Pressebericht der Polizei Bad Königshofen vom 19.10.17

Unimog gegen Leichtkraftfahrzeug

 

Bad Königshofen, Lkr. Rhön-Grabfeld - Glück im Unglück hatte am Mittwoch gegen 14:00 Uhr ein 47-jähriger Holländer, der mit seinem auf 45 km/h beschränkten Klein-Pkw die Staatsstraße in Richtung Schweinfurt befuhr. Direkt hinter ihm befand sich ein Straßenreinigungsfahrzeug des Landkreises mit angebauter Kehrschaufel an der Fahrzeugfront. Kurz vor der Abzweigung nach Althausen und ohne erkennbaren Grund für den Unimog-Fahrer versuchte der Fahrer des Klein-Pkw plötzlich auf der Fahrbahn zu wenden. Dem 46-Jährigen gelang es nicht mehr, den Unimog rechtzeitig zum Halten zu bringen, die Kehrschaufel prallte in die linke Seite des Pkw. Während an dem Pkw ein Schaden in Höhe von ca. 1000 Euro zu verzeichnen war, entstand am Unimog durch die verbogene Kehrschaufel lediglich ein Schaden von etwa 100 Euro. Die beiden Unfallbeteiligten überstanden den Unfall glücklicherweise unverletzt.

 

Zu oft zu schnell unterwegs

 

Bad Königshofen, Lkr. Rhön-Grabfeld - Trotz eines Dienstfahrzeugs der Polizei, das sich auf der B 279 hinter einem Sattelzug mit türkischer Zulassung befand, sah sich der Fahrer nicht veranlasst, seine überhöhte Geschwindigkeit herabzusetzen. Die Beamten stellten bei der Nachfahrt aufgrund ihrer Tachoanzeige fest, dass der Sattelzug mit über 90 km/h bei erlaubten 60 km/h geführt wurde. Bei der anschließend durchgeführten Kontrolle des elektronischen Fahrtnachweises des Lkw konnten zum Teil erhebliche Geschwindigkeitsverstöße sowohl auf der Autobahn als auch auf der Bundesstraße nachgewiesen werden, welche sich schließlich zu einem hohen Bußgeld summierten. Der 28-jährige Fahrer durfte seine Fahrt erst nach Zahlung des Bußgeldes fortsetzen.

 

Geldbetrag aus Schulbus entwendet

 

Sulzfeld, Lkr. Rhön-Grabfeld - Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes ist es am Freitag, dem 29.09.17 gegen 07:20 Uhr, auf der Staatsstraße 2282 bei Kleinbardorf zu einem Motorbrand in einem Schulbus gekommen. Der Fahrer, der den Brand rechtzeitig entdeckt hatte, konnte die sieben mitfahrenden Schüler rechtzeitig und somit unverletzt aus dem Bus lotsen. Sofort versuchte er, mit Hilfe eines Feuerlöschers den Brand am Heck des Busses einzudämmen. Eintreffende Ersthelfer setzten ebenfalls ihre Feuerlöscher ein, die hinzugezogene Feuerwehr übernahm die weitere Kontrolle des Brandherdes.

Während des Rettungseinsatzes, zu dem immer mehr Helfer und Passanten hinzukamen, war die vordere rechte Tür des Busses geöffnet, im Eingangsbereich befand sich die Geldtasche des Fahrers zur Fahrkartenabrechnung. Der Busfahrer, der sich beim Löschen des Brandes eine Rauchvergiftung zugezogen hatte, musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Er hatte zwar noch selbst in Begleitung eines Sanitäters die Geldtasche aus dem Bus geholt, bemerkte jedoch erst sehr viel später im Krankenhaus das Fehlen eines nicht unerheblichen Geldbetrages.

Aufgrund der Tatsache, dass dieser Bus auch im Linienverkehr eingesetzt ist, dürfte allgemein bekannt sein, wo sich der Geldbeutel zur Fahrkartenabrechnung befindet. Die Polizei Bad Königshofen bittet nunmehr am Einsatzort anwesende Helfer und Passanten um Mitteilung, ob sich eine Person in verdächtiger Weise am Eingangsbereich des Busses aufgehalten hat oder sogar dabei beobachtet wurde, wie diese an der Geldtasche hantierte. Sachdienliche Hinweise bitte unter Tel. 09761/9060.

 

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