Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 22.09.2017

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Pkw verkratzt

 

Auf den Parkplätzen am Zeughaus wurde am Donnerstag ein geparktes Auto mutwillig verkratzt.

Zwischen 8 und 11 Uhr parkte dort ein silberfarbener Ford C-Max. Bei der Rückkehr zum Ford musste der Fahrer einen durchgehenden und tiefen Lackkratzer in der Fahrertür feststellen.

Der Schaden beträgt rund 300 Euro.

Vom Täter ist noch nichts bekannt.

 

 

Zwei Mädchen auf Diebestour - 13-Jährige „klaut“ gleich mehrfach

 

In einem Modegeschäft in der Siebenbrückleinsgasse wurden am Donnerstagnachmittag eine 13- und eine 14-Jährige beim Ladendiebstahl erwischt. Während sich die Jüngere mit einem T-Shirt für 50 Euro begnügte, lange die Ältere „kräftig“ zu. Ihre Beute hatte einen Wert von 150 Euro.

Bei der Jüngeren konnte im Rahmen der Sachbearbeitung zudem noch eine Flasche Wodka für 7,50 Euro und ein weiteres Bekleidungsteil für 50 Euro aufgefunden werden. Die beiden Sachen hatte sie bereits zuvor in einem Supermarkt am Roßmarkt und in einem Modegeschäft am Georg-Wichtermann-Platz „geklaut“, ohne dass jemand davon etwas mitbekommen hatte.

Gegen 13.45 Uhr fielen den Bediensteten die beiden Mädchen im Geschäft in der Siebenbrückleinsgasse auf. Nachdem die diebischen Elstern mehrere Sachen in Umkleidekabinen mitnahmen und „leer“ wieder herauskamen, wurde die Polizei hinzugezogen, nachdem sie so das Geschäft verlassen hatten.

Dabei fand sich das Diebesgut bei den beiden Beschuldigten in der Kleidung beziehungsweise in einen Rucksack gesteckt.

Während die 14-Jährige jetzt wegen Ladendiebstahls bei der Staatsanwaltschaft angezeigt wird, kommt das 13-jährige strafunmündige Kind nochmals mit einem „blauen Auge“ davon. Ihre drei Fälle gehen mit einer Ereignismeldung an die Staatsanwaltschaft.

Das zuständige Jugendamt erhält einen Bericht über die Vorfälle.

Nach der Sachbehandlung erfolgte die Überstellung der Mädchen an die Erziehungsberechtigten.

 

 

Der Alkohol und seine Blüten - ein immerwährendes Thema - ein 24 Stunden Bericht

 

Um dem Bild des „übermäßigen Alkoholgenusses“ mal wieder ein Gesicht zu geben, soll exemplarisch der 24-stündige Einsatzbericht des vergangenen Tages, sprich von Donnerstag- bis Freitagmorgen, erzählt werden. Dieses Thema war, ist und wird wohl immer ein Hauptbetätigungsfeld der Polizei bleiben.

 

Donnerstag

-Gegen 19.30 Uhr in einer ostwärtigen Landkreisgemeinde. Es wurden Familienstreitigkeiten zwischen dem 54-jährigen Vater und seinem 14-jährigen Sohn mitgeteilt. Das Streitthema soll die Computersucht des Sohnes gewesen sein. Der Streit konnte geschlichtet werden und der Junge kam bei seiner Mutter in einer anderen Landkreisgemeinde unter.

Beim Vater wurde ein Promillewert von 1,46 gemessen.

 

-Um 20.50 Uhr in der Willi-Kaidel-Straße vor einem Schnellrestaurant. Hier randalierte ein 41-Jähriger und schrie dort die Angestellten an.

Bei seiner Ausnüchterung und Verbringung in die Zelle wurde ein Wert von 2,72 Promille gemessen.

 

-Um 21 Uhr der Autofahrer, der mit 2,08 Promille sein Fahrzeug durch Schonungen lenkte. Hierüber wird ausführlich im Bereich des Landkreises berichtet.

 

-Etwa um dieselbe Zeit in einer Wohnung im Stadtteil Oberndorf. Hier teilt ein Bürger mit, dass es in der Wohnung über ihm anscheinend zu einem heftigen Familienstreit kommt.

Beim Eintreffen stellten die Beamten zunächst einen verwüsteten Eingangsbereich in der angegebenen Wohnung fest. Mittlerweile war es hier bereits wieder ruhig und kein Streit mehr feststellbar. Es wurde im Nachhinein festgestellt, dass der stark alkoholisierte Vater, er pustete 2,2 Promille ins Testgerät, mit seinem 17-jährigen Sohn zuvor in Streit geraten war. Dabei sind Teile des Mobiliars zu Bruch gegangen. Zu Straftaten war es jedoch nicht gekommen. Da zu befürchten war, dass nach dem Abzug der Polizei der Streit eventuell fortgesetzt wird, nahmen die Beamten den 38-Jährigen zur Ausnüchterung mit.

Etwa vier Stunden später klagte der Auszunüchternde über starke Schmerzen und Atemprobleme, so dass der Rettungsdienst hinzugezogen werden musste. Sie verbrachten ihn zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus. Etwa eine Stunde später wurde der „Patient“ von dort wieder entlassen, nachdem nichts dergleichen festgestellt werden konnte. Offenbar hatte der Mann nur simuliert.

 

-Gegen 21.40 Uhr eine Ruhestörung in der Deutschhöfer Straße. Eine Frau grölte lautstark vor einer Gaststätte herum.

Die 59-Jährige war dabei so stark alkoholisiert, dass sie nicht einmal mehr in der Lage war, einen Pustetest durchzuführen. Sie wurde ausgenüchtert.

 

-Der betrunkene Rollerfahrer um 22.15 Uhr auf der Gutermann Promenade, mit 0,8 Promille. Siehe dazu den Bericht im Stadtteil.

 

-Etwa zur gleichen Zeit beobachtete das Sicherheitspersonal einer Asyleinrichtung, wie eine Person über den Zaun kletterte. Nach Feststellung und Überprüfung der Person kam heraus, dass der 18-Jährige aus einer Landkreisunterkunft stammte, und hier jemanden noch zu so später Stunde besuchen wollte. Er hatte über 1,6 Promille intus und wurde ebenfalls ausgenüchtert.

 

-Der letzte Alkoholeinsatz gegen 23 Uhr in einer Wohnung in der Eselshöhe. Eine 44-Jährige schließt sich in stark alkoholisierten Zustand aus der eigenen Wohnung aus. Das Problem nur, dass ihre 9-jährige Tochter noch in der Wohnung ist. Die Mutter klingelt zwar das ganze Haus durch und weckte alle auf, aber ihre Tochter ließ sie nicht mehr herein. Sie war nämlich eingeschlafen.

Es wurde der getrennt lebende Vater erreicht, der sich seiner Tochter später annahm. Die Mutter war zwischenzeitlich per pedes zum neuen Lebensgefährten in den Stadtteil Bergl gelaufen und wollte mit der Polizei nicht weiter kommunizieren. Da sie nicht zum ersten Mal wegen ihrer Alkoholprobleme aufgefallen ist, ergeht eine Meldung an das Jugendamt.

 

Fazit

Das Thema Alkohol und sein Missbrauch wird auch weiterhin ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellen.

 

Nicht nur aus polizeilicher Sicht wäre es absolut wünschenswert, dass in Bezug auf den übermäßigen Alkoholkonsum ein Umdenken stattfinden würde.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Zweiradfahrer unter Alkoholeinfluss

 

530 Euro Geldbuße, der Eintrag von zwei Punkten in Flensburg auf sein Verkehrssünderkonto und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots kommen demnächst auf einen 45-jährigen Landkreisbürger zu.

Bei einer Kontrolle am späten Donnerstagabend wurde eine Alkoholbeeinflussung bei ihm festgestellt.

Gegen 22.15 Uhr erfolgte die Kontrolle des Rollerfahrers an der Gutermann-Promenade. Wegen einer deutlichen Alkoholfahne wurde dem Mittvierziger ein Alkoholtest angeboten. Dabei schlug dieser deutlich positiv an.

Deshalb wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert.

Bei einem späteren Test an einem gerichtsverwertbaren Gerät in der Polizeiwache erreichte der Zweiradfahrer genau 0,8 Promille.

 

 

Unfallflucht - BMW wird gesucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

 

Auf dem Paul-Rummert-Ring hat sich am Freitagmorgen eine Unfallflucht ereignet. Dabei ist ein geschätzter Sachschaden von 3500 Euro entstanden.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei jetzt den Unfallverursacher.

Von dem ist bis dato lediglich bekannt, dass er mit einem BMW unterwegs war.

Zeugen, welche den Unfall möglicherweise beobachtet haben, sollen sich bitte mit der Polizei in Verbindung setzen.

 

Gegen 6.55 Uhr war eine 29-jährige VW Polo Lenkerin auf dem Paul-Rummert-Ring in Fahrtrichtung zur Mainberger Straße unterwegs. Sie benutzte dabei zunächst den linken der beiden Fahrstreifen. Während der Fahrt vollzog sie nun einen Fahrstreifenwechsel auf die rechte Fahrspur. Dabei scherte sie vor einer 54-jährigen Mercedes-C-Klasse Fahrerin ein, die auf dem rechten Fahrstreifen in die gleiche Richtung fuhr.

In diesem Moment wurde ein jetzt vor der Polo Lenkerin fahrender BMW plötzlich und anscheinend grundlos abgebremst. Sie musste jetzt stark bremsen, um dem BMW nicht aufzufahren. Die hinter ihr fahrende Mercedes Lenkerin bekam den abrupten Bremsvorgang zu spät mit, so dass sie auf den Polo auffuhr.

Der eigentliche Verursacher des Verkehrsunfalls, der BMW Lenker, fuhr ohne anzuhalten auf und davon.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Kennzeichenpaar verschwunden

Schonungen

 

Den Diebstahl seiner beiden Kfz-Kennzeichen SW -TL 2117 meldete ein Bewohner der Ludwig-Grobe-Straße.

Den Angaben des Diebstahlsopfers zur Folge parkte sein VW Passat in der Nacht von Mittwoch auf den Donnerstag vor dem Anwesen.

Als er am Donnerstagmorgen zum Auto kam fehlten die Kennzeichen.

Eine Absuche in der Umgebung verlief negativ. Über deren weiteren Verbleib ist bis dato nichts bekannt.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

Wildunfall

 

St 2293, Fuchsstadt-Greßthal

 

Um 21.15 Uhr fuhr am Donnerstag ein Audi Lenker auf der Staatsstraße 2293 von Fuchsstadt in Richtung Greßthal.

Etwa zwei Kilometer vor Greßthal sprangen vor ihm zwei Rehe über die Fahrbahn. Während das vordere Tier noch Glück hatte, kam es zur Kollision mit dem hinteren.

Dabei wurde es so schwer verletzt, dass es an der Unfallstelle erschossen werden musste. Der Jagdpächter holte es später ab.

Inwieweit ein Schaden am Pkw entstanden ist, lässt der Autofahrer am Freitag in einer Werkstatt überprüfen.

 

 

Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person und Totalschaden

Theilheim

 

Am Donnerstagvormittag ist es auf der Staatsstraße 2270 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Person leicht verletzt worden ist und an den beiden beteiligten Fahrzeugen augenscheinlich jeweils ein Totalschaden entstanden ist.

Dieser wird auf über 20 000 Euro geschätzt.

Gegen 10.15 Uhr fuhr ein 42-Jähriger mit seinem Skoda Yeti auf der Staatsstraße von Hergolshausen in Richtung Schwanfeld. Kurz nach Theilheim bog er dann nach links in einen Feldweg ein, der in der Verlängerung zur Straße „Kreuzgraben“ verläuft.

Dabei übersah er aber eine entgegenkommende 66-jährige Ford-C-Max-Führerin. Die beiden Fahrzeuge prallten heftig gegeneinander, so dass sich die Autofahrerin dabei leichte Verletzungen erlitt. Der Rettungsdienst verbrachte sie zu weiteren medizinischen Untersuchungen in ein Schweinfurter Krankenhaus.

Beide Fahrzeuge mussten später von Abschleppdiensten von der Unfallstelle weggebracht werden.

Die Feuerwehr Theilheim regelte während der Unfallaufnahme den Verkehr an der Unfallstelle.

 

 

Rentner versus Rentner - erheblicher Sachschaden

Thomashof

 

Auf rund 15 000 Euro wird der Gesamtschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag an der Einmündung der Königshofener Straße in die Staatsstraße 2280 entstanden ist. Deshalb mussten beide Fahrzeuge im Anschluss abgeschleppt werden.

Dazu kam es gegen 11.15 Uhr, als ein 76-Jähriger mit seinem Suzuki Jimny von der Königshofener Straße kommend nach links auf die Staatsstraße einbiegen wollte. Dabei übersah er aus bisher noch unbekannten Gründen einen 84-Jährigen, der mit seinem Mercedes in Fahrtrichtung Bad Königshofen unterwegs war. Bei dem „Crash“ wurden die beiden Fahrzeuge erheblich deformiert.

 

 

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Grafenrheinfeld

 

Vor der griechischen Gaststätte im Hermasweg hat sich am Mittwochabend eine Unfallflucht ereignet. Dabei hat der bis dato unbekannte Unfallverursacher einen Fremdschaden von 1500 Euro verursacht und zurückgelassen.

Zwischen 18.45 und 20 Uhr parkte dort eine Mercedes-C-Klasse Fahrerin ihr Auto.

In diesem Unfallzeitraum stieß offensichtlich beim Ein- oder Ausparken daneben ein anderes Fahrzeug gegen die rechte Fahrzeugseite des Mercedes.

Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, flüchtete der Verursacher oder die Verursacherin anschließend unerkannt vom Ereignisort.

 

 

Stark betrunkener Autofahrer

Schonungen

 

Einen erheblich betrunkenen Autofahrer hat die Polizei am Donnerstagabend sprichwörtlich aus dem Verkehr gezogen. Gegen ihn wird jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Bei einem Atemalkoholtest erzielte der Beschuldigte einen Promillewert von sage und schreibe 2,08.

Gegen 21 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung auf den 5er BMW in der Hauptstraße im Gegenverkehr aufmerksam. Nachdem eine etwas unsichere Fahrweise erkannt werden konnte, wurde der Streifenwagen gewendet und dem BMW nachgesetzt. Trotz Stop-Signal und eingeschaltetem Blaulicht fuhr der Autofahrer noch mehrere hundert Meter weiter, bis er endlich auf ein Tankstellengelände fuhr und anhielt. Bei der anschließenden Kontrolle konnte bei dem Anfangsfünfziger sofort eine deutliche Alkoholfahne wahrgenommen werden. Deshalb wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend eingezogen.

Nach der Verbringung zur Dienststelle führte ein zur Wache gerufener Arzt eine Blutentnahme beim Beschuldigten durch. Danach erfolgte noch die Sicherstellung seines Führerscheins. Der geht jetzt mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr an die Staatsanwaltschaft.

Die Führerscheinstelle wird ebenfalls hiervon unterrichtet.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 

Pressebericht der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck vom 22.09.2017

 

Landkreis Schweinfurt, A 7, Werneck

 

Mit Drogen aber ohne Zulassung

Unter Drogeneinfluss und ohne Fahrzeug-Zulassung war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine Pkw-Fahrerin auf der A 7 bei Werneck unterwegs.

Bei der Kontrolle wurde durch die Beamten der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck bei der 35-Jährigen aus Hessen drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Nach einem positiven Drogenschnelltest wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Auf dem hinteren Kennzeichen waren falsche Plaketten für die Hauptuntersuchung und Zulassung aufgeklebt. Zusätzlich zur Fahrt unter Drogeneinfluss kommt nun noch eine Anzeige nach dem Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz und Urkundenfälschung dazu.

 

 

 

Landkreis Schweinfurt, A 7, Werneck

 

Fahrerwechsel

Einen Pkw Chevrolet aus Straubing wollten Beamten der Fahndungsgruppe der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck am Donnerstagabend auf der A 7 bei Brebersdorf überprüfen. Beim Einfahren in den Autobahnparkplatz hielt der Pkw kurz an. Warum der 24-jährige Fahrer anhielt, war schnell klar. Bei der Kontrolle saß er nun auf dem Beifahrersitz. Vater und Sohn hatten die Plätze getauscht, da der Sohn noch keinen Führerschein besaß. 

 

 

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