Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 17.11.2017

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Vier Autos vorsätzlich beschädigt

 

Vier beschädigte Autos mit einer geschätzten Schadenssumme von bis zu 6000 Euro sind das Resultat eines Vandalen, der in der Nacht zu Donnerstag in der Wohlfahrtstraße gewütet hat.

Derzeit liegen noch keinerlei weitere Tat- oder Täterhinweise vor.

Um 5.30 Uhr war es der erste Autofahrer, ein schwarzer Toyota Avensis Lenker, der sein beschädigtes Fahrzeug vor der Hausnummer 3 vorfand. Hier wurde die Beifahrerseite mit einem spitzen Gegenstand verunstaltet. Des Weiteren erwischte es vor der Nummer 4 einen schwarzen Citroen C 3 und einen grauen Nissan Qashqai und last but not least vor der Nummer 6 einen silberfarbigen VW Golf. Alle Autos wurden dabei nicht unerheblich zerkratzt

 

Mögliche Tatzeugen oder wer sonstige Hinweise dazu abgeben kann, wenden sich bitte an die Polizei.

 

 

Einbruch in Lagerstand

 

Noch keine Hinweise gibt es auf einen Einbrecher, der den Leergutstand des E-Centers am Bergl heimgesucht hat. Mit einer Beute von vier Kästen Leergut machte sich der Unbekannte danach wieder aus dem Staub.

Im Zeitraum von der Geschäftsschließung am vergangenen Samstagabend bis zur Feststellung an diesem Mittwochmittag hat der Einbruch stattgefunden.

Dazu hat der Täter einige Holzbretter des Außenlagers weggerissen und diverse Gitterstäbe hochgebogen. Nachdem er so eindringen konnte, nahm er das beschriebene Leergut mit. Höchstwahrscheinlich hat er es bereits wieder zu Geld gemacht.

Der Gesamtschaden wird auf bis zu 150 Euro geschätzt.

 

 

Graffiti am Deutschhof

 

Vom Hausmeister der Zabelsteinstraße 1 wurde Anzeige wegen Graffiti Schmierereien erstattet. Die erforderlichen Reinigungskosten zur Entfernung werden auf mindestens 500 Euro veranschlagt.

Vermutlich in der Nacht zu Mittwoch hat der bis dato unbekannte „Künstler“ zugeschlagen. Mit grüner und schwarzer Farbe besprühte er das weiße Rolltor zur Tiefgarage mit seinen geistigen Ergüssen großflächig.

Den Ausführungen nach zu urteilen dürfte ein Anfänger am Werk gewesen sein.

 

 

Algerischer Ladendieb - von der Polizei beobachtet

 

Wegen Ladendiebstahls muss sich demnächst ein 39-jähriger algerischer Asylbewerber vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Zivilbeamte der Polizei konnten ihn auf frischer Tat bei dem Diebstahl beobachten und überführen.

Im Rahmen ihres Fußdienstgangs hielten sich die Beamtin und der Beamte am Donnerstag um 15 Uhr im Innenstadtbereich auf. Auf ihrem Streifengang kamen sie in der Spitalstraße bei einem Drogeriemarkt vorbei. Vom Eingangsbereich aus konnten sie zufällig erkennen, wie der spätere Beschuldigte einen Parfümtester in seinen Rucksack steckte und gleich darauf aus dem Geschäft lief.

Hier griffen sich die Ordnungshüter den Dieb. Der Tester des namhaften Parfums hat einen Wert von 113 Euro und wurde später wieder an das Geschäft zurückgegeben.

Nach dem Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wurde der Dieb wieder entlassen.

 

 

Smartphone aus der Handtasche gestohlen

 

Bei der Anzeige ihres aus ihrer Handtasche gestohlenen Smartphone konnte das Opfer nicht angeben, wo, wann und wie der Diebstahl passiert ist.

Am Donnerstag war die 41-Jährige zwischen 11 und 14 Uhr im Stadtgebiet unterwegs. Zunächst besuchte sie einen Sprachkurs an der Volkshochschule und danach schlenderte sie noch eine Zeitlang durch die Stadtgalerie.

Ihre Handtasche hing die ganze Zeit über mit verschlossenem Reißverschluss an ihrem rechten Arm.

Sie gab an, während dieser Zeit weder abgelenkt, noch angerempelt oder angesprochen worden zu sein.

Als sie gegen 14 Uhr einen Anruf tätigen wollte, lag das weiße Samsung Galaxy im Wert von 180 Euro nicht mehr in der Handtasche.

 

 

Größere Auseinandersetzung vor einer Schweinfurter Schule - die Polizei ermittelt

 

Vor einer Schweinfurter Fortbildungseinrichtung in der Ignaz-Schön-Straße hat sich am Donnerstagnachmittag eine Auseinandersetzung mit einer noch nicht genauen Anzahl von Beteiligten zugetragen.

Weil der Grund der Auseinandersetzung noch im Dunkeln liegt und es auch mindestens zwei Verletzte zu beklagen gibt, hat die Polizeiinspektion die Ermittlungen aufgenommen.

Mehrere Beamte arbeiten jetzt an der Aufklärung des Vorfalls.

Bisher ist bekannt, dass gegen 15.35 Uhr eine größere Anzahl von Schüler einer Klasse das Gebäude verlassen hat.

Den ersten Erkenntnissen nach sollen die 14 - 15-Jährigen dort auf bis zu sechs gleichaltrige Jugendliche getroffen sein. In der Folge kam es zu einem Disput zwischen den beiden Personengruppen, der schließlich in tätlichen Auseinandersetzungen mündete.

Bis dato ist von zwei verletzten Schülern auszugehen, die der Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus abtransportierte.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Autofahrerin unter dem Einfluss von Rauschgift

 

Wegen des Verdachts, dass sie unter Drogeneinfluss steht, wurde am Donnerstagvormittag eine Autofahrerin in der Niederwerrner Straße vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Gegen sie wird jetzt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Straßenverkehrsgesetz eingeleitet.

Gegen 9 Uhr erfolgte die Kontrolle der 52-jährigen Opel Astra Führerin. In deren Verlauf stellten sich deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen wie unter anderem Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Gleichgewichtsstörungen und Körperzittern ein.

Auf Nachfrage gab die Betroffene einen gelegentlichen Drogenkonsum zu.

Deshalb wurde die Weiterfahrt nicht mehr gestattet und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend eingezogen.

Danach ging es zu einem Schweinfurter Krankenhaus, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte.

Sollte die Betroffene bei der Blutuntersuchung die geltenden Grenzwerte überschritten haben, so drohen ihr eine Geldbuße über zirka 530 Euro, der Eintrag von zwei Punkten in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.

Des Weiteren erhält auch die zuständige Führerscheinstelle einen Abdruck der Anzeige.

 

 

Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

 

-Gegen 11.40 Uhr hat sich am Donnerstag auf dem Spitalseeplatz eine Unfallflucht zugetragen.

Dazu liegen Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug vor, es soll sich um einen silberfarbenen VW Polo handeln.

Dessen Lenker parkte das Fahrzeug aus einer Parkbucht aus und stieß dabei gegen einen dahinter stehenden weißen Mercedes Lkw.

Am Lkw wurde dadurch das Trittbrett der Fahrerseite abgebrochen.

Der Schaden wird auf 250 Euro geschätzt.

 

 

-Eine weitere Unfallflucht hat sich kurz vor 18 Uhr am Donnerstag auf der Straße „Am Oberen Marienbach“ zugetragen.

Auch zu diesem Fall werden wieder unabhängige Zeugen gesucht.

 

Derzeit ist bekannt, dass ein Opel Astra Lenker in Richtung zur Fehrstraße unterwegs war. Auf Höhe der Bergstraße wechselte er den Fahrstreifen. Offensichtlich fühlte sich dadurch ein nachfolgender VW Golf Lenker provoziert und machte seinem Ärger darüber an der nachfolgenden Ampel Luft, indem er ständig hupte und aufblendete.

Nach dem Anfahren setzt sich der Golf Lenker neben den Opel Fahrer und es kam an der Fahrbahnverengung zur Fehrstraße zu einem seitlichen Zusammenstoß der beiden Autos.

Anschließend flüchtet der Golf Fahrer in Richtung der Niederwerrner Straße.

Der Schaden am Opel wird auf 2000 Euro geschätzt.

 

 

-Zur nächsten Unfallflucht wird ein noch unbekannter Fahrradfahrer gesucht. Der ist ursächlich für einen Auffahrunfall mit rund 10 000 Euro Blechschaden.

 

Gegen 21.30 Uhr fuhr der gesuchte Radler zunächst auf der Niederwerrner Straße stadtauswärts. Auf Höhe des John-Fitzgerald-Kennedy-Rings überquert er die Fußgängerampel bei Rotlicht. Deshalb musste ein BMW Fahrer stark abbremsen, um den Radfahrer nicht zu überfahren. Ein ihm nachfolgender VW Polo Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr dem BMW auf.

Der nicht mehr fahrbereite Polo wird später von einem Abschleppdienst geborgen.

 

Der unfallverursachende Fahrradfahrer war dunkel gekleidet und hatte kein Licht an seinem Fahrrad. Er wird mit etwa 25 Jahre alt beschrieben, näheres ist nicht bekannt.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Handtaschendieb in zwei Geschäften unterwegs

Gochsheim und Sennfeld

 

Nur eine vage Täterbeschreibung liegt von einem Unbekannten vor, der sich am Donnerstagnachmittag bei zwei Discountern in Gochsheim und Sennfeld strafbar gemacht hat, indem er zwei ahnungslose Kundinnen um ihre Geldbörsen brachte.

 

Der erste Diebstahl ereignete sich zwischen 14.30 und 14.45 Uhr in Gochsheim, beim Lidl in der Industriestraße.

Dort war eine 79-Jährige beim Einkaufen. Ihre Handtasche hatte sie die ganze Zeit über am dafür vorgesehenen Haken am Einkaufswagen hängen.

Als es ans Bezahlen an der Kasse ging, fuhr ihr der Schreck in alle Glieder. Denn der Reißverschluss ihrer Handtasche war nun aufgezogen und das braune Portmonee fehlte. Der Rentnerin fehlen jetzt rund 70 Euro.

Während des Einkaufs kam ihr nichts verdächtig vor.

 

Eine knappe halbe Stunde später ereignete sich im nahen Sennfeld ein gleichgelagerter Diebstahl.

Dieses Mal beim Lidl in der Felix-Wankel-Straße 2.

Dort war eine 68-jährige Rentnerin beim Einkaufen. Sie hatte ihre Handtasche während des Einkaufs in den Einkaufswagen gelegt. Ihr ging es genauso. Als sie an der Kasse bezahlen wollte, fehlte auch hier der vor dem Einkauf in die Handtasche gelegte Geldbeutel. Dieses Mal erbeutete der Dieb rund 80 Euro.

In diesem Fall fiel dem Opfer ein Mann auf, der sich während ihres Einkaufs mehrmals auffällig in ihrer Nähe herumgetrieben hat.

Sie beschrieb ihn mit einem dem Aussehen nach Südländer, rund 180 Zentimeter groß und schlank. Er war dunkel gekleidet.

 

Bei einer späteren Absuche konnte der in Gochsheim gestohlene Geldbeutel, natürlich ohne das Geld, in einem Abfalleimer vor dem Lidl Sennfeld gefunden werden. Deshalb deutet jetzt alles darauf hin, dass in den beiden Geschäften ein- und derselbe Dieb am Werk gewesen ist.

 

 

Ladendiebin erwischt

Sennfeld

 

Eine 45-Jährige aus Eltmann ist am gestrigen Donnerstagmittag beim Diebstahl in einem Schuhgeschäft erwischt worden. Sie wird jetzt wegen Ladendiebstahls bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Gegen 12.45 Uhr ertönte plötzlich die Alarmanlage, als die Kundin zusammen mit ihrer minderjährigen Tochter das Fachgeschäft in der August-Borsig-Straße verlassen wollte.

Bei der Nachschau durch eine Angestellte findet diese, versteckt unter weiteren Waren, Schuhe für 25 Euro aus ihrem Geschäft in der großen Tasche der Beschuldigten.

 

 

Pkw zerkratzt

Niederwerrn

 

Weder die genaue Tatzeit noch der genaue Tatort kann vom Opfer für die mutwillige Beschädigung ihres grauen VW Golf angegeben werden. Fest steht nur, dass ihr Auto nun zwei längsseits verlaufende Kratzer über die komplette Fahrzeugseite hat. Der Schaden wird auf 2000 Euro geschätzt.

Als möglicher Tatzeitraum kommt die Zeit zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen in Frage.

Als mögliche Tatorte kommen die Friedrich-Ebert-Straße 21 in Niederwerrn sowie die Marsstraße und der Parkplatz des Stadtbahnhofes in Schweinfurt ebenfalls noch in Betracht.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten und einem hohen Schaden

B 286, bei Maibach

 

Ein Verkehrsunfall am frühen Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 286 bei Maibach forderte zwei Schwerverletzte und einen hohen Sachschaden.

Die beiden Autofahrer wurden nach Erstbehandlungen durch einen Notarzt vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus abtransportiert.

Für die beiden schwer beschädigten Autos blieb anschließend nur noch der Abschleppdienst übrig.

Gegen 7.15 Uhr fuhr eine 39-jährige Seat Altea Lenkerin aus Richtung Dittelbrunn kommend auf der Bundesstraße 286 in Fahrtrichtung Poppenhausen. Aus der Gegenrichtung kam ihr ein 23-Jähriger Audi A4 Führer entgegen.

Beim Linksabbiegen auf die Bundesautobahn A 71 in Fahrtrichtung Schweinfurt übersah die Autofahrerin aus bisher nicht bekannten Gründen den Audilenker. Es erfolgte nun ein heftiger Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, die dadurch augenscheinlich jeweils einen Totalschaden „erlitten“. Die Gesamtschadenshöhe wird auf 17 500 Euro geschätzt.

Während es für die Unfallverursacherin den Umständen nach noch einigermaßen glimpflich ausging, zog sich die „Gegenpartei“ unter anderem einen offenen Unterschenkelbruch zu.

 

 

Die täglichen Wildunfälle

 

-St 2266, Marktsteinach - Schonungen

 

Ein VW Crafter Führer war am Donnerstag um 17 Uhr auf der Staatsstraße 2266 unterwegs.

Auf der Fahrt von Marktsteinach in Richtung Schonungen kam ihm im Bereich der Klüpfelsmühle plötzlich ein Reh in die Quere. Das Tier wollte von ihm aus gesehen von rechts nach links über die Fahrbahn wechseln. Das schaffte das Wildtier jedoch nicht und prallte sehr heftig gegen das Fahrzeug, wodurch es getötet worden ist.

Der Jagdpächter ist später zur Abholung des Kadavers verständigt worden.

Der Sachschaden beträgt zirka 3500 Euro.

 

 

-St 2280, Hoppachshof

 

Ein weiterer Wildunfall ereignete sich rund eine Stunde später auf der Staatsstraße 2280 im Bereich von Hoppachshof.

Hier kollidierte eine Seat Leon Lenkerin ebenfalls mit einem über die Straße springenden Reh.

Über den weiteren Verbleib des Tieres ist nichts bekannt, deshalb wurde der Jagdpächter zur Absuche verständigt.

Der Blechschaden wird auf eine Höhe von 2500 Euro geschätzt.

 

 

-SW 29, Rundelshausen - Werneck

 

Am Donnerstag um 22.30 Uhr fährt ein Seat Leon Lenker auf der Kreisstraße 29 von Rundelshausen in Richtung Werneck, als kurz vor ihm zwei Wildschweine über die Straße rennen.

Mit dem hinteren Schwein kommt es dann zu einem Zusammenstoß. Danach folgt dieses Tier seinem schnelleren Kumpel in den angrenzenden Wald.

Der Jagdpächter wird zur Absuche verständigt.

Der Blechschaden beträgt zirka 2500 Euro.

 

 

Betrunkener Autofahrer

Sulzdorf

 

In deutlichen Schlangenlinien war ein Autofahrer in den frühen Morgenstunden des Freitags auf der Hauptstraße unterwegs.

Auf ihm kommt jetzt ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr zu.

Gegen 1.40 Uhr schloss eine Streifenwagenbesatzung in der Ortschaft auf einen vorausfahrenden Mercedes auf. Auf Grund der unsicheren Fahrweise wurde das Fahrzeug zu einer Kontrolle gestoppt. Bereits im ersten Gespräch konnte bei dem 39-Jährigen aus dem benachbarten Landkreis eine deutliche Alkoholfahne wahrgenommen werden. Beim Vorzeigen des Verbandskastens und des Warndreiecks konnte er sich kaum auf den Beinen halten.

Ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Atemalkoholtest zeigte den Wert von 1,82 Promille an. Daraufhin wurde die Weiterfahrt nicht mehr gestattet und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert.

Danach ging es in Richtung Schweinfurt, wo in einem dortigen Krankenhaus ein Arzt eine Blutentnahme durchführte.

Nach der Sicherstellung des Führerscheins wurde der Beschuldigte wieder entlassen.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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