Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 21.12.2017

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Beschädigter Pkw

 

Im Zeitraum von 9 - 16 Uhr parkte am Dienstag ein schwarzer Seat Exeo auf Höhe der Firma Herold in der Sattlerstraße.

In diesem Zeitraum legte ein Unbekannter eine mit einem Gummipfropfen präparierte Schraube vor den linken Vorderreifen des Autos.

Während der späteren Wegfahrt bemerkte der Fahrzeugführer ein „komisches Geräusch“ an seinem Exeo und brachte ihn zum Stillstand. Bei einer näheren Betrachtung stellte er die in den Reifen eingefahrene Schraube samt dem Pfropfen fest.

Dadurch ist ein Schaden von rund 100 Euro entstanden.

 

Wer den Täter bei seinem Tun beobachtet hat, möge sich bitte mit der Polizei in Verbindung setzen. Dies gilt auch für die nachfolgend geschilderten mutwilligen Beschädigungen.

 

 

Weiteres demoliertes Fahrzeug

 

An der Brombergstraße 6 stand von Dienstagmittag bis Mittwochmorgen ein weißer Ford Transit des Malteser Hilfsdienstes.

Das schien einem Unbekannten zu missfallen, denn er ließ seine Wut darüber aus. Den Spuren nach zu urteilen trat er mehrmals mit einem Fuß gegen die Fahrertür. Mehrere tiefe Dellen sind jetzt dort zu sehen.

Der Schaden wird von der Verantwortlichen auf 1000 Euro geschätzt.

 

 

Und noch ein Rowdy am Werk

 

An der Nikolaus-Hofmann-Straße 25 ereignete sich ebenfalls die mutwillige Sachbeschädigung an einem Auto.

Bei diesem Fall liegt die Tatzeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen.

Der dadurch entstandene Schaden wird mit 2500 Euro in das Anzeigeprotokoll aufgenommen.

Am hinteren rechten Kotflügel, etwa auf Höhe des Einstiegs, ist an dem schwarzen Skoda Octavia nun ein erheblicher Schaden zu sehen. Wie der Schaden verursacht worden ist, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

 

 

Adventskranz fängt Feuer - Bewohnerin kommt ins Krankenhaus

 

Mit einer möglichen leichten Rauchvergiftung kam am gestrigen Spätnachmittag eine 64-jährige in ein Krankenhaus. Ihr Adventskranz hatte zuvor Feuer gefangen und die Frau hat den Rauch eingeatmet.

Gegen 18.45 Uhr ging am Mittwoch die Meldung über die Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der Elsa-Brändström-Straße ein. Vor Ort konnte in Erfahrung gebracht werden, dass bei der stark Alkoholisierten der Adventskranz aus bisher nicht bekannter Ursache zu brennen begonnen hatte. Daraufhin löschte sie selbst das Feuer und legte sich danach ins Bett. Der Rauch entwickelte sich jedoch weiter und der Feuermelder löste Alarm aus. Besorgte Nachbarn klingelten anschließend bei der Rentnerin und holten sie aus der Wohnung. Vorsichtshalber nahm sie der alarmierte Rettungsdienst mit in ein Krankenhaus.

Gegen 22 Uhr ging dann ein erneuter Anruf aus dem Anwesen ein, weil aus der Wohnung der Rentnerin nun Stimmen zu hören wären. Mit dem aus dem Krankenhaus geholten Wohnungsschlüssel wurde die Tür geöffnet. Die Stimmen konnten sogleich lokalisiert werden, sie stammten vom laufenden Fernseher!

Der wurde ausgeschaltet und der Schlüssel wieder zurückgebracht.

 

 

Unterschlagenes Handy sichergestellt

 

Wegen der Unterschlagung eines Handys wird sich demnächst ein 34-Jähriger vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Auf Grund eines entsprechenden Programmes konnte das tags zuvor verlorene Apple Handy geortet und beim Täter sichergestellt werden.

 

Am Mittwochnachmittag erschien eine 33-Jährige bei der Polizei und brachte den Verlust ihres Handys vom Vortag zur Anzeige. Wie es in Verlust geriet, darüber konnte sie keine Angaben machen, es war auf einmal weg.

Über eine sogenannte „App“ konnte wenig später der aktuelle Standort des Smartphones sehr genau ausfindig gemacht werden. Als die Beamten in dem Mehrfamilienhaus in der Straße „Breite Wiese“ und in der betreffenden Wohnung klingelten, öffnete ihnen der afghanische Staatsbürger. Nach einer Belehrung gab er an, das Handy vor der Haustür gefunden zu haben. An nächsten Tat hätte er es bei der Polizei abgeben wollen. Dem widersprach jedoch der Aufbewahrungsort des Handys, es lag unter dem Kopfkissen versteckt in seinem Bett.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

 

Am Montag hat sich auf dem Parkplatz der Amsterdamstraße 4 eine Unfallflucht ereignet, bei der ein Sachschaden von zirka 700 Euro verursacht worden ist.

Vom Täter und seinem Auto fehlt bis dato noch jede Spur.

Zwischen 6.45 und 15 Uhr parkte in einer dortigen Parkbucht ein blauer Dacia Dokker.

Als die Nutzerin zu ihrem Dokker zurückkam, wies der eine frische Unfallbeschädigung auf. Die Heckstoßstange war an ihrer rechten Seite gebrochen und teilweise abgeschürft. Anscheinend war beim Ein- oder Ausparken daneben ein anderer Autofahrer am Dacia hängengeblieben und hat sich danach gesetzeswidrig von der Unfallstelle entfernt.

 

 

Wildunfall

 

Am Donnerstag um 5.50 Uhr fuhr eine VW Golf Lenkerin auf der Deutschhöfer Straße stadteinwärts.

Etwa in Höhe des gegenüberliegenden Schwarzachweges sprang eine Wildsau plötzlich vor ihr über die Straße. Es erfolgte ein Frontalzusammenstoß, wobei das Wildtier sein Leben lassen musste.

Der Schaden am Auto wird auf mindestens 4500 Euro geschätzt.

Der Jagdpächter kümmerte sich nachher um den Leichnam.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Opa überwacht Enkel - Überwachungsmaßnahmen führen zu einer größeren „Aufruhr“ im Internet

Wasserlosen

 

Was sich zu Beginn des gestrigen Mittwochnachmittags an der Grundschule in Wasserlosen zunächst als verdächtiges Annähern und Filmen von Kindern dargestellt hat und der Polizei in Schweinfurt eine Vielzahl von Anrufen einbrachte, entpuppte sich bei den anschließenden Ermittlungen als Überwachungsmaßnahme aufgrund einer elterlichen Fürsorge.

Gegen 14 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein, wonach sich zuvor an der Bushaltestelle an der Grundschule ein verdächtiger älterer Mann herumgetrieben haben soll. Er sei aus seinem schwarzen SUV ausgestiegen und habe danach die Kinder mit seinem Handy gefilmt.

Daraufhin konnte zunächst der Busfahrer ausfindig gemacht, welcher die Angaben bestätigte. Der Unbekannte habe nicht nur an Grundschule ein derartig auffälliges Verhalten an den Tag gelegt, sondern sei dem Bus sogar nachgefahren und habe sich bei der nächsten Haltestelle in Greßthal wiederum ähnlich konspirativ verhalten.

Während jetzt die weiteren taktischen Einsatzmaßnahmen bei derartigen Fällen ins Rollen kamen, konnte schon kurz darauf der ganze Einsatz wieder „abgeblasen“ werden. Der gesamte Vorgang löste sich sozusagen in Wohlgefallen auf.

Die Mutter eines der Kinder meldete sich bei der Polizei und teilte mit, dass der Sachverhalt in den sozialen Medien und Netzwerken bereits für Aufruhr sorgt und beginnt, hohe Wellen zu schlagen. Deshalb bekam sie auch Wind davon und konnte nun aber zur vollständigen Aufklärung beitragen:

Ihr kleiner Sohn muss mit dem betreffenden Bus zum Kindergarten fahren. Weil sie sich wegen des reibungslosen Ablaufs sorgte, wurde der Opa in die Sache miteingebunden. Er sollte hinterherfahren und sicherstellen, dass alles glatt verläuft. Im Übereifer seiner „Überwachungstätigkeiten“ hat sich der Spion jedoch dazu hinreißen lassen, nicht nur „wörtliche“ sondern auch „filmische“ Beweise zu sichern. Dabei hat er sich aber über die möglichen Folgen seiner Handlungsweise keinerlei Gedanken gemacht.

Somit kann gesagt werden: Ende gut, alles gut!

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Fahrradfahrerin

Schwebheim

 

Gegen 7 Uhr hat sich am Mittwoch an der Einmündung der Staatsstraße 2277 in die Straße „Aschenhof“ ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine Fahrradfahrerin leicht verletzt worden ist. Nach der Unfallaufnahme begab sich die Radlerin selbständig in hausärztliche Behandlung.

Zu dem Unfall kam es, als ein 33-jähriger Kia Niro Lenker aus Richtung Röthlein kommend an der Einmündung zur Straße „Aschenhof“ zunächst anhielt. Beim Linksabbiegen in Richtung Ortsmitte übersah er die bevorrechtigte 66-jährige Fahrradfahrerin, die ortsauswärts unterwegs gewesen ist. Beim folgenden Zusammenstoß zog sich die Frau leichte Verletzungen zu.

Nach Angaben des Autofahrers sei die Radlerin ohne Licht unterwegs gewesen. Diesbezügliche Ermittlungen laufen jetzt.

 

 

Wildunfall

B 303, bei Rütschenhausen

 

Um 5.15 Uhr war am Donnerstag ein Peugeot 107 Führer auf der Bundesstraße 303 unterwegs. Bei seiner Fahrt von Rütschenhausen in Richtung Schweinfurt kam es kurz vor der Abzweigung nach Brebersdorf zu einem heftigen Zusammenstoß mit einem über die Straße springenden Reh. Das Tier überlebte den Unfall nicht und wurde später vom Jagdpächter abgeholt.

Der Blechschaden beträgt rund 3500 Euro.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

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