Nach Vorfall im McDonald's – Bundespolizei bittet um Mithilfe

Nach dem gestrigen Vorfall in der im Hauptbahnhof Würzburg ansässigen McDonald's-Filiale (siehe Pressemitteilung vom 3. Januar) hat die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet und bittet nun um Mithilfe der im Schnellrestaurant anwesenden Kunden. 

Wie berichtet, klagten gestern Abend gegen 19:30 Uhr mehre Gäste und Mitarbeiter der im Hauptbahnhof Würzburg ansässigen McDonald's-Filiale plötzlich über Atemwegsreizungen. Insgesamt mussten zehn Personen ärztlich betreut werden, darunter vorübergehend eine Frau im Krankenhaus. 

Die Ursache für den Vorfall konnte bislang noch nicht aufgeklärt werden. Nach Ansicht der Ermittler liegt jedoch der Verdacht nahe, dass es sich um Pfefferspray oder dergleichen gehandelt haben könnte. Aus diesem Grund hat die Bundespolizei nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet und am heutigen Morgen die Daten der Videoüberwachung im McDonald's sichergestellt. 

Nach einer ersten Sichtung dieser Daten konnten keine Hinweise auf Tat oder Täter gefunden werden, weswegen die Ermittler nun auf die Mithilfe der Gäste des Schnellrestaurants setzen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat wird dringend gebeten sich mit der Bundespolizeiinspektion Würzburg unter 0931 / 322 59 0 in Verbindung zu setzen. 

Zudem bittet die Bundespolizei diejenigen Kunden, die ebenfalls Atemwegsreizungen verspürt haben, jedoch nicht sogleich ärztliche Hilfe in Anspruch nahmen, sondern den Bahnhof verlassen haben, sich als Geschädigte zu melden. Dies könnte bei einer etwaigen Identifizierung eines Täters für das spätere Gerichtsverfahren von Bedeutung sein.

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