Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 13.11.2017

 

 

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Eingangstür beschädigt

 

Die mutwillig beschädigte Eingangstür ihrer Wirtschaft meldete am Sonntagmittag die

Gastwirtin vom Brauhausstüberl in der Brombergstraße 7.

Demnach hat ein Unbekannter im Zeitraum von Sonntag, 3 bis 9 Uhr, scheinbar mit den Füßen mehrfach gegen die Eingangstür getreten. Dadurch ist das Glas in der Tür gesplittert.

Die Reparaturkosten werden auf 500 Euro veranschlagt.

 

 

Einbruch in eine Gaststätte - Täter wird beobachtet

 

Beobachtet werden konnte der Täter bei seinem Einbruch in die Gaststätte „Alte Lydia“ in der Straße „Neue Gasse“ am Sonntagmittag. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Einbrecher unerkannt entkommen.

Folgende Täterbeschreibung liegt vor:

Rund 180 Zentimeter groß und schlank, helle Hautfarbe, dunkler 3-Tage-Bart; er war bekleidet mit einer schwarzen Jeanshose, dunkelblauer Regenjacke, einer ins Gesicht gezogen Kapuze und dunkelblauen Turnschuhen.

Gegen 11.50 Uhr nahmen mehrere Passanten den Täter wahr, wie der mit einer Eisenstange bewaffnet mehrfach und heftig gegen die Eingangstür der Gaststätte schlug. Dadurch „entglaste“ er den oberen Bereich der Tür komplett und konnte so durch die entstandene Öffnung einsteigen. Nach höchstenfalls einer Minute kam er aber aus dem Gebäude schon wieder heraus. Danach lief er zwischen dem Durchgang der Anwesen 51 und 53 hindurch zur dahinter liegenden Grünanlage und verschwand in Richtung zur Niederwerrner Straße.

Obwohl die Zeugen recht zeitnah die Polizei informierten, war der Täter anschließend wie vom Erdboden verschluckt.

Bei einer Nachschau in der Gaststätte durch den Hauseigentümer konnte keinerlei fehlende Sachen oder Gegenstände festgestellt werden.

Was der Einbrecher letztendlich im Schilde führte, liegt derzeit noch im Dunkeln.

Der Schaden an der Tür beträgt geschätzte 500 Euro.

 

 

Missverständnis schamlos ausgenutzt - Hotelgast bestohlen

 

Ein Missverständnis bei einer Rezeption eines Schweinfurter Hotels hat am Samstagnachmittag dazu geführt, dass ein Zimmer doppelt belegt worden ist. Diesen Umstand nutzten die Doppelbeleger schamlos aus, beklauten die eigentlichen Wohnungsmieter und machten sich mit dem Diebesgut davon.

Das Pärchen aus einer Landkreisgemeinde konnte jedoch nachträglich ermittelt und ein Großteil der Beute wieder sichergestellt werden.

 

Am Samstagnachmittag mieteten sich der 46-Jährige und die 43-Jährige für den Nachmittag in das Hotel ein. Nachdem sie sich rund 2,5 Stunden dort aufgehalten und betrunken hatten, verließen sie das Hotel wieder.

Als die eigentlichen Beleger des Zimmers einige Zeit später zurückkamen, stellten sie fest, dass aus ihrem Zimmer diverse Gegenstände, wie unter anderem ein Laptop, eine Videokamera und eine Soundanlage, alles in allem im Gesamtwert von mehreren einhundert Euro, verschwunden waren. Umgehend meldeten sie den Vorfall bei der Rezeption. Hier wurde dann das Malheur der Doppelbelegung festgestellt.

Anhand von Videoaufzeichnungen des Eingangsbereichs und weiterer polizeilicher Ermittlungen konnten die beiden Diebe im Laufe des Tattags und des darauffolgenden Sonntags ermittelt werden. Bei den durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Wohnungsdurchsuchungen konnte ein Großteil der Beute wieder sichergestellt und zurückgegeben werden.

Gegen die beiden Beschuldigten, die schon öfters mit der Polizei zu tun hatten, wird jetzt wegen Diebstahls ein Ermittlungsverfahren geführt.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Grafenrheinfeld

 

Wegen einer Unfallflucht erschien am Sonntagmittag ein Autofahrer bei der Schweinfurter Polizei zur Anzeigeerstattung.

Dadurch ist nach dessen Angaben rund 500 Euro Schaden an seinem grauen Audi A 4 entstanden.

Am Freitag um 11 Uhr parkte er das Auto in einer Parkbucht an der Schillerstraße 25. Bei der Rückkehr zum Audi am Samstag um 15 Uhr musste er eine frische Beschädigung daran erkennen. Die Fahrertür ist jetzt leicht eingedellt.

Konkrete Hinweise zum verursachenden Fahrzeug oder seinem Lenker sind derzeit noch keine vorhanden.

 

 

Die Serie der Wildunfälle geht auch über das Wochenende weiter

 

-St 2447, Schonungen - Gädheim,

gleich zwei Autos involviert

 

Am Sonntag um 17.20 Uhr fuhr eine Mercedes-E-Klasse Lenkerin von Gädheim in Richtung Schonungen auf der Staatsstraße 2447.

Rund 200 Meter vor dem Ortseingang Schonungen kreuzte ein von rechts kommendes Reh ihre Fahrtstrecke und es erfolgte eine heftige Kollision. Dadurch wird das Wildtier in den Gegenverkehr geschleudert und prallt dort noch gegen einen weiteren, entgegenkommenden Pkw, einen Seat Exeo.

Das Reh ist bei dem Unfall getötet und später vom zuständigen Jagdpächter entsorgt worden.

Der Gesamtschaden an den beiden Autos wird auf 5000 Euro geschätzt.

 

 

-Atypischer „Wildunfall“ - mit ausgebüchster Kuh zusammengestoßen

St 2277, Schnackenwerth - Egenhausen

 

Als atypischer „Wildunfall“ kann der Zusammenstoß zwischen einer ausgebüchsten Kuh und einer Autofahrerin am Samstagnachmittag bezeichnet werden. Dabei wurde das Fahrzeug dermaßen beschädigt, dass ein Abschleppdienst anrücken musste.

Gegen 15 Uhr war die Frau mit ihrem Opel Astra auf der Staatsstraße 2277 unterwegs. Bei ihrer Fahrt zwischen Schnackenwerth und Egenhausen kollidierte sie unmittelbar vor dem Ortseingang Egenhausen mit einer von mehreren Kühen, welche die Straße unmittelbar hinter einer Kurve überquerten. Trotz einer Vollbremsung konnte die Autofahrerin den Zusammenstoß mit dem Tier nicht mehr vermeiden. Die Kuh wurde auf die Motorhaube katapultiert, rutsche dann über die Windschutzscheibe auf das Autodach und fiel danach auf die Straße. Augenscheinlich unverletzt trottete sie anschließend weiter.

Mit dem verantwortlichen Landwirt wurde später seine Wiese begutachtet. Hier wurde festgestellt, dass die Kühe den gegen das Ausbrechen angebrachten Elektrozaun irgendwie überwinden und auf Tour gegen konnten.

Es erfolgt noch eine Rücksprache mit den zuständigen Stellen, ob diese Sicherungsmaßnahmen ausreichend waren.

Der Schaden am Auto wird auf mindestens 5000 Euro geschätzt.

 

 

-SW 8, Hambach - Dittelbrunn

 

Am Samstag um 9.50 Uhr fuhr ein Seat Alhambra Lenker auf der Kreisstraße 8 von Hambach in Richtung Dittelbrunn. Etwa einen halben Kilometer nach Hambach kam es zum Zusammenstoß mit einem über die Fahrbahn wechselnden Reh.

Das Wildtier rannte nach dem Zusammenprall davon. Zur Absuche nach dem womöglich schwerverletzten Tier wurde der zuständige Jagdpächter benachrichtigt.

Der Blechschaden beträgt rund 2500 Euro.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 

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