Bundespolizisten haben einen 22-Jährigen im Würzburger Hauptbahnhof in Gewahrsam genommen. Der rumänische Staatsbürger leidet unter einer schweren Psychose

Symbolfoto: Bundespolizei
Symbolfoto: Bundespolizei

Bundespolizisten haben am Samstagabend (25. November) einen 22-Jährigen im Würzburger Hauptbahnhof in Gewahrsam genommen. Der rumänische Staatsbürger leidet unter einer schweren Psychose und war aus einer psychiatrischen Klinik entwichen. 

Zivilfahndern der Bundespolizei fiel am frühen Samstagabend ein Mann im Würzburger Hauptbahnhof auf. Dieser führte lautstark Selbstgespräche und trug verunreinigte Kleidung. Gegenüber den Bundespolizisten konnte sich der Mann weder ausweisen, noch vernünftige Angaben über sich selbst oder seinen Reiseweg machen. Mit Hilfe seiner Fingerabdrücke gelang es schließlich in der Bundespolizeiinspektion die Identität des Mannes zu klären. Bei ihm handelte es sich um einen 22-jährigen rumänischen Staatsbürger, der unter einer schweren Psychose leidet. Da die Gefahr besteht, dass der Mann sich selbst oder anderen schadet hatte das Amtsgerichts Düsseldorf bereits einen Unterbringungsbeschluss erlassen. Aus einer in Nordrhein-Westfalen ansässigen psychiatrischen Klinik war der Mann jedoch entwichen. 

Die Beamten nahmen den Mann daraufhin in Gewahrsam. Kollegen der Landespolizei brachten ihn anschließend in ein Bezirkskrankenhaus, wo er in einer geschlossenen Abteilung behandelt wird.  

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