Darf´s ein bisschen mehr sein? Kesselfleischessen im Freilandmuseum

An den Schlachttag in fränkischen Dörfern erinnert das Freilandmuseum Fladungen am Samstag, den 21. Oktober. In der Hofstelle aus Rügheim lädt das Museum die Besucher an diesem Tag zum traditionellen Kesselfleischessen ein.

 

Wurde auf den Dörfern früher ein Schwein geschlachtet, war das harte Arbeit und zugleich ein kleines Fest. Presssack, Blut- und Leberwurst wurden an diesem Tag als Vorrat für den Winter produziert. Auch auf den seltenen Genuss von Schinken oder Bratenstücken sonntags und an hohen Feiertagen durfte sich die Landbevölkerung von nun an wieder freuen. Im Freilandmuseum Fladungen ist die Wartezeit noch kürzer. Am Samstag, den 21. Oktober wird in der Hofstelle aus Rügheim Kesselfleisch gereicht, das einen Schlachttag früher zum Erlebnis machte und auf dessen Genuss sich auch heute noch viele Menschen freuen. Mit Sauerkraut und knusprigem Bauernbrot, können es sich die Gäste ab 11.30 Uhr in der Schafscheune schmecken lassen.

Frisch gehalten wurden Fleisch- und Wurstwaren auf dem Land früher in Gemeinschaftsgefrieranlagen wie der aus Nordheim v. d. Rhön. Wie das Nordheimer "Kalthaus" funktionierte, erläutert um 13.00 und 15.00 Uhr Christof Beck, der die Anlage bis 2009 sechs Jahre lang noch an ihrem ursprünglichen Standort betreute.

 

 

Das Freilandmuseum Fladungen hat in der Saison 2017 noch bis einschließlich Sonntag, den 5. November täglich außer montags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 5,00 Euro, ermäßigt sind 3,00 Euro zu bezahlen. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei. Weitere Informationen gibt´s im Internet unter www.freilandmuseum-fladungen.de.

Bilder: Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

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