Zugbegleiter bespuckt und in den Zug uriniert

Symbolfoto:  Bundespolizei
Symbolfoto: Bundespolizei

Würzburg, 9. Oktober 2017 

Ein betrunkener Bahnreisender hat in der Nacht auf Samstag (7. Oktober) die Bundespolizei auf den Plan gerufen. Der Fahrgast eines Intercity beleidigte und bespuckte während der Fahrt von Aschaffenburg nach Würzburg einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn und urinierte außerdem in den Türbereich eines Wagons. 

Die Deutsche Bahn bat in der Nacht auf Samstag die Bundespolizei in Würzburg um Hilfe. Ein betrunkener Fahrgast hatte während der Fahrt von Aschaffenburg nach Würzburg in einem Intercity den Zugbeleiter verbal beleidigt und bespuckt. Außerdem hatte der 33-jährige Deutsche seine Notdurft nicht in der Zugtoilette, sondern im Türbereich eines Wagons verrichtet. 

Bundespolizisten standen gegen Mitternacht bei Ankunft des Zuges am Würzburger Hauptbahnhof bereit, um den renitenten Fahrgast in Empfang zu nehmen. Gegenüber den Bundespolizisten zeigte sich der im Landkreis Main-Spessart lebende Mann anfangs unkooperativ und aggressiv, weswegen er mittels Zwang zur Bundespolizeiinspektion gebracht werden musste. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von rund 2,2 Promille. 

Erst nachdem sich der Mann nach einiger Zeit wieder beruhigt hatte, durfte er die Dienststelle wieder verlassen. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Zudem wird er wegen des Urinierens ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro begleichen müssen. 

Die Deutsche Bahn AG könnte außerdem noch die Reinigungskosten in Rechnung stellen.  

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