Eine starke Gruppe für die Regionalentwicklung

Im Bild: Einmal jährlich stellt das Regionalmanagement des Landratsamts Schweinfurt den Akteuren der Regionalentwicklung seinen Tätigkeitsbericht vor. (Foto: Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann)

 

Heimatministerium überzeugt sich vor Ort von der Arbeit des Regionalmanagements Schweinfurter Land Landkreis Schweinfurt. Ein Ritual: Bereits zum 12. Mal stellte das Regionalmanagement Schweinfurter Land im Rahmen der jährlichen Lenkungsgruppensitzung seinen Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr und die angedachten Maßnahmen für 2018 vor. Und dennoch ist es für alle Akteure der Regionalentwicklung ein willkommener Anlass, die Aktivitäten und Ergebnisse in der Gesamtschau zu betrachten und zu werten. „Es ist wohl auch dieser Rhythmus, der mit zu dem starken Wir-Gefühl in der Regionalentwicklung Schweinfurter Land beiträgt“, sagt Landrat Florian Töpper. Mit Dr. Andreas Schönauer war auch ein Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Referat Regionalmanagement, vertreten. Besonders prägend für 2017 waren die umfassenden Abstimmungs- und Vorbereitungsarbeiten für das landkreisweite Innenentwicklungskonzept. In enger Zusammenarbeit mit den Kommunen, anderen Behörden und weiteren Fachstellen im Landratsamt ist nun ein Konzeptpapier entstanden, das seinesgleichen in Bayern sucht. Die neuen Fördermöglichkeiten in Form der kostenlosen Erstbauberatung und der Förderung für Abriss- und Entsorgungsmaßnahmen im Altort werden voraussichtlich ab November 2017 zur Beantragung zur Verfügung stehen, erläuterte Regionalmanagerin Mirjam Betz. Den offiziellen Startschuss für das Förderprogramm bildet eine öffentliche Innenentwicklungskonferenz am 14. November 2017. Darüber hinaus konnten in 2017 gerade hinsichtlich des landkreisweiten Bewusstseinsbildungsprozesses spannende Persönlichkeiten wie Dr. Henning Scherf und Jonas Geißler als Referenten gewonnen werden. Die Vorträge waren mit knapp 200 Besuchern immer vollständig ausgebucht. Seit April 2017 darf sich der Landkreis „Fairtrade-Landkreis“ nennen. „Der Landkreis Schweinfurt übernimmt hier eine Vorbildfunktion, bislang gibt es nur fünf Fairtrade-Landkreise in Bayern“, berichtete Regionalmanagerin Nadine Zier. Auch 2018 wird ein erneut gut gefülltes Jahr für das Regionalmanagement Schweinfurter Land. So stehen zum einen noch wichtige Projektmeilensteine auf der Agenda, wie weitere Vorträge zum PRESSEMITTEILUNG Seite 2 von 2 Demographischen Wandel, zahlreiche Öffentlichkeitsmaßnahmen zur Innenentwicklung oder die Fertigstellung eines Imagekonzepts für den Landkreis Schweinfurt. Zum anderen gilt es auch die Weichenstellung für die Zukunft zu treffen. In 2018 wird deshalb frühzeitig mit den Vorbereitungsarbeiten für die neue Förderphase begonnen und intensiv nach Themen und Projekten ab 2019 gesucht. Da passt es gut zusammen, dass im nächsten Jahr auch eine Zwischenevaluierung für die LAG Schweinfurter Land auf der Agenda steht, die weitere Projektansätze liefern kann, so der Hinweis von Leader-Koordinator Wolfgang Fuchs. „Sie leisten hier alle gemeinsam richtig gute Arbeit und das seit sehr vielen Jahren“, so Oliver Weidlich, Sachgebietsleiter Raumordnung, Landes- und Regionalplanung der Regierung von Unterfranken. Weidlich hob insbesondere die gefestigten Arbeitsstrukturen und das gute Miteinander zwischen den Behörden sowie dem Regionalmanagement und den Kommunalen Allianzen hervor. Auch Peter Kraus, Abteilungsleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken, dankte für die gute Zusammenarbeit gerade in den sich überschneidenden Themenfeldern Demographischer Wandel und Siedlungsentwicklung. Landrat Florian Töpper blickt mit Zuversicht in die Zukunft. „In 2018 gibt es unser Regionalmanagement seit zehn Jahren am Landratsamt. Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam weiterhin eine gute Entwicklung für unseren Landkreis erzielen können.“

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