits montiert. Auch schon für das ohne Schneidwerk  3,40 Meter breite Fahrzeug wäre eine Erlaubnis und Ausnahmegenehmigung notwendig gewesen. Der Verstoß wird mit einem Bußgeld von ca. 150 Euro und einem Punkt geahndet.

Verkehrsunsicher

Kurz davor überprüften Beamte der Verkehrspolizei auf der A 70 einen mit 26 Tonnen Kaolinsand beladenen Sattelzug aus Oberfranken. Der Auflieger zeigte solche erhebliche Mängel, dass er von der Polizei zur technischen Untersuchung nach Schweinfurt begleitet wurde.

Am völlig verkehrsunsicheren Auflieger wurde die Prüfplakette entfernt. Der Fahrzeugschein wurde sichergestellt und wird der Zulassungsstelle übersandt.

Kleintransporter brachte 5 Tonnen auf die Waage

Kurz vor Mitternacht wurde von der Verkehrspolizei noch ein tschechischer Kleintransporter aus dem Verkehr gezogen. Das mit 40,85 % Sammelgut überladene Fahrzeug war auf der A 70 bei Werneck unterwegs.

 

 

 

Kontrollgerät manipuliert

Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagmittag auf der A 7 stellten Beamte des Schwerverkehrskontrolltrupps bei einem türkischen Sattelzug eine technische Veränderung am digitalen Kontrollgerät fest.  Durch den Eingriff in die Serienelektronik hätte der Fahrer während der Fahrt Ruhezeit aufzeichnen können. Da der 54-jährige türkische Kraftfahrer die Manipulation nicht einsetzte, wurde von der Staatsanwaltschaft nur von der Firma eine Sicherheitsleistung  von 790 ,--  gefordert. Nachdem am nächsten Tag das Geld vorlag und das Kontrollgerät wieder instandgesetzt war, durfte der Fahrer die Fahrt fortsetzten.

 

 

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