Weiterer Hotspot in Marktsteinach in Betrieb genommen

Großgemeinde schafft zusätzliche W-Lan-Angebote

 

Die Digitalisierung und Vernetzung innerhalb der Großgemeinde schreitet weiter unaufhörlich voran. Nach dem zwischenzeitlich gemeindeweit erfolgten Breitbandausbau, der sukzessiven Verlegung von so genannten Speedpipes in Wohnsiedlungen, dem Durchbruch beim Mobilfunkausbau und der Einführung der Handyalarmierung bei den Feuerwehren, konnte nun mit der zusätzlichen Inbetriebnahme eines Bayern-WLAN-HotSpot  ein weiterer Meilenstein gesetzt werden.

 

Konkret wurde das Gemeindearchiv in Marktsteinach sowie das direkte Umfeld am Lindenplatz mit dem kostenfreien und flexiblen Internetangebot ausgestattet. Mithilfe eines Förderprogramms sollen bis 2020 insgesamt 20.000 HotSpots in Bayern realisiert werden. Die Gemeinde darf sich über eine Förderung für die Ersteinrichtung und Installation über maximal 5.000 Euro freuen.

 

„Wir sind eine moderne Gemeinde und wollen eine Vorreiterrolle einnehmen, gerade im Hinblick auf eine fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft!“, sagt Bürgermeister Stefan Rottmann. Bereits in der Bibliothek der Gemeinde und am Rathaus wurde erfolgreich ein WLAN-Internetangebot geschaffen. Mit mobilen Endgeräten wie Smartphones,  Tablets oder Notebooks können sich Besucher ganz unbürokratisch ins Internet einloggen. Eine Registrierung ist dabei nicht notwendig.

 

Die Vorteile des BayernWLAN liegen auf der Hand: Das Netz ist kostenfrei, sicher, kann unbegrenzt und anonym genutzt werden. Überall im Freistaat, wo ein solches Netzwerk geschaffen wurde, loggen sich die Endgeräte automatisch in das BayernWLAN als vertrauenswürdiges Netz ein. Weite Teile des Marktplatzes sind so beispielsweise abgedeckt, aber auch einige Bereiche des Rathaus, die stark frequentiert sind.

 

Unlängst hatten die Räte nun auch beschlossen, das Archiv in Marktsteinach als gemeindliche Einrichtung mit einem solchen HotSpot auszustatten. Bürgerinnen und Bürgern kommen komfortabel und schnell ins Internet und können digitale Daten, Bilder und Dokumente austauschen, darauf komme es heutzutage bei der Archivarbeit zunehmend an, denn gerade das Archiv sieht sich zunehmend mit dem digitalen Wandel konfrontiert. Mit dem HotSpot könne man technisch Schritt halten und den Archivnutzern einen besonderen Service anbieten. Gleichzeitig wird die Feuerwehr bzw. der Vorplatz mit dem kostenfreien WLAN-Netzwerk abgedeckt.

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