Vortrag: Elterngeld, Elternzeit, Landeserziehungsgeld, Betreuungsgeld

Wo beantrage ich Elterngeld und wieviel steht mir überhaupt zu? Und wie regle ich die Elternzeit, sodass ich mich um mein Kind kümmern kann?

Solche Fragen gehen vielen werdenden Eltern durch den Kopf – immerhin sind Themen wie Elterngeld, Elternzeit, Landeserziehungsgeld, Betreuungsgeld Neuland für sie und im Gesetz nicht gerade verständlich niedergeschrieben. Um Klarheit zu schaffen bietet die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im Gesundheitsamt (Landratsamt Bad Kissingen) darum einen Vortrag zu den Themen Elterngeld, Elternzeit, Landeserziehungsgeld und Betreuungsgeld an. Dieser findet in diesem Jahr noch einmal statt und zwar am Donnerstag, 30. November 2017, um 19.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Von-Hessing-Straße 1, 97688 Bad Kissingen. Als Referent wird Herr Benkert, Leiter der Elterngeldstelle im Zentrum Bayern Familie und Soziales, Region Unterfranken Würzburg, sprechen. In seinem Vortrag werden Anspruchsvoraussetzungen, Höhe der Leistungen, Bezugsdauer, Berechnungsgrundlagen, mögliche Teilzeitarbeit bzw. Ausbildung oder Studium, Geschwisterbonus und Förderung von Geringverdienern erläutert. Nach dem ca. einstündigen Vortrag besteht die Möglichkeit individuell Fragen mit Herrn Benkert zu besprechen. Die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im Gesundheitsamt/Landratsamt Bad Kissingen steht ebenfalls für Fragen rund um das Thema Schwangerschaft zur Verfügung. Die Teilnahme an dem Informationsabend ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Hintergrundinfo:

Das Bundeselterngeld – und Elternzeitgesetz gilt seit dem 1. Januar 2007. Mit dem Gesetz zur Einführung des ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit haben Eltern von Kindern, die ab dem 01. Juli 2015 geboren werden, die Möglichkeit, zwischen dem Bezug von ElterngeldPlus und dem Bezug vom bisherigen Elterngeld (Basiselterngeld) zu wählen oder beides zu kombinieren. Für Eltern, deren Kinder nicht in einer öffentlich geförderten Kinderbetreuung versorgt werden, ist auch das Betreuungsgeld wieder möglich.

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