Pressebericht der PI Würburg-Stadt vom 11.11.17

 

 

Kriminalitätsgeschehen:

 

Wechselseitige Körperverletzung in Diskothek

 

Würzburg-Innenstadt: Ein zunächst verbaler Streit in einer Diskothek in der Veitshöchheimer Straße endete am Samstagmorgen (11.11.17) in einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung. Ein 20-jähriger erhielt zunächst einen Faustschlag auf die Nase, ehe er seinem 19-jährigen Kontrahenten eine Kopfnuss versetzte. Beide erlitten leichte Verletzungen und begeben sich selbständig in ärztliche Behandlung.

Gegen beide Beteiligte wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

 

 

Alkoholisierter Mann marschiert mit Spielzeugpistole durch Grombühl

 

Würzburg-Grombühl: Am Freitagnachmittag (10.11.17) kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Stadtteil Grombühl. Dort wurde durch Zeugen ein Mann gesehen, der teilweise maskiert und mit einer Schusswaffe bewaffnet durch die Straßen ging. Während der sofortigen Fahndung konnte zunächst niemand festgestellt werden.

Eine halbe Stunde später meldete sich der Zeuge erneut und teilte mit, dass er die gesuchte Person soeben maskiert und bewaffnet bei einer Lebensmittel-Filiale am Wagnerplatz gesehen hätte. Der 38-jährige Mann konnte in der dortigen Parkanlage angetroffen und festgenommen werden. Hierbei trug er eine Totenkopfmaske und führte ein Spielzeuglaserschwert mit sich. Nach dem ersten Vorfall hatte er  in seiner nahegelegenen Wohnung die Kleidung gewechselt und  die zuvor mitgeführte Schusswaffe abgelegt. Bei der anschließenden Wohnungsnachschau konnten neben diversen Spielzeugwaffen auch ein Teleskopschlagstock und eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Eine scharfe Schusswaffe konnte nicht aufgefunden werden, jedoch waren alle Spielzeugwaffen dem Anschein nur schwer von einer „echten Schusswaffe“ zu unterscheiden. Der 38-jährige stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Nach richterlicher Bestätigung verbrachte er die Nacht in einer Arrestzelle der PI Würzburg-Stadt.

 

 

 

Hochwertiges Fahrrad gestohlen

 

Würzburg-Lindleinsmühle: Bereits am Sonntag (05.11.17), in der Zeit von 18:00 - 19:30 Uhr, verschwand ein ca. 3000,00 Euro teures Mountainbike in der Straße Am Schwarzenberg. Das Fahrrad der Marke Banshee, mit silberfarbenem Aluminiumrahmen, 9 Gang-Kettenschaltung mit Carbonschaltwerk und dicken Reifen war mittels Kabelschloss an einem Baum befestigt. Dieses Schloss und ein am Fahrrad befindlicher Fahrradhelm fehlen ebenfalls.

Die PI Würzburg-Stadt bittet um sachdienliche Hinweise unter der Tel.: 0931/457-2230.

 

 

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

Trunkenheitsfahrt mit Fahrrad

 

Würzburg-Frauenland: Bei der Verkehrskontrolle einer 26-jährigen Radfahrerin am Samstagmorgen (11.11.17) in der Trautenauerstraße konnte bei der Radlerin deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Nachdem  ein Alco-Test 1,84 Promille ergeben hatte, musste eine Blutentnahme angeordnet werden. Die 26-jährige erhält nun eine Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr.

 

 

Zusammenstoß zwischen zwei Radfahrern

 

Würzburg-Innenstadt: Nach einem Zusammenstoß zwischen zwei Fahrradfahrern in der Domstraße am Freitagmittag (10.11.17) stürzte ein 28-jähriger zu Boden und erlitt leichte Verletzungen. Der 28-jährige war mit seinem Fahrrad in der Augustinerstraße, in Richtung Domstraße unterwegs. Im Kurvenbereich kam es zum Zusammenstoß mit einem 67-jährigen, der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Fahrrad die Domstraße überquerte. Eine ärztliche Behandlung des 28-jährigen vor Ort war nicht notwendig, an seinem Fahrrad entstand leichter Sachschaden.

 

 

Unfallfluchten im Stadtgebiet

 

Würzburg-Lengfeld: Im Laufe des Freitag (10.11.17) wurde ein auf dem Kundenparkplatz eines Baustoffhandels in der Nürnberger Straße abgestellter, schwarzer Pkw Skoda-Fabia angefahren und beschädigt. Hierbei entstand erheblicher Sachschaden im vorderen rechten Fahrzeugbereich, die Schadenshöhe wird mit 2500,00 Euro beziffert. Der unbekannte Verursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

 

Würzburg-Heidingsfeld: Am Freitag (10.11.17), im Zeitraum zwischen 11:30 und 12:00 Uhr, fuhr ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer gegen die linke vordere Fahrzeugseite eines schwarzen Pkw Audi A4. Der Audi stand auf dem Kundenparkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Mergentheimer Straße. Es entstand Sachschaden in Höhe von 1500,00 Euro

Sachdienliche Hinweise nimmt die PI Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, entgegen.

 

 

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

 

Würzburg-Zellerau: Ein Verkehrsunfall mit zwei verletzen Frauen ereignet sich am Freitagvormittag (10.11.17) im Kreuzungsbereich Weißenburgstraße/Moscheeweg.

Eine 48-jährige, die mit ihrem Pkw Audi den Moscheeweg befahren hatte übersah beim Überqueren der kreuzenden und vorfahrtsberechtigten Weißenburgstraße eine 32-jährige mit ihrem BMW und es kam zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Beide Fahrzeugführerinnen erlitten leichte Verletzungen und mussten in Würzburger Kliniken behandelt werden. Die beiden Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Gesamtschaden ist beträchtlich und wird auf mindestens 25000,00 Euro geschätzt.

 

 

Einbruch in Shisha-Bar – Spielautomat aufgebrochen

 

WÜRZBURG. Am Donnerstag ist ein Unbekannter in eine Shisha-Bar eingebrochen. Im Inneren öffnete der Täter gewaltsam einen Spielautomat, um das darin befindliche Geld zu entwenden. Der Gesamtbeuteschaden dürfte sich auf etwa 1500 Euro belaufen. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

Nach den bisherigen Erkenntnissen muss sich der Einbruch im Zeitraum zwischen 03.30 Uhr und 15.30 Uhr ereignet haben. Der Täter brach die Eingangstür auf, um in die Shisha-Bar in der Nürnberger Straße zu gelangen. Im Inneren machte sich der Einbrecher an dem Spielautomat zu schaffen. Er entwendete das Geld sowie weitere Gegenstände aus dem Lokal und machte sich anschließend in unbekannte Richtung aus dem Staub. Der Sachschaden, den der Täter hinterließ, dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen.

 

Wer in der Nacht zum Donnerstag oder im Laufe des Tages in der Nürnberger Straße etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kripo in Würzburg zu melden.

 

 

Einbruchspuren an Haustür – Täter gelangte nicht ins Gebäude

 

URSPRINGEN, LKR. MAIN-SPESSART. Ein Einbrecher hatte offenbar versucht, die Eingangstür eines Reihenhauses aufzubrechen, um in das Innere des Anwesens zu gelangen. Die Tür blieb verschlossen und es wurde nichts entwendet.

 

An einem Wohnhaus in der Ingelheimer Straße hatten die Bewohner an der Hauseingangstür Hebelspuren festgestellt. Die Ermittler der Marktheidenfelder Polizei gehen davon aus, dass hier Einbrecher am Werk gewesen sein könnten. Die Beschädigungen wurden am Donnerstag gegen 13.00 Uhr bemerkt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro.

 

Die Marktheidenfelder Polizei nimmt Hinweise von Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, unter Tel. 09391/9841-30 entgegen.

 

 Staatsanwaltschaft Mosbach und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 10.11.2017 Main-Tauber-Kreis:

 

Serie von Einbrüchen in Feldscheunen weitgehend aufgeklärt – Mutmaßlicher Drahtzieher in Untersuchungshaft Einen großen Ermittlungserfolg haben Polizeibeamte aus dem Main-TauberKreis sowie dem bayerischen Unterfranken zu verzeichnen. Umfangreiche Ermittlungen führten die Beamten zu einem 48-jährigen Tatverdächtigen, bei dem es sich um einen der mutmaßlichen Drahtzieher einer mindestens sechsköpfigen Diebesbande handeln soll. Dieser befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Bereits seit dem zweiten Halbjahr 2016 hielt eine Einbruchserie Bevölkerung und Polizei im nördlichen Baden-Württemberg sowie im angrenzenden Bayern in Atem. In dieser Gegend brachen die Täter vorrangig in Scheunen sowie Maschinenhallen ein, um Baumaschinen sowie Zubehör für Traktoren oder andere landwirtschaftlichen Geräte und elektronische Werkzeuge zu stehlen. Insgesamt ermittelten die Beamten in über 100 Fällen (davon mindestens 52 im Main-Tauber-Kreis) bei denen angenommen wird, dass diese durch eine in wechselnder Besetzung agierende Bande, bestehend aus mindestens sechs Tatverdächtigen im Alter zwischen 22 und 43 Jahren, begangen wurden. Das Diebesgut in einem Wert in Höhe von knapp 250.000 Euro soll außer Landes geschafft worden sein, um es dort gewinnbringend zu verkaufen. - 2 - Aufgrund der Vielzahl der Taten wurde beim Kriminalkommissariat Tauberbischofsheim eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Akribische Spurensicherung und die gute Zusammenarbeit mit der bayerischen Polizei führten dazu, dass bislang mindestens 31 Taten der sechsköpfigen Bande zugeordnet werden konnten. In den Fokus der Ermittler geriet der 48-jährige mutmaßliche Kopf der Bande nach einer Serie von acht Taten, die zwischen 11. und 14. November 2016 in Grünsfeld und Tauberbischofsheim-Dittigheim andauerte. Dabei entwendete Baumaschinen, landwirtschaftliche Geräte sowie Werkzeuge konnten bei einer Kontrolle zweier vollbeladener Kleintransporter am späten Nachmittag des 14. November an der ungarisch-serbischen Grenze sichergestellt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mosbach erließ das zuständige Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung sowie einen Haftbefehl gegen den 48-jährigen Serben. Der bereits wegen verschiedener Delikte polizeilich in Erscheinung getretene Mann konnte am 10. Oktober 2017 durch Polizeibeamte der Ermittlungsgruppe festgenommen werden. Gegen seine fünf mutmaßlichen Komplizen wurden internationale Haftbefehle erlassen. Bei der Durchsuchung des Wohnhauses des 48-jährigen Verdächtigen fanden die Ermittler auch Werkzeuge, die möglicherweise bei anderen Einbrüchen entwendet worden waren. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Bande weitere Taten begangen hat. Die sichergestellten Gegenstände, bei denen es sich möglicherweise um Diebesgut handelt, konnten bis dato noch keinen Taten zugeordnet werden. Die Fotos der mutmaßlich gestohlenen Gegenstände wurden auf der Homepage des Heilbronner Polizeipräsidiums unter https://ppheilbronn.polizei-bw.de veröffentlicht. Personen, die Gegenstände wiedererkennen, die ihnen abhandengekommen sind, sollten sich daher baldmöglichst beim Kriminalkommissariat Tauberbischofsheim, Telefon 09341 81-0, melden.

 

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