Bad Kissingens ABC-Schützen freuen sich über Geschenke der Stadt Bad Kissingen und dem „Gesunde Städte-Netzwerk“

Fotos: Mario Selzer

BU: PM_140_Fahrradhelme und freier Eintritt in den Wild-Park Klaushof für ABC-Schützen (1): Rektor Bernd Czelustek, Birgit Winzek, Mitglied der Geschäftsführung der Heiligenfeld GmbH, Oberbürgermeister Kay Blankenburg und die beiden ABC-Schützen Linus und Jonas bei der Übergabe der Fahrradhelme.

 

Rund 190 ABC-Schützen haben in Bad Kissingen ihren ersten Schultag erlebt. Oberbürgermeister Kay Blankenburg schenkte den Kindern zusammen mit Mitgliedern des Expertenboards des „Gesunde Städte-Netzwerk“ Bad Kissingen und Sponsorenvertretern Fahrradhelme zur Einschulung. Kay Blankenburg lud außerdem die Jungen und Mädchen bei freiem Eintritt in den Wild-Park Klaushof ein.

Es ist interessant, dass der erste Schultag Eltern nervös macht. Dennoch, am ersten Schultag in den Schulen der Stadt Bad Kissingen kann nur gemutmaßt werden, bei wem die Nervosität letztlich höher gewesen ist, bei den Kindern oder den Eltern. Rund 190 Mädchen und Jungen wurden im Stadtgebiet eingeschult.

Mit mehreren Überraschungen in der Tasche waren Oberbürgermeister Kay Blankenburg, Mitglieder des Expertenboards des „Gesunde Städte-Netzwerk“ Bad Kissingen, mit dem Leiter des RSG Bad Kissingen Dr. Matthias Wagner, Daniela Volkmuth, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion Bäderland Bad Kissingen und Birgit Winzek, Mitglied der Geschäftsführung der Heiligenfeld GmbH, die in Doppelfunktion, nämlich zusätzlich als Sponsorenvertreterin gekommen war, zur Einschulung der Bad Kissinger ABC-Schützen in die Henneberg-, Sinnberg- und die Grundschule des KISSori-Lernzentrums gekommen. Oberbürgermeister Kay Blankenburg lud die ABC-Schützen bei freiem Eintritt in den Wild-Park Klaushof ein.

„Heute beginnt der Ernst des Lebens“, sagte der Rektor der Henneberg-Grundschule Bernd Czelustek und versprach den Kindern, dass „der Ernst auch Spaß machen darf.“ Rektor Karl-Heinz Deublein erklärte den ABC-Schützen in der Sinnberg-Grundschule „Spaß ist wichtig. Ihr sollt tanzen und toben dürfen.“ Mit dem pädagogischen Leiter des KISSori-Lernzentrums Richard Lutz waren sich Bernd Czelustek und Karl-Heinz Deublein einig: Das wichtigste für die Kinder ist die Sicherheit.

Die Sicherheit und die Gesundheit der Kinder hat sich das „Gesunde Städte-Netzwerk“ auf die Fahnen geschrieben. „Wir möchten, dass Ihr gesund zur Schule und gesund nach Hause kommt. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr beim Fahrrad- oder Rollerfahren immer einen Helm aufhabt. Wenn der an der  Garderobe hängt, dann nützt der nix“, mahnte Oberbürgermeister Kay Blankenburg und schenkte jedem der ABC-Schützen zusammen mit Dr. Matthias Wagner, Daniela Volkmuth und Birgit Winzek einen Kinderfahrradhelm. „Immer wieder sehen wir, dass Kinder ihren Fahrradhelm tragen, Eltern nicht“, stellte Oberbürgermeister Kay Blankenburg fest. Und die Kinder bestätigten dies auf Nachfrage. Die Eltern sollten hier mit gutem Beispiel voran gehen, gab der Oberbürgermeister mit auf den Weg.

Insgesamt acht Sponsoren beteiligten sich in diesem Jahr an den Kosten für die Fahrradhelme. Hierzu zählen Baufirma Otto Heil, Fahrschule und Ferienfahrschule Wirth, Familienhotel Sonnenhügel, Heiligenfeld GmbH, Höchemer Bürotechnik, KISSPARK, Klinik Bavaria, Sparkasse Bad Kissingen und die Stadtwerke Bad Kissingen GmbH.

„Alle ABC-Schützen in der Stadt Bad Kissingen werden einen Fahrradhelm bekommen“, versprach Kay Blankenburg. Termine mit dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Saaletal-Schule und Franz-von-Prümmer-Schule werden derzeit gesucht.

Hintergrund:

Ein Gremium des „Gesunde Städte-Netzwerks Bad Kissingen“ trifft sich in regelmäßigen Abständen, um die Themen Gesundheitsförderung, Gesundheitsangebote und deren Vernetzung weiter voran zu bringen. Im Fokus des Expertenboards stehen im ersten Schritt vor allem die Kinder und Jugendlichen. Durch das Tragen eines Helmes kann laut Statistik die Kopfverletzung als Haupttodesursache bei Fahrradunfällen von Kindern um 69% reduziert werden. Vor diesem Hintergrund hat sich das Expertenboard die Sicherheit der Bad Kissinger Kinder auf die Fahne geschrieben, um damit auch ein Signal für eine „gesunde Stadt“ zu setzen.

 

Fotos: Mario Selzer

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