Regierung von Unterfranken erteilt der Gemeinde Üchtelhausen „Grünes Licht“ für die Beschaffung eines Hilfeleistungssatzes (HLS) für das Löschgruppenfahrzeug LF

Gute Nachricht für die Gemeinde Üchtelhausen: Regierung von Unterfranken erteilt der Gemeinde Üchtelhausen „Grünes Licht“ für die Beschaffung eines Hilfeleistungssatzes (HLS) für das Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 der Freiwilligen Feuerwehr Üchtelhausen    Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Üchtelhausen (Landkreis Schweinfurt) für den Kauf eines Hilfeleistungssatzes (HLS) für das Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 der Freiwilligen Feuerwehr Üchtelhausen die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird ein älterer Hilfeleistungssatz, Baujahr 2003, ersetzt.  

 Der Hilfeleistungssatz HLS wird dazu verwendet, um eingeklemmte Personen aus einer Gefahrenlage (z.B. Verkehrsunfall) zu befreien. Er besteht aus Schneidgerät, Spreizer, Rettungszylindersatz und einen Motorpumpenaggregat. Betrieben wird der Hilfeleistungssatz hydraulisch. Mit der Rettungsschere werden im Einsatzfall Fahrzeugteile, zum Beispiel das Fahrzeugdach, abgeschnitten. Mit dem Spreizer und den Rettungszylindern werden Zugangsöffnungen geschaffen. Moderne, neueste Hilfeleistungssätze tragen zudem der aktuellen Bauweise von Fahrzeugen Rechnung, die immer robuster werden. 

 

Grundlage der vorgenannten Förderung ist ein aktuelles Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern zur Ersatzbeschaffung von Rettungsgeräten der Feuerwehren. Die Fördermittel stammen aus der Feuerschutzsteuer und wurden im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb des Hilfeleistungssatzes schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung beträgt derzeit maximal 6.000 Euro.  

 

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