Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 25.09.2017

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Vor der Disko fliegen die Fäuste - Täter verliert Handy und Schlüsselbund

 

Nach einer Streitigkeit wegen eines Taxis flogen am frühen Sonntagmorgen die Fäuste vor der Diskothek in der Friedrich-Rätzer-Straße.

Der unbekannte Täter flüchtete danach. Zu seinem Pech verlor er dabei jedoch seinen Schlüsselbund und das Smartphone.

Gegen 6.10 Uhr warteten mehrere Personen bei der Diskothek auf ein Taxi. Als dieses kam, entbrannte ein Streit zwischen den Wartenden, wer zuerst Einsteigen darf. Dabei spielte leider auch wieder der Alkohol eine gewichtige Rolle. Bei den Beteiligten konnten danach Werte zwischen 0,7 und 1,4 Promille gemessen werden.

Bis dato steht fest, dass im Rahmen der „Benutzungsordnung eines Taxis“ zumindest ein Unbekannter einem anderen mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Eine „dicke Backe“ zeugte hernach davon. Auf die Hinzuziehung ärztlicher Hilfe wurde durch den Verletzten jedoch verzichtet.

Der Schläger suchte noch vor dem Eintreffen der Polizei sein Heil in der Flucht. Dabei verlor er aber seinen Schlüsselbund und das Handy. Die Gegenstände wurden sichergestellt und auf der Wache deponiert.

Anhand der verlorenen Gegenstände konnte zwischenzeitlich ermittelt werden, dass es sich beim Täter vermutlich um einen in Schweinfurt lebenden 22-jährigen Iraker handeln soll.

Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich eines Körperverletzungsdeliktes sind eingeleitet worden.

 

 

Diebstahl an einem Fahrzeug

 

Bei der Polizei in Haßfurt erstattete am Sonntagnachmittag die Eigentümerin einer schwarzen Mercedes-A-Klasse Anzeige wegen Diebstahls an ihrem Fahrzeug.

 

Ihren Angaben zur Folge parkte sie das Auto am Samstagnachmittag in der Kettelerstraße 23.

Als sie am Sonntag gegen 13 Uhr zu ihrem kleinen Benz zurückkam, stellte sie sofort fest, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Ein Unbekannter hat in der Zwischenzeit fachmännisch das Sindelfinger Statussymbol samt integriertem Kollisionswarner aus dem Frontbereich ausgebaut.

Der Diebstahlsschaden wird auf 500 Euro geschätzt.

 

 

Sachbeschädigung an einem  Fahrzeug

 

Ebenfalls aus der Kettelerstraße wurde eine weitere Anzeige bei der Polizei erstattet. In diesem Fall handelt es sich die mutwillige Sachbeschädigung an einem geparkten Fahrzeug.

Wie die Besitzerin des schwarzen VW Polo mit KG-Kennzeichen angab, parkte ihr Auto zwei Wochen lang, zwischen Sonntag, 10. September, bis gestern Nachmittag, auf Höhe der Hausnummer 14.

Vermutlich mit einem Schraubenzieher hat jemand auf den rechten Vorderreifen eingestochen und ihn so „platt gemacht“.

Der Schaden wird mit 100 Euro angegeben.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Waschbär in Schlangenlinien - ist halt auch nur ein „Mensch“

Garstadt - Gut Dächheim

 

Was sich am vergangenen Freitagvormittag zunächst als ein natürlicher Prozess in der Tierwelt darstellte, ein vermutlich im Sterben schwankender Waschbar, stellte sich im Nachhinein als lustige Anekdote heraus.

Das Wildtier hatte sich anscheinend zuvor in den Weinbergen einen sauberen Rausch angefressen.

Kurz nach 9 Uhr teilte ein Passant mit, dass er auf dem Radweg von Garstadt in Richtung Wipfeld, etwa auf der Höhe von Gut Dächheim, einen sterbenden Waschbär entdeckt hat.

Als einige Zeit später eine Streife am Mitteilungsort eintraf, konnte der Bär schon bald ausfindig gemacht werden. Auf Grund seiner „Schlangenlinien“ und eines orientierungslosen Herumlaufens lag der begründete Verdacht nahe, dass er sich zuvor in den benachbarten Weinbergen an vergorenen Trauben gütlich getan hatte, welche ihm nun stark zusetzen.

Er wurde deshalb eingenordet und etwas abseits der vielbefahrenen Straße getrieben.

Eine weitere Nachschau einige Stunden später ergab, dass er nirgends mehr zu sehen war und scheinbar irgendwo seinen Rausch ausschlief. Es bleibt jetzt nur zu hoffen, dass ihm dieses Erlebnis eine Lehre war, weil er noch einmal Glück hatte und deswegen nicht unter irgendwelche Räder kam.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Wildunfall

SW 4, Abersfeld - Buch

 

Am Montagmorgen um 3.50 Uhr war ein VW Golf Führer auf der Kreisstraße 4 unterwegs. Auf seiner Fahrt von Abersfeld in Richtung Buch, etwa einen Kilometer nach Abersfeld, erfolgte eine heftige Kollision mit einem über die Straße wechselnden Reh.

Das Wildtier konnte danach nicht aufgefunden werden, deshalb erfolgte die Verständigung des zuständigen Jagdpächters zur Absuche.

Der Golf war dermaßen beschädigt, dass er nicht mehr fahrtauglich war und abgeschleppt werden musste.

Die Schadensschätzung beläuft sich auf 4000 Euro.

 

 

Autofahrer unter dem Einfluss von Drogen

Sennfeld

 

Sichtbar unter dem Einfluss von Drogen stand ein Autofahrer, der am Sonntagnachmittag in der Hauptstraße von den Ordnungshütern zu einer Kontrolle angehalten worden ist.

Das Ergebnis ist jetzt ein Bußgeldanzeige über 530 Euro, verbunden mit dem Eintrag von zwei Punkten in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und der Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.

Kurz vor 14 Uhr wurde der Enddreißiger mit seinem schwarzen VW zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten.

Sofort stellten die Beamten die für eine vorangegangene Drogeneinnahme typischen Ausfallerscheinungen fest. Diese waren unter anderem Gleichgewichtsstörungen, Mundtrockenheit und stark gerötete Bindehäute. Auf diesen Vorhalt räumte der Betroffene ein, am Vorabend einen sogenannten Joint geraucht zu haben.

Es folgten die Unterbindung der Weiterfahrt und die vorübergehende Einziehung des Fahrzeugschlüssels. Danach ging es zur Schweinfurter Polizeiwache, wo ein zwischenzeitlich verständigter Arzt eine Blutentnahme durchführte. Danach erfolgte die Entlassung des Autofahrers.

Die Führerscheinstelle wird einen Abdruck der Bußgeldanzeige erhalten.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 Pressebericht der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck vom 25.09.2017

 

Landkreis Haßberge, A 70, Sand a. Main

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 70

Am Montagmittag überschlug sich ein Pkw auf der A 70 bei Sand a. Main. Der schwerverletzte Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert.

Der 18-jährige Pkw-Fahrer verriss nach einem Fahrfehler das Lenkrad, schleuderte mit seinem Peugeot nach rechts von der Fahrbahn und überschlug sich. Dabei wurde der nicht angeschnallte Fahranfänger aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld durch die Heckscheibe aus dem Fahrzeug  geschleudert. Zur Landung des Rettungshubschraubers musste die A 70 Richtung Würzburg für 20 Minuten gesperrt werden. Unterstützt bei der Unfallaufnahme wurde die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck von der Polizeiinspektion Haßfurt, der Feuerwehr aus Eltmann und der Autobahnmeisterei. Der Sachschaden beträgt ca. 5000 Euro.

 

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