Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung

Regierungsvizepräsident Jochen Lange, Stellvertretender Landrat Peter Seifert, Peter Neubert mit Ehefrau Gunda Neubert sowie Erster Bürgermeister Ulrich Werner (Gemeinde Bergrheinfeld)
Regierungsvizepräsident Jochen Lange, Stellvertretender Landrat Peter Seifert, Peter Neubert mit Ehefrau Gunda Neubert sowie Erster Bürgermeister Ulrich Werner (Gemeinde Bergrheinfeld)

Würzburg (ruf) – Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann hat unterfränkische Bürger mit der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung ausgezeichnet. Es handelt sich hierbei um Persönlichkeiten des kommunalen Lebens, die sich in besonderem Maße um die kommunale Selbstverwaltung in Unterfranken verdient gemacht haben. Regierungsvizepräsident Jochen Lange hat heute in Vertretung für Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer in dessen Dienstzimmer die Urkunden und die Medaillen überreicht. Mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze wurden Peter Neubert, Mitglied des Kreistags Schweinfurt und ehemaliger Erster Bürgermeister der Gemeinde Bergrheinfeld und Wolfgang Scheller, Mitglied des Stadtrats Würzburg ausgezeichnet. Peter Neubert (66) war in der Zeit von 1999 bis Ende April 2017 Erster Bürgermeister der Gemeinde Bergrheinfeld und ist seit dem Jahre 2008 Kreisrat des Landkreises Schweinfurt. In seiner Amtszeit als Erster Bürgermeister wurde die Innenentwicklung seines Heimatortes entscheidend verbessert. Zudem nahm die Gemeinde erfolgreich am Modellprojekt „Flächenmanagement in interkommunaler Zusammenarbeit (FLIZ)“ der Allianz Oberes Werntal teil, die er im Jahre 2003 mit begründet hatte. Stets hatte er die Bedürfnisse der großen und kleinen Bürgerinnen und Bürger sowie die demographische Entwicklung im Blick. So erfolgte unter seiner Ägide beispielsweise der Neubau der Kinderkrippe St. Anton und des Kindergartens St. Bartholomäus. Ein weiterer Schwerpunkt seines Handelns lag in der Seniorenpolitik. Nach dem Motto „Bergrheinfeld, lebenswert…“ hat er im Rahmen seiner Tätigkeit als Erster Bürgermeister seine Heimatgemeinde zu einer zukunftsfähigen, attraktiven und modernen Kommune weiterentwickelt

: Regierungsvizepräsident Jochen Lange (rechts) bei der Aushändigung der Ordensinsignien an Peter Neubert aus Bergrheinfeld.
: Regierungsvizepräsident Jochen Lange (rechts) bei der Aushändigung der Ordensinsignien an Peter Neubert aus Bergrheinfeld.

Wolfgang Scheller (77) ist seit 1996 Mitglied im Würzburger Stadtrat. Als Diplomvolkswirt und ehemaliger Unternehmensberater der Handwerkskammer für Unterfranken liegen ihm besonders wirtschaftliche und Verkehrsthemen am Herzen. Im Interesse der Menschen in seinem Wohnumfeld befasste sich der in Würzburg/Rottenbauer beheimatete Kommunalpolitiker kontinuierlich mit dem Lärmschutz entlang der Autobahn A3. Darüber hinaus setzte er sich auch für verkehrsberuhigende Maßnahmen auf dem Würzburger Stadtring ein. Zahlreiche Gestaltungsvorschläge für eine lebendige Würzburger Innenstadt brachte er voran. Außerdem setzte er sich für die Errichtung einer gemeinsamen Zulassungsstelle für die Stadt und den Landkreis Würzburg ein. Darüber hinaus war er in der Zeit von 1971 bis 1991 Vorsitzender des Sportbundes DJK Würzburg e.V. und ist bis nunmehr Ehrenvorsitzender.

: Regierungsvizepräsident Jochen Lange (rechts) bei der Aushändigung der Ordensinsignien an Wolfgang Scheller aus Würzburg.
: Regierungsvizepräsident Jochen Lange (rechts) bei der Aushändigung der Ordensinsignien an Wolfgang Scheller aus Würzburg.
Bei der Aushändigung der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze an Wolfgang Scheller aus Würzburg v. r. n. l.: Regierungsvizepräsident Jochen Lange, Wolfgang Scheller mit Ehefrau Monika Scheller sowie Oberbürgermeister Christian Schuchardt.
Bei der Aushändigung der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze an Wolfgang Scheller aus Würzburg v. r. n. l.: Regierungsvizepräsident Jochen Lange, Wolfgang Scheller mit Ehefrau Monika Scheller sowie Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

Bilder (Fotos: Jeannette Mathy/Regierung von Unterfranken) 

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