UNESCO Bewerbung „Great Spas of Europe“: Completeness-Check lief für Bad Kissingen erfolgreich

 

 

Oberbürgermeister Kay Blankenburg und Kulturreferent Peter Weidisch, der Bad Kissinger Projektleiter der Bewerbung um die Aufnahme auf die Welterbeliste, nahmen an den vergangenen Tagen für Bad Kissingen in Bad Ems am Treffen der Steuerungsgruppe der Bürgermeister teil.

 

Die beteiligten Bäder der Bewerbergruppe „Great Spas of Europe“ (GSE) sind: Karlsbad, Marienbad, Franzensbad, Bad Kissingen, Baden-Baden, Bad Ems, Bath, Spa, Vichy, Montecatini-Terme, Baden (bei Wien).

Gute Nachricht für Bad Kissingen gab es bereits im Vorfeld der Tagung aus dem UNESCO-Headquarters in Paris. Der sog. „Completeness-Check“ wurde abgeschlossen. Die Unterlagen, das Planmaterial und die wissenschaftlichen Grundlagen entsprechen den formalen Kriterien der „UNESCO-Guidelines“. Die Nachricht erhielt Bad Kissingen über den deutschen Botschafter in Paris über das Auswärtige Amt in Berlin. Es war eine überaus positive Rückmeldung: Bad Kissingen hat gut gearbeitet und die Hausaufgaben hervorragend gemacht. Es gab keine Beanstandungen.

Die Arbeitsgruppen der „Great Spas of Europe“ arbeiten mit Hochdruck und hochmotiviert weiter an der Ausarbeitung des sog. „Nomination Dossiers“, dem eigentlichen Kernstück der Bewerbung. Und Bad Kissingen leistet dazu wertvolle Arbeit auch auf wissenschaftlichem Gebiet. Eindruck machte die Publikation zum internationalen Symposium 2014 „Kurort und Modernität“ in Bad Kissingen.

Beim Meeting in Bad Ems informierte das Kultusministerium der Republik Tschechien die Bewerbergruppe, dass die Einreichung der Welterbe-Bewerbung „Great Spas of Europe“ zum 1. Februar 2019 erfolgen wird. Dann wird die Evaluation des Nomination-Dossiers durch Wissenschaftler von ICOMOS International erfolgen. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Weltkulturerbeliste fällt dann das Welterbekomitee 2020.

„Der Completeness-Check ist ein Meilenstein unserer UNESCO-Bewerbung“, freut sich Petr Kulhánek, der Vorsitzende der Bürgermeister-Lenkungsgruppe. Auch das ist ein Signal aus Paris: Die Bewerbung „Great Spas of Europe“ ist eine der komplexesten und inhaltsdichtesten Bewerbungen, die jemals bei der UNESCO eingereicht wurden. „Elf Städte, sieben Länder, das ist sportlich“.

Auf dem langen und anspruchsvollen Weg zu einer Weltkulturerbe–Stadt hat Bad Kissingen also zusammen mit ihren Partnern jetzt einen wesentlichen weiteren Schritt absolviert. Wie bei allen bisherigen Schritten konnte die Herausforderung mit Bravour gemeistert werden.

Damit sind die Chancen noch größer geworden, dass die Bewerbergruppe das angestrebte Ziel, als gemeinsame, internationale Gruppe das UNESCO-Welterbe-Prädikat verliehen zu bekommen, im Jahre 2020 tatsächlich erreicht.

 

 

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