Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 06.11.2017

 

 

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Zwei „Schwarzfahrer“ im Taxi unterwegs

 

Noch nicht recht viel ist von zwei „Schwarzfahrern“ bekannt, die sich am späten Sonntagabend von einem Taxi von Bad Königshofen nach Schweinfurt haben fahren lassen und danach flüchtig gegangen sind.

 

Kurz nach 23 Uhr wurde ein Taxifahrer aus Bad Neustadt zu einer Spielhalle nach Bad Königshofen gerufen, um zwei Kunden aufzunehmen.

Beim Einsteigen gaben die beiden Fahrgäste das Ziel Schweinfurt, zur Bellevue, an.

Als das Taxi gegen 23.45 Uhr die Niederwerrner Straße erreicht hatte, wiesen die beiden Männer den Fahrer an, hier anzuhalten, weil sie jetzt aussteigen wollen. Kaum stand der Wagen, flüchteten die Männer in die Dunkelheit. Zurück ließen sie den verdutzten Fahrer und das fällige Beförderungsentgelt von 81 Euro.

Zur Beschreibung ist lediglich bekannt, dass sie so um die Mitte Zwanzig waren und rund 180 Zentimeter groß. Einer nannte den anderen beim Vornamen „Ralf“.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Radfahrer unter Rauschgifteinfluss und in dessen Besitz

 

Unter deutlichem Einfluss von Rauschgift stand ein Fahrradfahrer am frühen Montagmorgen. Bei einer durch den Jour-Staatsanwalt angeordneten Wohnungsdurchsuchung wurde später auch noch welches Zuhause aufgefunden und sichergestellt.

Gegen 1 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung in der Klingenbrunnstraße auf den späteren Beschuldigten, einen 34-Jährigen, aufmerksam. Der befuhr nämlich den Gehweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.

Bei der Anhaltung zeigte der Beschuldigte deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen auf. Daraufhin erfolgten ein Verbot der Weiterfahrt und anschließend der Transport zur Polizeiwache. Hier führte ein Arzt eine Blutentnahme durch.

In der Wohnung des Beschuldigten wurden später Haschisch, Amfetamin und Marihuana, jeweils im einstelligen Grammbereich, sichergestellt.

Gegen den Schweinfurter wird jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr unter Drogeneinfluss und verbotenen Rauschgiftbesitzes ermittelt.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Fahrrad verschwunden

Dittelbrunn

 

Am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr hat das spätere Diebstahlsopfer sein Fahrrad letztmalig in der Garage „Am Steingraben 47a“ wahrgenommen.

Samstagnacht um 23 Uhr fiel dem Mann auf, dass es nicht mehr an seinem angestammten Platz stand.

Die Garage stand die ganze Zeit über offen, somit dürfte sich der noch unbekannte Dieb nicht schwer getan haben, es zu stehlen.

Es handelt sich um ein schwarz/graues Fahrrad des Herstellers „Bulls San Remo“, mit einem angegebenen Zeitwert von 415 Euro.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Zeuge reagiert vorbildlich - erheblich betrunkene Autofahrerin festgestellt

Mainberg

 

Wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt die Schweinfurter Polizei seit dem frühen Sonntagmorgen gegen eine 55-jährige Landkreisbewohnerin. Ihr Führerschein ist sichergestellt worden und geht mit einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft. Besonders hervorzuheben ist das Mitwirken eines anderen Autofahrers in dieser Sache, der vorbildlich gehandelt hat.

Gegen 7 Uhr war der Zeuge mit seinem Auto in der Mainleite unterwegs, als vor ihm ein Opel Astra in dieselbe Straße einfuhr. Bei der zufälligen Nachfahrt stellte der Mann fest, dass der Opel in heftigen Schlangenlinien bewegt und auch mehrmals auf der Gegenfahrspur gelenkt wurde. Als der Opel in der Folge nun dermaßen gegen einen Randstein stieß, dass ein Reifen und die Felge kaputt gingen und somit das Auto nicht mehr fahrtüchtig war und stehen blieb, hielt der Mann vor dem Opel an, ging zum Auto und zog den Zündschlüssel ab. Danach verständigte er die Polizei.

Ein freiwilliger Handalkomattest ergab später 2,14 Promille bei der Beschuldigten aus einer anderen Landkreisgemeinde.

Auf ihren Wunsch hin wurde der Opel später abgeschleppt.

Wegen einer Kopfplatzwunde, die vermutlich von einem Sturz zuvor herrührte, wurde der Rettungsdienst verständigt, der die Frau in ein Schweinfurter Krankenhaus mitnahm. Hier wurde auch die notwendige Blutentnahme von einem Arzt vorgenommen.

 

 

Wieder „ein Haufen“ Wildunfälle über das Wochenende -

Gesamtschadensbilanz über 30 000 Euro

 

Zudem bereits mit dem Pressebericht von Samstag gemeldeten Wildunfall zwischen Stettbach und Werneck - hier nochmals der Bericht -

 

Werneck - Mit einer ganzen Rotte Wildschweine musste es ein 20-jähriger Autofahrer auf der Kreisstraße von Stettbach nach Werneck aufnehmen. Als diese am Freitagmorgen um 6.30 Uhr die Straße überquerten, erfasste er mit seiner Fahrzeugfront zwei Tiere. Diese flüchteten daraufhin in das angrenzende Waldstück. Am Auto entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 800,- Euro. Der zuständige Jagdpächter wurde mit der Nachsuche beauftragt.

 

 

ereigneten sich noch acht weitere Wildunfälle in diesem Berichtszeitraum:

 

 

-Gleich zwei Autos involviert

Werneck, B 19

 

Gegen 0.45 Uhr waren am Sonntag zwei Autofahrer kurz hintereinander in einen Wildunfall auf der Bundesstraße 19 bei Werneck involviert.

Zwischen der Abzweigung in die Meininger Straße und der Auffahrt auf die BAB A 70 sprang eine Rotte Wildschweine über die Straße. Dabei „erwischten“ die Wildschweine zwei Autos, einen Mercedes der B-Klasse und gleich dahinter noch einen VW Passat. Anschließend rannten die Tiere in der Dunkelheit davon.

An beiden Autos wird der Sachschaden auf jeweils mindestens 3500 Euro geschätzt.

 

 

-SW 29, zwischen Werneck und Rundelshausen

 

Um 20.25 Uhr fuhr am Samstag der Lenker eines Audi A 8 auf der Kreisstraße 29 von Werneck in Richtung Rundelshausen. Etwa 300 Meter nach der Autobahnüberführung kam es zum „Zusammenknall“ mit einem Wildschwein. Den heftigen Crash überlebte das Wildtier nicht.

Der Blechschaden beträgt geschätzte 4000 Euro.

 

 

-SW 5, Hesselbach - Thomashof

 

Gegen 18 Uhr war ein Audi A 4 Führer auf der Kreisstraße 5 am Samstag unterwegs. Zwischen Hesselbach und Thomashof wechselte kurz vor ihm ein Reh über die Straße, was zu einem Zusammenstoß führte. Das Wildtier rannte anschließend weiter.

Der Blechschaden wird auf 3000 Euro geschätzt.

 

 

-B 286, bei Maibach

 

Um 3.25 Uhr fuhr am Samstag die Fahrerin eines Chrysler Sebring auf der Bundesstraße 286 von Poppenhausen in Richtung Schweinfurt. Kurz vor dem Abzweig nach Maibach lief von rechts kommend ein Reh auf die Straße. Nach dem Zusammenprall rannte das Wildtier weiter.

Der Blechschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.

 

 

-Nochmals zwei Pkw involviert

SW 12, zwischen Zeuzleben und Schraudenbach

 

Wiederum zwei Autos waren beim nächsten Wildunfall beteiligt. Am Freitag um 21.30 Uhr waren auf der Kreisstraße 12 zwei Autofahrer zwischen Zeuzleben und Schraudenbach unterwegs. Während der Vorausfahrende, ein Toyota RAV 4 Lenker, mit einem Wildschwein zusammenstieß, überfuhr ein Nachfolgender, ein Mercedes Sprinter Lenker, auf der Fahrbahn liegende Fahrzeugteile des Toyota und beschädigte sich dadurch einen Vorderreifen.

Das Wildschwein selbst verendete an der Unfallstelle.

Der Gesamtschaden an beiden Autos wird auf 5000 Euro geschätzt.

 

 

-St 2266, zwischen Schonungen und Marktsteinach

 

Am Freitag um 20.30 Uhr war eine Seat Ibiza Lenkerin auf der Staatsstraße 2266 zwischen Schonungen und Marktsteinach unterwegs. Kurz vor der Ölmühle kam es zum Zusammenstoß mit einer Wildsau, den das Wildtier nicht überlebte.

Der Pkw war danach dermaßen demoliert, dass ein Abschleppdienst anrücken musste.

Der Blechschaden wird auf 4000 Euro geschätzt.

 

 

-St. 2277, Höhe Gochsheim

 

Am Freitag um 18.45 Uhr war ein VW Golf Lenker auf der Ortsumgehung von Gochsheim auf der Staatsstraße 2277 unterwegs. Seine Fahrt sollte ihn von Weyer in Richtung nach Grettstadt führen. Dazu kam es aber nicht, weil ein Reh seine Fahrtstrecke kreuzte. Das Reh war anschließend nicht auffindbar.

Weil die Batterie am Fahrzeug danach nicht mehr funktionierte, musste es abgeschleppt werden.

Der Blechschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.

 

 

-B 303, Sömmersdorf - Euerbach

 

Am Freitag um 5.15 Uhr fuhr ein Audi A 3 Lenker auf der Bundesstraße 303 von Sömmersdorf in Richtung Euerbach. Einige hundert Meter vor Euerbach kam es zum Zusammenstoß mit einem Wildschwein. Den überlebte das Wildtier nicht. Aber auch das Auto war danach „tot“, sprich nicht mehr fahrtüchtig, und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

Der Blechschaden wird auf 4500 Euro geschätzt.

 

 

Bei allen Unfällen wurden die jeweiligen Jagdpächter verständigt. Sei es zur Absuche nach den flüchtigen und womöglich schwerverletzten Tieren oder der Entsorgung der jeweiligen Kadaver.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 

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