Theaterstück „Die Welle“ in Oberwerrn

Ensemble des gesamtfränkischen Jugendtheaterprojekts gastiert am 15. Oktober in der Festscheune Oberwerrn

 

 

Landkreis Schweinfurt. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schweinfurt ist es der ARGE Mundarttheater Franken gelungen, ein besonderes Theaterstück in den Landkreis zu holen: Das Ensemble des gesamtfränkischen Jugendtheaterprojekts zeigt am Sonntag, 15. Oktober, um 18.30 Uhr – unmittelbar nach der Premiere im Germanischen Nationalmuseum – das Theaterstück „Die Welle“ in der Festscheune Oberwerrn, Raiffeisenstr. 2, 97464 Oberwerrn.

 

Karten sind im Vorverkauf bei der Touristinformation Schweinfurt 360° (im Rathaus der Stadt Schweinfurt) sowie an der Abendkasse erhältlich (9 € für Erwachsene, 7 € für Schüler; Altersempfehlung: ab 10 Jahren).

 

Das Gesamtfränkische Jugendtheaterprojekt setzt sich aus 16 Schauspielern aus dem gesamten fränkischen Raum im Alter von 15 bis 25 Jahren zusammen. An sieben Wochenenden erarbeiteten diese mit der Regisseurin Sue Rose die Inszenierung von „Die Welle“. Im Mai konnte bereits ein Auszug bei der Jubiläumsfeier des Bund Deutscher Amateurtheater in Berlin gezeigt werden, bei dem die Jugendlichen mit einer rasanten Choreographie begeisterten.

 

Das Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen Roman „Die Welle“ des Schriftstellers Morton Rhue. Das Buch aus dem Jahr 1981 wurde mittlerweile über 2,5 Millionen Mal verkauft. Bewusst haben sich die jugendlichen Schauspieler des gesamtfränkischen Jugendtheaterprojekts für dieses Stück entschieden.

 

Inhalt:

Die Frage seiner Schüler an den Geschichtslehrer Ron Jones Ende der 1960er Jahre, wie es in Deutschland überhaupt so weit hat kommen konnte, dass Millionen Menschen sich von der nationalsozialistischen Diktatur vereinnahmen ließen, war Anlass für ein Experiment des Lehrers mit seiner Klasse. Da selbst Historiker keine Antworten auf das Verhalten der Deutschen während des Nationalsozialismus hatten, sollten die Schüler selbst spüren und erleben, wie sie sich beeinflussen lassen. Zunächst begann er mit einfachen gruppendynamischen Spielen und die Zusammengehörigkeit in der Klasse wuchs daraufhin sofort. Doch die Dynamik seines Experiments nahm solche Wucht auf, dass er selbst es fast nicht mehr stoppen konnte.

 

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