Pressebericht der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt für den 22.09.2017

Kriminalitätsgeschehen:

 

Volltrunken auf Tankstellengelände randaliert und Taxifahrer geschlagen

 

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Freitagmorgen um 03.00 Uhr trat ein erheblich betrunkener Mann gegen die Schiebetür einer Tankstelle in der Veitshöchheimer Straße. Anschließend ging er auf einen vor Ort stehenden Taxifahrer los. Diesen verletzte er leicht. Den Rest der Nacht durfte der Randalierer in der Ausnüchterungszelle der Polizeidienststelle verbringen.

 

Der gerade 18-Jährige setzte sich auf dem Gelände der Tankstelle in ein Taxi, welches jedoch nicht für den Fahrgastbetrieb bereit war. Der 56-Jährige Fahrer betankte zu diesem Zeitpunkt sein Fahrzeug und wollte es im Anschluss reinigen. Er verwies den ungebetenen Gast aus dem Taxi. Als es dem aus dem Landkreis Main Spessart stammenden jungen Mann nicht gelang, den auf Nachtbetrieb ausgelegten Verkaufsraum der Tankstelle zu betreten, trat er mehrfach gegen die verschlossene Schiebetür des Shops. Anschließend ging er zum Taxi zurück und schlug durch das geöffnete Fenster auf den im Fahrzeug sitzenden Fahrer ein.

 

Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt stoppte das Treiben des Täters. Bei ihm wurde eine Alkoholisierung von über 2 Promille gemessen und aufgrund seines gezeigten Verhaltens, nahmen ihn die Beamten zur Ausnüchterung in Gewahrsam.

 

Durch den Angriff erlitt der in Würzburg wohnhafte Taxifahrer eine leichte Gesichtsverletzung und sein T-Shirt sowie die Brille wurden beschädigt. An der Einrichtung der Tankstelle entstand nach erster Begutachtung kein Schaden.

 

Der junge Mann wird sich aufgrund seines aggressiven Verhaltens wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung verantworten müssen.

 

 

Auseinandersetzung in der Juliuspromenade - Schlag mit Gürtel fordert leichte Verletzung

 

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Freitagmorgen kam es gegen 02.00 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei erheblich alkoholisierten Männern. In dessen Verlauf nahm einer der Kontrahenten seinen Gürtel und schlug diesem seinem Opfer ins Gesicht und gegen den Oberkörper. Der Geschädigte erlitt hierdurch eine leichte Verletzung am Ohr. 

 

Vor einem Imbiss in der Juliuspromenade gerieten ein in Würzburg wohnhafter 39-Jähriger und ein 24 Jahre alter Mann in Streit. Dieser gipfelte mit dem Schlag des Würzburgers, der hierzu seinen Gürtel zu Hilfe nahm und damit den aus Schweinfurt stammenden Geschädigten im Gesicht und am Oberkörper traf. Die erlittenen leichten Verletzungen bedurften keiner sofortigen medizinischen Versorgung.

 

Die Umstände und Vorgeschichte der Auseinandersetzung sind nun Teil des Ermittlungsverfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung. In wie weit die Alkoholisierung beider Kontrahenten von jeweils weit über einem Promille Einfluss auf deren Handeln hatten, wird ebenso durch den Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geprüft.

 

 

Mit falschen Namen im Hotel eingebucht und die Zeche geprellt - 500 Euro Schaden

 

WÜRZBURG/LINDLEINSMÜHLE. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ermittelt in einem zurück liegenden Fall von Einmietbetrug. Im Zeitraum von 08.09. bis 12.09.2017, nutzten vier Personen ein Hotel in der Lindleinsmühle zur Übernachtung. Nachdem diese ohne zu zahlen abgereist waren, wurde festgestellt, dass diese offensichtlich Phantasiepersonalien und eine ungültige Kreditkarte genutzt hatten.

 

Das Hotelzimmer wurde über ein Onlineportal reserviert. Beim Einchecken nutzten die vier Täter aus, dass an der Rezeption Hochbetrieb herrschte und konnten so umgehen, Ausweisdokumente vorlegen zu müssen. Als das Zimmer am 11.09.2017 überprüft wurde, waren die vier Personen, welche sich alle in englischer Sprache unterhielten, verschwunden. Zusätzlich wurde festgestellt, dass die Buchung der Hotelrechnung nicht vollzogen werden konnte. Durch die Täter wurde offensichtlich eine gefälschte Kreditkarte verwendet.

 

Das Hotel beklagt einen finanziellen Schaden in Höhe von 500 Euro und die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt führt die Ermittlungen. Der Sachbearbeiter bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230, mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Betrunkener Pkw-Fahrer belästigt Passantin - Verfolgungsfahrt quer durch die Stadt

 

WÜRZBURG/HEIDINGSFELD/INNENSTADT. Am Nachmittag des Donnerstag verständigte eine Zeugin die Polizei, nachdem sie von einem Mann aus einem Auto heraus bedrängt wurde. Eine Streife der Würzburger Polizei erkannte das Fahrzeug kurze Zeit später im fließenden Verkehr. Es entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt über einige Kilometer und die Anhaltung gelang erst durch die Hinzuziehung einer zweiten Streifenbesatzung.

 

Die Zeugin wurde im Stadtteil Heidingsfeld von dem Mann aus dem Auto heraus bedrängt. Als sie ihn zunächst ignorierte, befuhr der Würzburger sogar den Gehweg, auf welchem die Passantin lief. Die junge Frau verständigte per Notruf die Polizei und es gelang ihr, eine Fahrzeugbeschreibung sowie das Kennzeichen durchzugeben. Im Bereich der Mergentheimer Straße wurde der gesuchte VW des 63-Jährigen von einer Streifenbesatzung aufgenommen und es sollte die sofortige Anhaltung erfolgen.

 

Ohne Reaktion auf alle von den Beamten gegebenen Anhaltesignale, fuhr der Würzburger immer weiter. Hierbei beging er diverse Verkehrsverstöße,  wie beispielsweise das Missachten von roten Ampeln. Erst als eine zweite Streife zur Unterstützung eintraf, gelang es den VW im Bereich der Martin-Luther-Straße zu stoppen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,32 Promille.

 

Der Mann musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Sein Führerschein musste er an Ort und Stelle abgeben. Neben einem Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, muss sich der Würzburger auch wegen den festgestellten Verkehrsverstößen verantworten.   

 

 

Beim Abbiegen mit Gegenverkehr kollidiert - Fahrzeugführer leicht verletzt

 

WÜRZBURG/GROMBÜHL. Am Donnerstagabend um 22.15 Uhr kam es zu einem Unfall zwischen zwei Pkw. Ein BMW Fahrer hatte den Vorrang eines Audis missachtet und beide Fahrzeuge kollidierten miteinander. Der Audifahrer kam leicht verletzt in ein Krankenhaus. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

 

Der 19-Jährige BMW-Fahrer wollte von der Nürnberger Straße her kommend nach links in die Gneisenaustraße abbiegen. Hierbei übersah er den stadtauswärtsfahrenden Audi, der von einem 56-jährigen Würzburger gesteuert wurde. Ein Zusammenstoß konnte nicht mehr verhindert werden und beide Pkw prallten im Kreuzungsbereich zusammen. Der Audifahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht weiter fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Bindung von ausgelaufenen Betriebsstoffen kam die Würzburger Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Den 19-jährigen aus dem Landkreis Würzburg erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

 

 

Unfallfluchten im Stadtgebiet - Zeugen gesucht

 

WÜRZBURG/HEUCHELHOF. Im Verlauf von Montag bis Donnerstag, wurden zwei ordnungsgemäß in der Huberstraße geparkte Fahrzeuge beschädigt. Am silbernen Mercedes eines Würzburgers wurde die Front im linken Bereich eingedrückt. Der blaue Mercedes eines Landkreisbewohners wies einen Schaden an der hinteren Stoßstange im linken Bereich auf. Die Schadenshöhe wurde auf 5.000 Euro beziffert. Ein Verursacher ist bislang nicht bekannt.

 

 

WÜRZBURG/INNENSTADT. Von Dienstag 10.00 Uhr bis Mittwoch 10.30 Uhr wurde der ordnungsgemäß geparkte Pkw einer Dame aus dem Landkreis Main Spessart angefahren. Dem grauen Audi wurde der Außenspiegel der Fahrerseite abgefahren ohne dass sich ein Verursacher bei ihr oder der Polizei meldete. Der entstandene Sachschaden beträgt in diesem Fall 300 Euro.

 

 

WÜRZBURG/ZELLERAU. In der Weißenburgstraße wurde von Mittwoch 14.00 Uhr bis Donnerstag 08.00 Uhr ein geparktes Fahrzeug beschädigt. Es wird ein Parkrempler beim Rangieren vermutet und die Geschädigte fand ihren blauen Seat mit Anhaftungen von hellem Fremdlack im linken Bereich des hintern Stoßfängers vor. Die Würzburgerin geht von einem Schaden von 400 Euro aus. Ein Verursacher ist noch nicht bekannt.

 

 

In allen Fällen ermitteln die Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wegen Unerlaubtem Entfernens vom Unfallort und bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230, mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen. 

 

 

 Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten im Bereich des Bahnhofs - Kriminalpolizei sucht Zeugen

 

WÜRZBURG / INNENSTADT. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es im Bereich des Bahnhofsvorplatzes zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten gekommen. Eine Person ist mit schweren Verletzungen in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert worden. Die Kriminalpolizei Würzburg sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.

 

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zwischen dem späten Dienstagabend und Mittwochmorgen im Bereich des Bahnhofsvorplatzes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mindestens vier Personen. Die Streitigkeit verlagerte sich im weiteren Verlauf bis zum Barbarossaplatz. Weder die Beteiligten selbst, noch mögliche Zeugen, verständigten jedoch die Polizei.

 

Eine der offensichtlich beteiligten Personen wurde schließlich durch Passanten gegen 04:30 Uhr schwer verletzt im Bereich des Bahnhofsvorplatzes aufgefunden. Nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst wurde der Mann in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht.

 

Die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Würzburg geführt. Der Sachbearbeiter erhofft sich nun auch Hinweise aus der Bevölkerung:

 

·         Wer hat in der Nacht von Dienstagabend bis Mittwochmorgen im Bereich des Bahnhofsvorplatzes und des Barbarossaplatzes eine Streitigkeit zwischen mehreren Personen beobachtet?

·         Wer kann möglicherweise Hinweise zu an dem Vorfall beteiligten Personen geben?

·         Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

 

Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

 

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