Pressebericht der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vom 22.12.2017

Kriminalitätsgeschehen:

 

 

Außenspiegel beschädigt - ca. 1.700 Euro Sachschaden

 

WÜRZBURG/SANDERAU. In der Zeit von Mittwochabend, 23:00 Uhr bis Donnerstagmorgen, 10:15 Uhr hat ein unbekannter Täter zwei geparkte Pkws in der Platenstraße beschädigt. Der gesuchte Tatverdächtige zerkratzte jeweils den rechten Außenspiegel von einem orangenen Renault und einem grauen Mini Cooper. An dem Renault wurde zusätzlich der Lack an der rechten Fahrzeugseite zerkratzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 1.700 Euro.

 

Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel. 0931/457-2230 entgegen.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Mehrere Unfallfluchten im Stadtgebiet

 

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Dienstag ereignete sich in der Wolframstraße eine Verkehrsunfallflucht zum Nachteil einer 30-Jährigen Landkreisbewohnerin. Ein unbekannter Fahrzeugführer hatte in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr, den schwarzen Toyota der jungen Frau touchiert und einen Schaden am linken, hinteren Kotflügel verursacht. Ausgehend von der Spurenlage handelt es sich bei dem Unfallverursacher mutmaßlich um einen Radfahrer. Der entstandene Sachschaden am Pkw beläuft sich auf ca. 500 Euro.

 

WÜRZBURG/LENGFELD. Im Zeitraum von Mittwochabend, 19:00 Uhr bis Donnerstagmorgen, 08:15 Uhr hat ein unbekannter Fahrzeugführer einen geparkten Pkw in der Flürleinstraße angefahren und im Anschluss die Flucht ergriffen. An dem grauen Hyundai eines 40-jährigen Würzburgers entstand ein Sachschaden am linken Außenspiegel. Die Schadenssumme wird auf etwa 200 Euro geschätzt.

 

 

Falscher Polizeibeamte

 

WÜRZBURG. Donnerstagnachmittag gab sich ein Anrufer als Würzburger Polizeibeamter aus und wollte sich bei mehreren älteren Menschen nach deren Vermögen erkundigen. Diese ließen sich nicht täuschen und legten auf. Die Kriminalpolizei ermittelt nun derzeit in sechs Fällen des versuchten Trickbetruges.

 

In den Nachmittagsstunden rief ein bislang unbekannter Mann bei insgesamt sechs Würzburgern im Alter zwischen 73 und 78 Jahren an und gab sich als Oberkommissar Neumann von der Würzburger Polizei aus. Der Anrufer berichtete von Einbrüchen in der Nachbarschaft. Er habe Informationen über bevorstehende Einbrüche bei den Angerufenen und müsse deshalb nach Bargeld und Wertgegenständen fragen, die ihm dann „zur Sicherheit“ ausgehändigt werden sollten. Im Telefondisplay wurde stets die Nummer 0931/110 angezeigt.

 

Aufgrund der ausgedehnten Präventionskampagne zum Thema „Falsche Polizeibeamte – Staatsgewaltentrick“ erinnerten sich alle Senioren an die Warnung der Polizei Unterfranken und legten einfach auf.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die Ermittlungen und rät nochmals aus gegebenem Anlass:

 

·       Vergewissern Sie sich telefonisch bei Ihrer Polizeidienststelle, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt

·       Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft stellen telefonisch niemals Geldforderungen

·       Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert

 

 

Würzburger Kripo stellt Drogengeld und ein Kilogramm Rauschgift sicher – Ermittlungsrichter erlässt Untersuchungshaftbefehl gegen zwei Beschuldigte

 

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. Nach intensiven Ermittlungen hatten die Rauschgiftexperten der Würzburger Kriminalpolizei am Donnerstagabend zwei Tatverdächtige festgenommen und neben Drogengeld auch über ein Kilogramm Drogen sichergestellt. Die beiden Männer sitzen nach der Vorführung beim Würzburger Ermittlungsrichter mittlerweile in Untersuchungshaft.

 

Gegen 20.00 Uhr hatten die Kriminalbeamten in Heidingsfeld einen 34 Jahre alten Mann festgenommen, der einige Gramm Marihuana bei sich führte. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen wurde noch am selben Abend unter anderem die Wohnung eines mutmaßlichen Dealers in Heidingsfeld durchsucht. Dort stellten die Polizisten mehrere tausend Euro Drogengeld sowie über ein Kilogramm Marihuana, das bereits portionsfertig verpackt war, sicher. Der 48 Jahre alte Haupttatverdächtige wurde vor Ort festgenommen. Er steht unter dem dringenden Tatverdacht, mit dem Rauschgift einen schwunghaften Handel getrieben zu haben.

 

Auf Antrag der Würzburger Staatsanwaltschaft blieben die beiden Beschuldigten über Nacht bei der Polizei in der Arrestzelle und wurden am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ gegen das Duo Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmittel. Die beiden Männer wurden im Anschluss an die Vorführung in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

 

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