Stellungnahme der CSU zu den Ereignissen in der Erstaufnahmeeinrichtung

An den jüngsten Ereignissen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schweinfurt hat sich gezeigt, wie wichtig zum einen eine gut aufgestellte Polizei, zum anderen aber auch, wie notwendig Integrationsarbeit ist. Beide Voraussetzungen sind in Schweinfurt bestens gewährleistet. Umso unverständlicher sind die gewalttätigen Ausschreitungen, die sich in bemerkenswerter Respektlosigkeit in den Ledward-Kasernen abgespielt haben.

 

Wer Schutz in einem anderen Land sucht und dessen Gastfreundschaft in Anspruch nimmt, der muss sich auch an die Regeln des Gastgebers halten, so der Kreis- und Fraktionsvorsitzende Bezirksrat Stefan Funk. Man reiche den Flüchtlingen die Hand und heiße sie willkommen, im Gegenzug dazu erwarte man aber auch, dass sie die Gesetze des Gastlandes befolgen und sich gegenüber denen, die sie schützen, fair verhalten. Dazu gehört auch der Respekt gegenüber dem Staat und seinen Institutionen. Das gilt insbesondere für die Polizei, welche die innere Sicherheit für die ganze Bevölkerung ohne Rücksicht auf die Herkunft der verschiedenen Ethnien sicherstellt.

 

In Schweinfurt bemühen sich viele ehrenamtliche Kräfte, um den Asylbewerbern die Eingliederung in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Die gewalttätigen Aktivitäten einiger Weniger sind daher ein Schlag ins Gesicht der vielen Ehrenamtlichen, die sich täglich unentwegt bemühen, die Integration der Flüchtlinge zu bewerkstelligen, so Bürgermeisterin Sorya Lippert, die selbst eine immensen Arbeitseinsatz für die Integration von Flüchtlingen leistet. Zudem schaden solche Aktionen dem Ansehen der Asylbewerber, die sich erfolgreich integrieren, weil die Gefahr besteht, dass Vorurteile gegenüber Asylbewerbern und Flüchtlingen geschürt werden. Denn dass Integration und die damit verbundene Arbeit und Zeit sich lohnen, zeigen viele Beispiele in Schweinfurt. 

 

 

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