Landkreis Schweinfurt bei Tagesbetreuungsangeboten in Bayern top

 

 

Landkreis Schweinfurt. Familienergänzende und -unterstützende Betreuungsangebote sind die Basis für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie beinhalten einen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag, der die Entwicklungsförderung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit als Richtschnur hat.

 

Der Landkreis sieht sich dieser Aufgabe im Besonderen verpflichtet und hat bereits im Jahr 2003 mit dem Teilplan „Tagesbetreuung“ als Bestandteil der Kommunalen Jugendhilfeplanung im Landkreis Schweinfurt eine Bestandserhebung und Bedarfsplanung erarbeitet.

Seither konnte die bedarfsgerechte Betreuungsstruktur konsequent und deutlich verbessert werden.

Die Betreuungsquote in Krippen und Kitas von Kindern unter 3 Jahren lag im Landkreis  Ende 2016 bei 31,3%, von 3-6 Jahren bei 94,6%, und damit im bayernweiten Vergleich im Oberen Drittel.

Der Anstellungsschlüssel (Fachkraft/Kind) liegt bei den Kindertageseinrichtungen insgesamt im Durchschnitt bei 1:9,4. Auch dieser Wert liegt deutlich unterhalb des Maximalwertes von 11.

In 85 Tageseinrichtungen standen Ende 2016 im Landkreis Schweinfurt insgesamt 5.675 Plätze zur Verfügung. Der regionale Bedarf und die Auslastung sind dabei unterschiedlich. In 84 der 85 Kitas im Landkreis findet eine Mittagsbetreuung statt und in mehr als der Hälfte der Einrichtungen gibt es das Angebot eines warmen Mittagessen, so dass die Kinder ihr Mittagessen nicht selbst mitbringen müssen. In manchen Kitas wird das Mittagessen sogar selbst zubereitet.

 

Das Angebot an Kindertagesbetreuungsplätzen in Einrichtungen befindet sich weiter im Ausbau. Neben dem Neubau eines Betriebskindergartens und Einrichtung eines weiteren Waldkindergartens befinden sich weitere  24 Projekte bestehender Kindertageseinrichtungen in der Planungs- und Bauphase.

Der Landkreis verfügt außerdem über ein sehr gutes Netzwerk an Tagespflegepersonen, die die klassische Form der Betreuung in Kitas ergänzen oder ersetzen, weil sie flexiblere Betreuungszeiten anbieten können. Von 87 aktiven Tagesmüttern wurden im Jahr 2016 234 Kinder betreut.

Alle Betreuungsangebote werden, bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen, durch die Übernahme der Beiträge durch das Jugendamt gefördert.

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