Wer Demokratie wählt keine Rassisten

Demokratie lebt von Beteiligung 

 

Die Freunde von Schweinfurt ist bunt e.V. rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf demokratische Parteien in den Bundestag zu wählen. „Hart wurde das freie, geheime und gleiche Wahlrecht erkämpft. Es ist eine der Grundlage für unsere Demokratie“, so der Vorsitzende Frank Firsching. Demokratie lebt von Beteiligung. Das hat sich auch deutlich im vergangenen Jahr gezeigt. „Junge Erwachsene in Großbritannien wollten keinen Brexit, aber sie haben sich kaum an der Abstimmung beteiligt. Für sie gab es nach der Wahl ein böses Erwachen. Mitentscheiden kann man eben nur, wenn man selbst wählen geht!“, so die stellv. Vorsitzende Marietta Eder.  Gemeinsam mit der Bevölkerung tritt das breite Bündnis seit Jahren für Demokratie und Toleranz ein, die jedoch dort endet wo menschenfeindliche Hetze beginnt. „Unsere Menschen- und Bürgerrechte, unsere Vielfalt und unser friedliches Zusammenleben ist auch weiterhin nur gesichert, wenn wir uns an Wahlen beteiligen.“, so auch der Schatzmeister Nicolas Lommatzsch. Dagegen stellen sich rassistische, rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien. „Immer wieder haben diese Parteien oder ihnen nahestechende Gruppierungen versucht ihren Hass in Schweinfurt zu verbreiten. Gemeinsam haben wir immer deutlich gezeigt, dass wir uns nicht spalten lassen und für Vielfalt stehen“, betont das zivilgesellschaftliche Bündnis. Daher warnen die Freunde von Schweinfurt ist bunt davor, diese rassistischen Parteien zu wählen. Diese rechten Parteien agieren und argumentieren unterschiedlich. Manche geben sich als Wolf im Schafspelz, andere sind deutlicher. Ihr Ziel ist jedoch das Gleiche: sie wollen die Gesellschaft spalten. Sie wollen die Ausgrenzung von Menschen und ganzen Gruppen. Viele von diesen Parteien machen auch über die sozialen Medien deutlich, wie gewaltbereit sie sind. „Parteien, die beispielsweise davon sprechen, dass Menschen entsorgt werden sollten, dürfen keine Stimme bekommen!“ fordern die Freunde von Schweinfurt ist bunt. Mit Sorge blickt der Verein auf die Entwicklung der Wahlbeteiligung. Diese ging in den letzten Jahren meist zurück. Bei der Bundestagswahl 2013 lag sie bundesweit bei nur 71,5 Prozent, in Schweinfurt sogar nur bei 60,1 Prozent. „Je geringer die Wahlbeteiligung ist, umso 

mehr fallen die Stimmen für rassistische Parteien ins Gewicht.“, warnen Jutta Greber und Maximilian Grubauer. Daher: Demokratie wählen!!! 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Albiz (Freitag, 15 September 2017 18:42)

    Ein feiger Versuch eine demokratische Wahl zu unterminieren. Es gibt genügend Vorfälle, die zurecht Kritik hervorrufen. Dann ist man aber weder Nazi, noch rechtsextrem. Man möchte Debatten im Keim ersticken lassen aufgrund einer Ideologie. Warum gibt es noch das Fach Soziologie? Ist doch alles pauschalisierend...