Widerstand in Flüchtlingsunterkunft – 20-Jähriger greift Sicherheitsdienst und Polizeibeamten an

 

 

GELDERSHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Nach einem heftigen Streit in einer Unterkunft für Flüchtlinge ermittelt nun die Schweinfurter Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Zunächst hatte ein 20-jähriger Somalier den Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes angegriffen und anschließend auch einen Polizeibeamten verletzt und versucht, ihm die Dienstwaffe aus dem Holster zu ziehen.

 

In der Flüchtlingsunterkunft in Geldersheim war es gegen 21.45 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Somalier und weiteren Bewohnern gekommen. Als ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes dazwischen ging, um den Streit zu schlichten, wurde er von einem 20 Jahre alten Somalier angegriffen und verletzt. Als zwei hinzugerufene Streifen der Schweinfurter Polizei an der Örtlichkeit eintrafen und die Personalien des beschuldigten Flüchtlings feststellen wollten, stürmte der 20-Jährige auf einen der Beamten mit erhobenen Fäusten zu.

 

Anschließend entstand ein Gerangel zwischen den beiden Männern, währenddessen der Somalier mehrfach versuchte, dem Polizeibeamten die Waffe aus dem Holster zu entreißen. Der Schutzmann wusste dies gekonnt zu verhindern und konnte auch die Schläge des Beschuldigten gegen ihn größtenteils abwehren, so dass der Polizist nur leicht verletzt wurde.

 

Der 20-Jährige wurde anschließend festgenommen und musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo er auch die Nacht in der Arrestzelle verbrachte. Am Dienstag erfolgte dann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt die Vorführung beim Ermittlungsrichter. Der erließ unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und einem versuchten Verstoß gegen das Waffengesetz Untersuchungshaftbefehl. Der Beschuldigte sitzt seitdem in einer Justizvollzugsanstalt ein, während die Ermittlungen im Strafverfahren weiter anlaufen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Max Kohler (Freitag, 24 November 2017 00:14)

    Da soll er schmoren bis er schwarz wird.