Ausstellung im Rathaus: „Bauarbeiter erneuern unsere Städte und prägen die Geschichte“

Es gäbe keine Kindergärten, Schulen, Straßen, Plätze, Häuser ohne das Bauhandwerk. Sie setzen um, was Architekten und Bauherren planen, und so formen sie bauliche Zeitzeugen. Nach dem Zweiten Weltkrieg schufen sie Mehrfamilienhäuser aus Schutt und Asche, die heute noch zahlreichen Menschen ein Zuhause bieten. Heute sanieren sie mit modernen Materialien Schulen, Brücken oder bauen einen ganzen Stadtteil wie am Hubland. „Bauarbeiter erneuern unsere Städte und prägen die Geschichte“ heißt daher die Ausstellung der IG Bau Mainfranken im Würzburger Rathaus vom 4. bis 25. September 2017.

Die Mitglieder der IG BAU Mainfranken trugen Dokumente, Fotografien und Materialien aus verschiedenen Archiven zusammen und arbeiteten damit auf, wie sich Würzburg über die Jahrzehnte seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute baulich präsentiert. Gezeigt wird in der Ausstellung ein breites Bild der Würzburger Baukunst in den letzten 70 Jahren. Zugleich lenkt sie den Blick auf die Bauhandwerker selbst und ihre Organisation, die IG BAU. „Wir machen damit die Menschen hinter den Steinen, dem Asphalt und dem Stahl sichtbar“, sagt Hans Fischer vom IG Bau Kreisverband Würzburg.

Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, dem 4. September 2017 um 17 Uhr. Danach ist sie zu sehen bis 25. September montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13.30 Uhr im Oberen Foyer des Rathauses.

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