Verabschiedung einer verdienten Mitarbeiterin der Sicherheitswacht der Polizeiinspektion Haßfurt.

Bildbeschreibung vlnr:   Dienstellenleiter POR Norbert Mohr, Hr Endreß, Fr. Sytnikov, Hr. Naumann, Sachbearbeiter Sicherheitswacht PHK Harald Bott, Fr. Heß, Fr. Fischer, Hr. Säger (alle zivile Personen sind Angehörige der Siwa).  Foto: Polizei
Bildbeschreibung vlnr: Dienstellenleiter POR Norbert Mohr, Hr Endreß, Fr. Sytnikov, Hr. Naumann, Sachbearbeiter Sicherheitswacht PHK Harald Bott, Fr. Heß, Fr. Fischer, Hr. Säger (alle zivile Personen sind Angehörige der Siwa). Foto: Polizei

Am 02.11.2017 wurde durch den Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Haßfurt, Herrn Polizeioberrat Mohr, eine Mittarbeiterin der „ersten Stunde“ der Sicherheitswacht der Polizeiinspektion Haßfurt nach Erreichen des Höchstalters von 67 Lebensjahren verabschiedet.

Frau Irene Sytnikov hatte sich, nach Beschlüssen der Städte Haßfurt und Hofheim zur Bildung einer Sicherheitswacht, als eine der ersten Bewerberinnen im Jahr 2010 bei der Polizeiinspektion gemeldet. Nach Abschluss der Ausbildung trat Frau Sytnikov ihren Dienst zum 25.02.2011 als Mitglied der Sicherheitswacht der Polizeiinspektion Haßfurt an. Die ehrenamtliche Tätigkeit von Frau Sytnikov wurde durch das Polizeipräsidium Unterfranken in Form einer Urkunde mit Dank und Anerkennung für ihr Wirken gewürdigt. Des Weiteren bedankten sich alle aktuellen Angehörigen der Sicherheitswacht für ihre uneingeschränkte Kollegialität mit einem Blumenstrauß und einen Geschenkkorb.

 

Die Mitglieder der Sicherheitswacht sind keine Hilfspolizisten. Ihnen stehen zunächst die gleichen Rechte zu, wie sie jedem Bürger zustehen, der einen Straftäter auf frischer Tat antrifft. Des Weiteren können sich die Angehörigen während der Ausübung des Dienstes auf das Recht der Notwehr und Nothilfe berufen. Erweiterte Maßnahmen werden im Sicherheitswachtgesetz geregelt, das sich mit der Personalienfeststellung und er damit verbunden Anhaltungen von Personen, bis zum Platzverweis beschäftigt. Weiterführende Maßnahmen werden im Anschluss durch hinzugerufene Polizeibeamte der Polizeiinspektion durchgesetzt.

 

Die Hauptaufgabe der Sicherheitswachtangehörigen ist die Unterstützung der Polizeikräfte während ihrer Aufgabenerfüllung und die Bekämpfung der Straßenkriminalität durch ihre Präsenz. Darüber hinaus soll durch diese Präsenz der Sicherheitswacht in den betreffenden Städten und Gemeinden das Sicherheitsgefühl des Bürgers erhöht werden. Auch im Bereich des Ordnungsrechtes der Städte und Gemeinden, z.B. Grünanlagensatzung, Verordnung über die Benutzung von Kinderspielplätzen, usw.,  ergibt sich ein erweitertes Tätigkeitsfeld der Sicherheitswacht, bei dem schon durch eine einfache Ermahnungen auf bestehende Sicherheitsstörungen eingewirkt werden kann. Hieraus resultiert i.d.R. auch eine sinkende Anzahl von Delikten des Vandalismus innerhalb des Stadt- und Kommunalbereichs.

 

Für das Ehrenamt als Mitglied der Sicherheitswacht der Polizeiinspektion Haßfurt können sich engagierte Bürger melden. Die Polizeiinspektion Haßfurt erwägt derzeit vier Neueinstellungen. Eine Bewerbung setzt ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein voraus. Nur so kann das bereits erworbene Vertrauen und die Akzeptanz in die bestehende Sicherheitswacht der Polizeiinspektion Haßfurt durch die Bürger erhalten werden.

 

Sollten Sie sich durch den Bericht angesprochen fühlen, mindestens 18 und höchsten 60 Jahre alt sein und gesundheitlich den Anforderungen eines Außendienstes gewachsen sein, bewerben Sie sich mit einem handschriftlichen Lebenslauf bei der Polizeiinspektion Haßfurt. Für diese Aufgabe sollten sie im Durchschnitt mindestens fünf Stunden monatlich zur Verfügung stehen können. Das Ehrenamt wird mit einer Aufwandspauschale von acht Euro pro Stunde entgolten.

Mit der Sicherheitswacht leisten verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger freiwillig und ehrenamtlich einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit in ihren Städten und Gemeinden.

Weitere Informationen bezüglich ihrer evtl. Bewerbung erhalten Sie bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder im Internet. 

 

 

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