Uniklinikum Würzburg: Neue Therapie gegen die Angst vor Spinnen im Test – Studienteilnehmer gesucht

Was steckt physiologisch hinter einer übermäßigen Angst vor Spinnen – und lässt sich diese Angst durch eine neue Behandlungsmethode in Virtueller Realität wirkungsvoll therapieren? Die Studie „Spider_VR“ will dies herausfinden.

 

Bild: Hanna Schwarzmeier / Uniklinikum Würzburg

 

 

Sie gehen nicht mehr in den Keller, weil es dort Spinnen geben könnte? Eine Spinne an der Wand löst bei Ihnen Ekel, starke Angst oder Vermeidung aus? Selbst der Gedanke an eine Spinne macht Sie schon ganz nervös? Dann könnten Sie ein Studienteilnehmer für eine neue Therapie des Zentrums für Psychische Gesundheit des Uniklinikums Würzburg sein!

 

Für ein Forschungsprojekt sucht das Zentrum für Psychische Gesundheit des Uniklinikums Würzburg Menschen, die starke Angst vor Spinnen haben und etwas dagegen unternehmen wollen. Sie haben die Möglichkeit, an einer neuen Therapie in virtueller Realität teilzunehmen. Dabei wird unter anderem mit Hilfe der Magnetresonanztomographie überprüft, welche Rolle bestimmte Regionen im Gehirn für die übermäßige Angst und den Therapieerfolg spielen. Der Zeitaufwand beträgt rund zwölf Stunden, verteilt auf fünf Sitzungen über einen Zeitraum von vier Wochen und eine weitere Sitzung nach sechs Monaten, um den Langzeiterfolg der Behandlung zu beurteilen.

Die Termine werden persönlich mit den Teilnehmer/innen abgesprochen. Alle Sitzungen finden in Würzburg statt und sind kostenlos. Ferner erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro.

Interessenten melden sich unverbindlich bei dem von Prof. Dr. Martin J. Herrmann vom Zentrum für Psychische Gesundheit geleiteten Studienteam „Spider_VR“ unter Tel: 0931/201-77430 oder per E-Mail an Spider_VR@ukw.de. Sollten die Ansprechpartner nicht direkt erreichbar sein, so bitten sie um das Hinterlassen einer Nachricht und versprechen eine zeitnahe Rückmeldung.

 

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