Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 23.10.2017

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Einsam und verlassen auf dem Volksfestplatz - Marihuanapflanze ausgesetzt

 

Da staunten zwei Beamte der Polizeiinspektion nicht schlecht, als sie vergangene Woche im Rahmen ihrer Tätigkeiten auf dem Volksfestplatz unterwegs waren.

Einsam und verlassen stand mitten auf dem Platz eine ausgetopfte und rund 50 Zentimeter hohe Marihuanapflanze.

Nach den ersten Feststellungen war die Pflanze dort absichtlich hingestellt worden, denn ein an ihr angebrachter Zettel war mit der Aufschrift „Legalize it!“ beschriftet worden. Wie aus vielen Krimisendungen schon hinreichend bekannt ist, hat der Unbekannte die beiden Wörter aus verschiedenen Zeitungsschnipseln zusammengesetzt und auf ein grünes Blatt Papier geklebt.

Dem Ersuchen konnten die Ordnungshüter natürlich nicht entsprechen, so etwas liegt ja auch nicht in ihrer Entscheidungsgewalt, sondern sie packten die Pflanze in den Kofferraum und haben sie zwischenzeitlich bereits der Vernichtung zugeführt.

 

Im Anhang befinden sich zwei Bilder des „Vorgangs“ und können unter dem Quellenhinweis „Polizei“ jederzeit zu einer Veröffentlichung herangezogen werden.

 

 

Auto absichtlich beschädigt

 

Von der Anschrift Wirsingstraße 4 ist die vorsätzliche Sachbeschädigung an einem Fahrzeug zur Anzeige gebracht worden.

Im Tatzeitraum von Sonntag, 20 Uhr bis 22.30 Uhr, hat ein Unbekannter mit einem auch bis dato noch unbekannten Gegenstand oder Werkzeug die Heckscheibe des dort abgestellten Autos eingeschlagen. Bei dem „angegriffenen Objekt“ handelt sich um einen silberfarbenen Opel Astra mit einem Bad Kissinger Kennzeichen.

Die Höhe des Schadens wird mit 400 Euro angegeben.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Autofahrer unter der Einwirkung von Alkohol

 

Eine Bußgeldanzeige über zirka 530 Euro sowie der Eintrag von zwei Punkten auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und auch noch die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots kommen demnächst auf einen Schweinfurter Autofahrer zu.

Der VW Passat Führer ist am Sonntagmorgen unter Alkoholbeeinflussung hinter dem Lenkrad seines Fahrzeugs angetroffen worden.

Gegen 7.30 Uhr erfolgte die Kontrolle des 53-Jährigen in der Deutschhöfer Straße. Dabei konnten die „Kontrolleure“ eine leichte Alkoholfahne bei dem Fahrzeuglenker „riechen“.

Nachdem ein Test am Handalkomaten positiv verlaufen ist, musste der Betroffene sein Auto am Kontrollort stehen lassen und seinen Fahrzeugschlüssel vorübergehend den Ordnungshütern übergeben. Damit sollte eine spätere Weiterfahrt noch vor dem Erreichen der Nüchternheit gänzlich ausgeschlossen werden.

In der Polizeiwache erreichte der Autofahrer kurze Zeit darauf 0,94 Promille an einem gerichtsverwertbaren Atemalkoholmeßgerät.

Anschließend erfolgte die Entlassung des Betroffenen.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Schwarzfischer erwischt

Grafenrheinfeld

 

Einen sogenannten „Schwarzfischer an der Angel“ hatte ein Verantwortlicher der Fischereigemeinschaft Grafenrheinfeld am Sonntagvormittag.

Gegen den ukrainischen Staatsangehörigen ist deswegen ein Ermittlungsverfahren wegen Fischwilderei eingeleitet worden.

Nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durfte der Beschuldigte nach dem Einbezahlen einer Sicherheitsleistung im unteren dreistelligen Eurobereich anschließend wieder von dannen ziehen.

Gegen 10.45 Uhr entdeckte der Zeuge den späteren Beschuldigten, wie der gerade seine Angel mit einem Köder in den Privatsee warf.

Nach der Hinzuziehung der Polizei wurde ermittelt, dass der Kraftfahrer über das Wochenende mit seinem Lkw seine Standzeit in der Nähe verbracht hat. Am Montag soll sein Gespann zur Weiterfahrt wieder neu beladen werden.

Um die Zeit des Wartens bis dahin zu überbrücken, entschloss er sich, ein wenig zu angeln. Dass er damit aber ein deutsches Gesetz übertrat, war dem Mann so nicht bewusst.

Nach der Hinterlegung der Sicherheitsleistung zur Wahrung des Strafverfahrens wurde der Ukrainer wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

 

Zwei Fahrzeuge beschädigt

Wipfeld

 

Nachdem bereits vor etwa zwei Wochen zwei Fahrzeugreifen vom Auto seiner Frau mutwillig platt gemacht worden sind, wurden an diesem Wochenende nun auch zwei Reifen seines Autos vorsätzlich beschädigt. Das reichte dem Fahrzeugbesitzer jetzt und er erstattete Anzeige bei der Polizei.

Zunächst stach ein Unbekannter in der Nacht zum Samstag, 7.Oktober, die beiden rechten Reifen des im Mühlgrund 26 geparkten roten Ford Mondeo platt.

An diesem Sonntagnachmittag stellte der Anzeigeerstatter fest, dass auch an seinem Wohnmobil der Marke Fiat ebenfalls zwei Reifen, dieses Mal die auf der linken Fahrzeugseite, kaputt gestochen worden sind. Einen genaue Tatzeit oder Tatzeitraum konnte das Opfer im zweiten Fall nicht angeben. Auch dieses Fahrzeug stand vor der Wohnadresse.

Es wird jetzt vermutet, dass es sich bei beiden Fällen um ein und denselben Täter handelt. Zu ihm liegen noch keinerlei Erkenntnisse vor.

Der Gesamtschaden beider Fälle wird mit rund 400 Euro angegeben.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Wildunfälle

 

-SW 30, Zell in Richtung Schweinfurt

 

Am Sonntag um 6 Uhr fuhr eine Seat Leon Lenkerin von Zell aus auf der Kreisstraße 30 in Richtung Schweinfurt.

Kurz vor dem bekannten Parkplatz sprang ihr ein Reh gegen das Fahrzeug. Anschließend rannte das Wildtier wieder davon. Zu dessen Absuche wurde der zuständige Jagdpächter benachrichtigt.

Der Sachschaden wird auf 2500 Euro geschätzt.

 

 

-B 303, zwischen der Abzweigung Brebersdorf und Rütschenhausen

 

Der nächste Wildunfall des Sonntags wurde von der Bundesstraße 303 gemeldet. Dort war gegen 19.10 Uhr der Führer eines VW Touareg von Rütschenhausen in Richtung Sömmersdorf unterwegs. Etwa auf halber Strecke zwischen der Abzweigung nach Brebersdorf und Rütschenhausen sprang ein Rehbock über die Straße und wurde von dem Fahrzeug erfasst. Das Wildtier rannte nach dem Zusammenprall weiter. Deswegen wurde der Jagdpächter zur Absuche verständigt.

Der Schaden am Auto wird auf mindestens 2000 Euro geschätzt.

 

 

-St 2280, Schweinfurt - Üchtelhausen

 

Etwa eine Stunde später fuhr eine Audi A 1 Lenkerin auf der Staatsstraße 2280 von Schweinfurt in Richtung Bad Königshofen. In der Nähe der Ortschaft Üchtelhausen rannte plötzlich kurz vor ihr ein Fuchs über die Staatsstraße. Er wurde erfasst und getötet. Der Jagdpächter wurde zur Abholung des Kadavers benachrichtigt.

Der Sachschaden beträgt geschätzte 1500 Euro.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

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