„Rathausführer von Schülern für Schüler“

Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake begrüßte im Ratssaal Schülerinnen und Schüler, die sich vorgenommen haben einen altersgerechten Führer über das Würzburger Rathaus und die Stadtverwaltung zu schreiben und
künstlerisch zu gestalten. Stadtrat Willi Dürrnagel gab mit Hilfe des Wandgemäldes von Wolfgang Lenz einen tiefen Einblick in die Stadtgeschichte. Bild: Georg Wagenbrenner

Spende des Gästeführervereins ermöglicht Projekt für Schulklassen

Für zwei Würzburger Schulklassen startete nun das Projekt
„Rathausführer von Schülern für Schüler“ mit einer Führung durch
das Rathaus und einer Begrüßung durch Bürgermeistern Marion Schäfer
Blake. Die fast 60 Schülerinnen und Schüler aus einer 7. Klasse im Fach
Kunst am Friedrich-Koenig-Gymnasium (FKG) und einer 10. Klasse im Fach
Sozialkunde des St.-Ursula-Gymnasiums zusammensetzen, haben sich zum
Ziel gesetzt, im nächsten Sommer einen optisch und inhaltlich
ansprechenden Rathausführer für Kids im Alter von neun bis 13 Jahren zu
erstellen.
Am Weltgästeführertag im Jahr 2016 wurden vom Gästeführerverein Spenden
eingenommen und dem Ziel gewidmet, einen Rathausführer für Kinder zu
entwickeln. „Wir sind dem Gästeführerverein sehr dankbar, dass er mit
seiner Spende den finanziellen Grundstock für das Projekt gelegt hat“,
freut sich Sybille Linke, Fachbereichsleiterin Kultur.

Die Spende ermöglichte, dass der Fachbereich Kultur gemeinsam mit dem
Fachbereich Schule und einem Experten von den Gästeführern die Idee
weiter verfolgen konnten, dass Schüler selbst zum Rathaus recherchieren,
die für sie spannenden Fakten zu Geschichte und Funktion des Rathauses
in eine Form bringen. Ob als App oder Broschüre, ist zum derzeitigen
Projektstart noch offen und wird von den Schülern selbst gewählt. Das
Konzept sieht vor, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des
schulübergreifenden Projektes von ihren Lehrern Maja Issing und
Harald Retsch angeleitet werden, aber auch Input von Experten
(Künstlern, Historikern, Grafiker etc.) bekommen. Die Koordination
des Projektes liegt in den Händen des Fachbereichs Kultur.

Während der Arbeitsphase des Projektes haben die Schüler der beiden
Schulen klar abgegrenzte Aufgaben. Die Schülerinnen vom St.
Ursula-Gymnasium bearbeiten das Thema „Rathaus“ inhaltlich und die
Schülerinnen und Schüler des FKG übernehmen beim Projekt den
grafisch/künstlerischen Beitrag. Zum Schluss werden die  Arbeiten
schulübergreifend im „Rathausführer von Schülern für Schüler“
zusammengeführt.

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