Pressebericht der Polizei Würzburg-Stadt vom 11.09.2017

Kriminalitätsgeschehen:

 

Intensive Suchmaßnahmen nach vermeintlichem Opfer einer Körperverletzung

 

WÜRZBURG/Grombühl. Nachdem es in den Abendstunden des vergangenen Samstag zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen am Oskar-Laredo-Platz gekommen war, meinte ein Zeuge eine verletzte Person in Richtung des Mains laufen gesehen zu haben. Nachdem dort niemand festgestellt wurde und nicht auszuschließen war, dass sich eine Person verletzt am oder im Wasser befand, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt. Der Verdacht einer Notlage erhärtete sich hierbei aber nicht.

 

Am Samstagabend gerieten gegen 21.45 Uhr zwei 15- bzw. 16-Jährige Würzburger im Bereich des Kulturspeichers in Streit. Dieser gipfelte in einem vom Älteren geführten Faustschlag, welcher den Jüngeren im Gesicht traf. Der Geschädigte flüchtete aus dieser Situation und war zunächst für die Beamten nicht greifbar.

 

Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme meldete sich ein Zeuge bei den Polizisten vor Ort und erklärte, dass er eine Person mit einer Platzwunde am Kopf auf der Landzunge zwischen Main und Altem Hafen habe laufen sehen. Um das Opfer der Körperverletzung zu finden und diesem eventuell benötigter medizinischer Hilfe zuzuführen, suchten mehrere Polizeibeamte den fraglichen Uferbereich ab. Hierbei wurden die Beamten der PI Würzburg-Stadt von einem Polizeidiensthund der Operativen Ergänzungsdienste sowie von Einsatzkräften der Wasserrettung der Berufsfeuerwehr sowie Kräften der Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt.

 

Die Suchmaßnahmen erbrachten keinen Hinweis auf eine hilflose Person im Wasser oder am Uferbereich. Auch wurden der Polizei bislang keine vermissten oder verletzten Personen gemeldet. Der Geschädigte der ursprünglichen Körperverletzung konnte zu Hause angetroffen werden. Bei ihm handelte es sich nachweislich nicht um die vom Zeugen beschriebene Person. 


Daniel Weber

Polizeihauptmeister

 

 

Erneut Sachbeschädigungen im Stadtgebiet festgestellt - mehrere Fahrzeuge zerkratzt -  fast 10.000 Euro Sachschaden - Zeugen dringend gesucht

 

WÜRZBURG/Grombühl u. Frauenland. Über das Wochenende hat ein unbekannter Täter erneut eine Vielzahl von Fahrzeugen im Stadtgebiet beschädigt. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden in der Reiserstraße und in der Lortzingstraße insgesamt 15 Kraftwagen angegangen. Der gesuchte Tatverdächtige richtete hierbei einen Sachschaden von mehreren tausend Euro an. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht derzeit weiterhin dringend nach Zeugen, die Hinweise zu dem Verursacher geben können.

 

In der Reiserstraße zerkratzte die unbekannte Person in der Zeit von Freitag, 20:00 Uhr bis Sonntag, 16:30 Uhr, den Fahrzeuglack von insgesamt elf Kraftfahrzeugen mit einem spitzen Gegenstand. In der Lortzingstraße wurden ebenfalls vier Fahrzeuge beschädigt. In diesem Fall kann der Tatzeitraum auf Samstag, 23:00 Uhr bis Sonntag, 09:45 Uhr eingegrenzt werden. Der entstandene Sachschaden an den angegangenen Fahrzeugen beläuft sich auf fast 10.000 Euro. Ob ein Zusammenhang mit der Reihe von gleichgelagerten Sachbeschädigungen im Stadtgebiet und Landkreis Würzburg besteht, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

 

Zur Aufklärung der Sachbeschädigungsserie sucht die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt dringend nach Zeugen. Sollte jemandem etwas Verdächtiges aufgefallen sein, wird er gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel. 0931/457-2230 zu melden.

 

Mögliche weitere Geschädigte können ebenfalls unter der genannten Telefonnummer mit der Inspektion in Verbindung treten. 

 

 

Handtasche aus Diskothek entwendet - etwa 300 Euro Beuteschaden

 

WÜRZBURG/Innenstadt. Freitagnacht hat ein unbekannter Täter eine Damenhandtasche in einer Diskothek in der Veitshöchheimer Straße entwendet. Die 24-jährige Geschädigte hatte ihre beige Tasche zuvor auf einem Stuhl abgelegt und für etwa zwei Stunden aus den Augen gelassen. Gegen 04:00 Uhr musste sie das Fehlen ihrer Handtasche feststellen. In dieser befand sich neben ihrer Geldbörse auch ein Mobiltelefon des Herstellers Apple. Der Beuteschaden wird auf ca. 300 Euro geschätzt. 

 

 

Braune Kamera entwendet - ca. 200 Euro Beuteschaden

 

WÜRZBURG/Innenstadt. Am Samstag hat ein unbekannter Täter eine Kamera in der Straße Beim Grafeneckart entwendet. Der rechtmäßige Eigentümer hatte seinen braunen Fotoapparat des Herstellers Panasonic zuvor in seinem Rucksack aufbewahrt. Der unbekannte Tatverdächtige nahm die Kamera zwischen 15:00 Uhr und 17:30 Uhr unbemerkt an sich. Der Beuteschaden wird auf etwa 200 Euro beziffert.

 

 


Gebäudetür mit Graffiti beschmiert - etwa 100 Euro Sachschaden

 

WÜRZBURG/Innenstadt. In der Zeit von Samstag- bis Sonntagmittag hat ein unbekannter Täter eine Eingangstür zu einem Bürogebäude in der Theaterstraße mit blauer Farbe beschmiert. Der unbekannte Tatverdächtige richtete hierbei einen Sachschaden von ca. 100 Euro an.

 

Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel. 0931/457-2230 entgegen.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

23-jähriger Fußgänger von Mercedes-Fahrerin erfasst - Verkehrsunfall fordert einen Leichtverletzten

 

WÜRZBURG/Grombühl. Am Freitagnachmittag hat eine 69-jährige Mercedes-Fahrerin einen Fußgänger in der Oberdürrbacher Straße übersehen und infolgedessen einen Verkehrsunfall verursacht. Ihr 23-jähriger Unfallgegner wurde hierbei glücklicherweise nur leicht verletzt.

 

Gegen 12:45 Uhr wollte der 23-jährige Würzburger einen Zebrastreifen überqueren. Die herannahende Mercedes-Fahrerin übersah den Fußgänger hierbei und erfasste ihn infolgedessen mit der Fahrzeugfront. Der junge Mann zog sich bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen zu und wurde zur ambulanten medizinischen Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. 

 

 

Pkw-Fahrer mit 1,8 Promille gestoppt - Weiterfahrt unterbunden - Führerschein beschlagnahmt

 

WÜRZBURG/Innenstadt. Am Sonntagmorgen gegen 06:15 Uhr wurde ein 22-jähriger Mitsubishi-Fahrer durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnte festgestellt werden, dass der junge Mann unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Der Mitsubishi-Fahrer musste seinen Pkw deshalb stehen lassen und die Beamten zur Durchführung einer Blutentnahme mit zur Dienststelle begleiten. Der Führerschein des jungen Mannes wurde beschlagnahmt.

 

Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr strafrechtlich ermittelt.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0