Bistum trägt Kostensteigerung bei Pfarrzentrum Sankt Anton mit

Copyright: Kerstin Schmeiser-Weiß (POW)
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Schweinfurt/Würzburg (POW) Das Bistum Würzburg trägt die Kostensteigerung für den Umbau des Pfarrzentrums Sankt Anton in Schweinfurt zu einem kirchlich-sozialen Zentrum von ursprünglich im Jahr 2016 veranschlagten 15,2 Millionen Euro auf 17 Millionen Euro mit. Darauf haben sich Vertreter der Kirchenstiftung Sankt Anton, des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt, die beteiligten Architekten und Mitglieder der Bistumsleitung bei einem Gespräch im Bischöflichen Ordinariat Würzburg geeinigt. Die Kostensteigerung liegt vor allem in den Preissteigerungen bedingt durch die sehr gute Auftragslage in der Baubranche begründet. Bei ersten Ausschreibungen im Sommer 2017 ergab sich eine Kostensteigerung auf rund 18,2 Millionen Euro. Für die Diözese Würzburg ist der Umbau des Pfarrzentrums Sankt Anton im Rahmen der „Pastoral der Zukunft“ von zentraler Bedeutung. Zugleich möchte sie das Projekt möglichst im vorgegebenen Kostenrahmen durchführen. Daher votierte der Diözesansteuerausschuss als zuständiges Beratungs- und Kontrollgremium für den Diözesanhaushalt im Juli 2017 dafür, die vorliegende Ausschreibung für den ersten von zwei geplanten Bauabschnitten aufzuheben und mit einem reduzierten Umfang neu auszuschreiben. Durch Optimierungen und eine Reduktion des Raumprogramms in Absprache mit dem Bauherrenausschuss wurde eine neue Basis geschaffen, um die Ausschreibung mit den veränderten Plänen nun neu durchführen zu können. Beteiligt an den konkreten Überlegungen waren Vertreter der Kirchenstiftung Sankt Anton, des Bischöflichen Stuhls Würzburg, des Generalvikariats und des Bischöflichen Bauamts. Insgesamt konnten durch eine Reduktion der Leistungen Kosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro eingespart werden. Daher rechnen die Beteiligten jetzt mit Ausgaben von insgesamt 17 Millionen Euro.

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