Ersatzneubau der Talbrücke Thulba an der BAB A 7

Regierung von Unterfranken leitet Planfeststellungsverfahren ein

 

Würzburg (ruf) – Die Autobahndirektion Nordbayern hat bei der Regierung von Unterfranken einen Antrag auf Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den Ersatzneubau der Talbrücke Thulba an der BAB A 7 (Fulda - Würzburg) im Abschnitt Anschlussstelle Bad Kissingen/Oberthulba bis Anschlussstelle Hammelburg gestellt, der wegen erheblicher baulicher Schäden erforderlich ist. Die vorhandene Anzahl der Fahrstreifen der Bundesautobahn A 7 und damit die Verkehrsfunktion bzw. die verkehrliche Leistungsfähigkeit werden nicht verändert. Die Baumaßnahme umfasst die Erneuerung der Talbrücke an bestehender Stelle und die damit verbundenen streckenbaulichen Anpassungsmaßnahmen und bauzeitlichen Provisorien an der BAB A 7 sowie die Sanierung der Bauwerksentwässerung mit der Anlage von zwei Absetz- und Regenrückhaltebecken unterhalb des Brückenbauwerks an der Nord- und Südseite der Thulba. Die Gesamtlänge beträgt 930 m, wovon die Bauwerkserneuerung eine Länge von ca. 460 m umfasst. Im Gegensatz zu dem bestehenden einteiligen Brückenüberbau für beide Richtungsfahrbahnen, erhält das Ersatzbauwerk zwei voneinander getrennte Überbauten. Wie schon bei der derzeit bestehenden Brücke, bleibt die Anzahl der Brückenfelder mit sieben Brückenfeldern und sechs Pfeilerpaaren unverändert. Die beantragte Baumaßnahme einschließlich der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen liegt im Landkreis Bad Kissingen auf dem Gebiet des Marktes Oberthulba (Gemarkungen Reith, Oberthulba und Wittershausen) sowie des Marktes Schondra (Gemarkung Schondra). Die Planunterlagen werden daher im Markt Oberthulba sowie im Markt Schondra zur Auslegung kommen. Die Auslegung soll voraussichtlich Ende Januar beginnen. Näheres zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, werden durch ortsübliche Bekanntmachung des Marktes Oberthulba und des Marktes Schondra rechtzeitig gesondert mitgeteilt. Nicht ortsansässige Betroffene erhalten von der jeweils zuständigen Gebietskörperschaft eine schriftliche Mitteilung über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen. Im durchzuführenden Planfeststellungsverfahren werden alle relevanten privaten und öffentlichen Belange im Rahmen des Anhörungsverfahrens durch die Regierung von Unterfranken ermittelt und geprüft. Hierzu dient zum einen die oben erwähnte Auslegung der Planunterlagen. Zum anderen holt die Regierung von Unterfranken die Stellungnahmen der einschlägigen Fachbehörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange ein und beteiligt die betroffenen Gemeinden. Die Benachrichtigung der nach Naturschutzrecht anerkannten Vereine sowie der sonstigen in Umweltangelegenheiten anerkannten Vereinigungen erfolgt durch die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form der Auslegung. Privatbetroffene, anerkannte Vereinigungen und sonstige Träger subjektiver Rechte können ihre Einwendungen nur innerhalb der in der jeweiligen ortsüblichen Bekanntmachung gesetzten Frist erheben. Nach Fristablauf ist die Erhebung von Einwendungen nicht mehr möglich.

 

Hinweis: Die Planunterlagen und die Bekanntmachung können auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken unter https://www.regierung.unterfranken.bayern.de unter der Rubrik „Planung und Bau“ > Straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren > Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren (http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/aufgaben/4/12/03639/index.html) eingesehen werden. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen

Kommentar schreiben

Kommentare: 0