Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 07.09.2017

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Vergessene Geldbörsen gestohlen

 

Ein Missgeschick hat ein unbekannter Täter oder Täterin am Dienstagnachmittag schamlos ausgenutzt. Weil eine Kundin eines Baumarktes in der Rudolf-Diesel-Straße 33 ihre und die Geldbörse ihres Mannes im Einkaufswagen versehentlich liegengelassen hat, hat der Dieb/Diebin sofort zugeschlagen und sich der beiden Geldbeutel widerrechtlich angenommen.

Gegen 16 Uhr verließ das Ehepaar den Baumarkt. Als Einkaufswagen hatten sie einen Wagen für Kinder, in der Form eines Autos, benutzt. Während des Einkaufs lagen die beiden Börsen im Sitzkorb des Einkaufswagens. Beim Zurückstellten und Herausnehmen des Kindes hat die Frau jedoch vollkommen vergessen, auch die beiden Portmonees mit herauszutun. Nur wenige Minuten später bemerkte sie ihr Missgeschick, als sie an ihrem auf dem Parkplatz abgestellten Auto angekommen ist. Die Frau lief sofort zurück, die Börsen waren aber zwischenzeitlich bereits gestohlen worden. Neben den diversen persönlichen Papieren und mehrerer Plastikkarten von beiden Personen, fehlt natürlich jetzt auch das gesamte Bargeld; alles in allem zusammen ein Diebstahlschaden von über 350 Euro.

 

 

Hebelspuren an der Tennishalle

 

Hebelspuren an einem Fenster der Tennishalle im Lindenbrunnenweg 51 sind am Mittwochabend festgestellt worden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist jedoch niemand in das Gebäude eingedrungen. Der Sachschaden beträgt mehrere einhundert Euro.

Gegen 21.30 Uhr ist festgestellt worden, dass das vormals gekippte Fenster jetzt offenstand. Eine nähere Betrachtung ergab, dass daran jemand herummanipuliert hat. Eine Begehung der Innenräume erbrachte jedoch keine weiteren Spuren eines Eindringens beziehungsweise es wurde auch kein Entwendungsschaden festgestellt. Warum der Täter sein Vorhaben aufgegeben hat beziehungsweise ob er eventuell dabei gestört worden ist, sind jetzt einige der Fragen, welche sich der aufnehmende Polizeibeamte stellt.

 

Wer am Mittwoch oder an den Tagen zuvor an der Tennishalle verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, möge sich bitte mit der Polizei in Verbindung setzen.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

 

-Ein Verantwortlicher des Tiefbauamts der Stadt Schweinfurt meldete am gestrigen Mittwoch eine Unfallflucht, bei der mindestens 1000 Euro Schaden entstanden ist.

Demnach ist ein bis dato unbekannter Autofahrer mit seinem Fahrzeug gegen die Fußgängerlichtsignalanlage auf der Mittelinsel in der Engelbert-Fries-Straße gestoßen. Anschließend entfernte sich der Beschuldigte, ohne der gesetzlich vorgeschriebenen Meldepflicht nachzukommen.

Der Unfall muss im Zeitfenster zwischen dem vergangenen Freitagmorgen, 1. September, und der Feststellung am Dienstagnachmittag, 5. September, passiert sein.

 

 

-Eine weitere Unfallflucht hat sich auf dem Parkplatz des Eisstadions in der Willi-Kaidel-Straße ereignet.

Dort parkte am Dienstag, in der Zeit zwischen 19.45 und 22.45 Uhr, ein schwarzer Audi A 3 mit HAS-Kennzeichen.

Als der Nutzer aus der Sporthalle zurück zu seinem Auto kam, musste er einen frischen Unfallschaden daran erkennen. Von einem Verursacher fehlte jede Spur.

Am Audi sind nun die Beifahrertüre und der hintere rechte Kotflügel verkratzt und leicht eingedellt.

Die Schadenshöhe beträgt etwa 1000 Euro.

 

 

Betrunkener Autofahrer verursacht Verkehrsunfall mit rund 30 000 Euro Gesamtschaden

 

Ein erheblich betrunkener Landkreisbürger hat am späten Mittwochabend in der Rhönstraße einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem annähernd 30 000 Euro Gesamtschaden an vier beteiligten Fahrzeugen entstanden ist.

Gegen den Beschuldigten wurde daraufhin ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet und eine Blutentnahme durchgeführt. Abschließend wurde auch noch sein Führerschein sichergestellt. Der geht nun mit einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft.

Gegen 22.20 Uhr befuhr der 53-Jährige mit seinem VW Sharan die Rhönstraße in Fahrtrichtung zum Stadtteil Gartenstadt.

Vermutlich auf Grund seiner Alkoholisierung geriet er dabei zu weit nach rechts, wobei er zunächst beinahe frontal in das Heck einer geparkten Mercedes-A-Klasse stieß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes auf einen davor stehenden Opel Astra katapultiert. Und last but not least stieß der Astra jetzt noch leicht gegen einen weiteren Opel, in diesem Fall einen Corsa.

Das Fahrzeug des Unfallverursachers und der Mercedes waren jetzt dermaßen beschädigt, dass sie von Abschleppdiensten von der Unfallstelle weggebracht werden mussten. An beiden Fahrzeugen entstand augenscheinlich wirtschaftlicher Totalschaden. Die beiden Opel kamen etwas glimpflicher davon.

Nach dem Abschluss der Unfallaufnahme wurde der Beschuldigte zur Dienststelle transportiert, wo ein herbeigerufener Arzt eine Blutentnahme durchführte.

Nach der Beendigung der Sachbearbeitung wurde der Unfallfahrer wieder entlassen.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

Mal wieder Wildunfälle ohne Ende – rund 14 500 Euro Gesamtschaden

 

-HAS 35, Fuchsstadt - Reichmannshausen

 

Am Donnerstag um 2.45 Uhr war ein Peugeot 206 Führer auf der Kreisstraße 35 zwischen Fuchsstadt und Reichmannshausen unterwegs.

Etwa auf halber Strecke wollte ein Reh kurz vor dem Fahrzeug über die Fahrbahn wechseln, was folglich zu einem Zusammenstoß führte. Den musste das Wildtier mit seinem Leben bezahlen. Der zuständige Jagdpächter wurde zur Abholung verständigt.

Der Blechschaden beträgt zirka 3000 Euro.

 

 

-SW 32, bei Reinhardshausen

 

Der nächste gemeldete Wildunfall ereignete sich ebenfalls am frühen Donnerstagmorgen, in diesem Fall um 5.15 Uhr.

Die Unfallörtlichkeit ist die Kreissstraße 32, kurz nach dem Weiler Reinhardshausen, in Fahrtrichtung Sulzdorf.

Hier war der Lenker einer Mercedes-C-Klasse unterwegs und kollidierte ebenfalls mit einem über die Straße springenden Reh.

Das Tier wurde in den Straßengraben geschleudert, wo es kurz darauf verendete. Der zuständige Jagdpächter wurde ebenfalls zur Abholung benachrichtigt.

Der Schaden beträgt geschätzte 2500 Euro.

 

 

-B 19, Höhe Poppenhausen

 

Der dritte Wildunfall am Donnerstag passierte gegen 6.15 Uhr auf der Bundesstraße 19 in Höhe von Poppenhausen.

Dort war ein Skoda Fabia Führer in Richtung Schweinfurt unterwegs, als ihm ein Reh in die Quere kam.

Nach dem Zusammenstoß lief das Wildtier in grober Richtung Maibach davon. Deshalb wurde der Jagdpächter zur Absuche nach dem womöglich verletzten Tier verständigt.

Auf rund 3500 Euro wird der Blechschaden in diesem Fall taxiert.

 

 

-B 286, in Höhe von Maibach

 

Und noch ein Wildunfall am Donnerstagmorgen. Gegen 6.20 Uhr fuhr ein Mazda 6 Lenker von Schweinfurt kommend auf der Bundesstraße 286 in Richtung zur Autobahnauffahrt der A 71. Auf Höhe von Maibach rannte plötzlich kurz vor ihm ein Fuchs über die Straße. Nach dem Zusammenprall rannte das Tier weiter.

Der Schaden wird auf eine Höhe von zirka 2000 Euro beziffert.

 

 

-Schwemmelsbach Richtung SW 35

 

Der vermutlich letzte Wildunfall am Donnerstagmorgen trug sich um 6.35 Uhr zu. Hier fuhr eine Ford Fiesta Lenkerin von Schwemmelsbach kommend in südlicher Fahrtrichtung auf die Kreisstraße 35 zu. Dabei kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem über die Straße wechselnden Reh. Dadurch wurde das Wildtier getötet.

Der Jagdpächter holte es später ab.

Die Schadensschätzung in diesem Fall beträgt 3500 Euro.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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