Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 11.01.2018

Aus dem Stadtgebiet

 

 

Drei Personen mit Rauschgift angetroffen und zur Anzeige gebracht

 

Im Verlauf des gestrigen Tages beziehungsweise in der Nacht hat die Polizei drei Personen mit Rauschgift angetroffen. Gegen die Beschuldigten ist jetzt ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet worden. Die Rauschmittel wurden allesamt sichergestellt und werden mit den jeweiligen Anzeigen an die zuständige Staatsanwaltschaft mitübersandt.

 

-Der erste Fall ereignete sich um die Mittagszeit in der Mozartstraße. Hier hielten Zivilbeamten einen Mittdreißiger an, der dort gerade mit seinem sogenannten Longboard entlangfuhr. Da der Mann ihnen bereits als Drogenkonsument bekannt war, wurde er einer genaueren Kontrolle unterzogen. Und ihr guter Riecher sollte ihnen Recht geben, denn in seiner Jacke fand sich eine Aluminiumplombe mit Marihuana sowie rund 200 leere Druckverschlusstütchen. Im Rucksack wurden dann noch weiteres Rauschgift aufgefunden, unter anderem Ecstasy Tabletten, Marihuana Haschisch, Amfetamin und eine Feinwaage.

Eine anschließende Wohnungsnachschau nach eventuell weiteren Drogen verlief negativ.

-Kurz nach dem Tageswechsel zum Donnerstag wurde ein 20-jähriger Fahrradfahrer in der Niederwerrner Straße angehalten und kontrolliert. Bei ihm wurde ein Klumpen Haschisch aufgefunden.

-Der letzte Beschuldigte, ein 28-Jähriger, wurde am Donnerstag um 2 Uhr an der Gutermann-Promenade kontrolliert. Er hatte ein Druckverschlusstütchen mit Amfetamin in seinem Rucksack.

 

 

Fahrzeug beschädigt

 

Mutwillig beschädigt wurde an der Gustav-Heusinger-Straße 23 ein geparktes Auto. Dort parkte der schwarze Nissan Micra von Montagnachmittag bis zur Dienstagnacht.

Die Beifahrerseite ziert jetzt ein rund 1,20 Meter langer und tiefer Lackkratzer.

Die Reparaturkosten werden auf rund 600 Euro veranschlagt.

Hinweise zum Täter gibt es noch keine.

 

 

Verkehrsgeschehen:

 

 

Drei Autofahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

 

Eines gemeinsam haben die drei Autofahrer, welche im Verlauf des Mittwochs beziehungsweise der Mittwochnacht von der Polizei unter Betäubungsmitteleinfluss hinter dem Lenkrad ihrer jeweiligen Fahrzeuge erwischt worden sind:

Alle bekommen demnächst eine Ordnungswidrigkeitenanzeige über zirka 530 Euro Geldbuße, den Eintrag von zwei Punkten auf ihr Verkehrssünderkonto in Flensburg und der Aufforderung, den Führerschein für die Dauer eines Monats bei der Polizei abzugeben.

Zusätzlich erhält auch noch die Führerscheinstelle einen Abdruck der jeweiligen Anzeige, um gegebenenfalls in eigener Zuständigkeit weitere Schritte gegen die Betroffenen einleiten zu können.

-Der erste Verkehrssünder, ein 20-jähriger aus einer Landkreisgemeinde, wurde fahrenderweise mit seinem Audi A 3 in der Kettelerstraße um 13.35 Uhr kontrolliert. Neben diverser drogentypischer Auffälligkeiten zeigte auch der Urintest einen deutlichen Ausschlag auf eine THC Beeinflussung an.

-Die Uhr zeigte bereits Donnerstag, 1 Uhr, als es den nächsten Autofahrer erwischte. Dieses Mal in der Gretel-Baumbach-Straße. Bei dem 27-jährigen VW Golf Lenker, ebenfalls wohnhaft in einer Landkreisgemeinde, waren diverse drogentypische Ausfallerscheinungen festzustellen. Der Urintest bestätigte dies, denn er schlug auf eine THC Einnahme positiv aus.

-Gegen 2.15 Uhr  die letzte unerlaubte „Betäubungsmittelfahrt“. In der St.-Kilian-Straße erfolgte die Anhaltung und Kontrolle eines VW Polo Lenkers. Bei dem 21-jährigen Schweinfurter wieder dieselben Symptome, nämlich drogentypische Ausfallerscheinungen und ein positiver Urintest hinsichtlich THC.

 

Die drei Autofahrer durften nach der Kontrolle nicht mehr weiterfahren und deren Fahrzeugschlüssel sind bis zum Nachweis der Nüchternheit vorübergehend eingezogen worden. Nach dem Transport zur Dienststelle nahm noch ein Arzt den Betroffenen eine Blutentnahme ab.

 

 

 

Aus dem Landkreis

 

 

Schiefer Kran von Werneck - Gesamtschaden von zirka 100 000 Euro durch umgestürzten Baukran

Werneck

 

Ein öffentlichkeitswirksames und schadensträchtiges Ereignis ereignete sich am späten Mittwochvormittag im Industriegebiet in der Rudolf-Diesel-Straße. Ein Baukran stürzte um und richtete dabei einen geschätzten Gesamtschaden von rund 100 000 Euro an. Der Kran selbst dürfte aller Voraussicht nach einen Totalschaden „erlitten“ haben. Menschen kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden.

 

Gegen 11.15 Uhr ging die Mitteilung über den umgestürzten Baukran bei der ILS - Integrierte Leitstelle- ein.

Sofort eilten die Hilfskräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und so nach und nach noch weitere Behördenvertreter an den Ereignisort.

Bei der Sachverhaltsaufnahme vor Ort konnte zunächst festgestellt werden, dass der Kran aus bisher noch ungeklärter Ursache beim Transport von Baumatten umgestürzt ist. Dabei sind ein Haus, die Überdachung einer Halle und ein Gartenhütte zum Teil erheblich beschädigt worden. Zur Ereigniszeit hatte ein 67-Jähriger aus dem Bereich Würzburg den Kran gelenkt.

Ein Vertreter des Gewerbeaufsichtsamtes machte sich ebenfalls ein Bild vor Ort und leitete weitere Ermittlungen hinsichtlich der Ursache ein. Nach ersten Erkenntnissen könnte entweder ein technischer Defekt oder ein Fehler des Krankführers zu dem Unglück geführt haben.

Die weiteren Recherchen ergaben, dass der Kran vor nicht allzu langer Zeit turnusmäßig vom TÜV untersucht worden ist. Dabei hat es keinerlei Beanstandungen gegeben.

 

Im Anhang befinden sich zwei Bilder des Ereignisses und können unter dem Quellenhinweis „Polizei“ jederzeit zu einer Veröffentlichung herangezogen werden.

 

 

 

 

 

 

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 Pressebericht der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck vom 11.01.2018

 

Landkreis Schweinfurt, A 70, Werneck

 

Kleintransporter überladen

Um 86,28 % war ein Kleintransporter auf der A 70 bei Werneck überladen. Bei der Kontrolle am Mittwochabend durch die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck brachte der 25-jährige Pole mit seinem Iveco stolze 6530 kg auf die Waage. Der unter das Fahrpersonalgesetz fallende Kraftfahrer führte auch nicht den erforderlichen Arbeitszeitnachweis und war nicht angegurtet. Die Sicherheitsleistung wurde auf 680 Euro erhöht, da der Fahrer bereits vor 3 Monaten an gleicher Stelle kontrolliert wurde. Damals brachte er es auf 94 % Überladung.

 

 

Brennender stillgelegter Pkw auf Autobahn – Kripo hält Brandstiftung für wahrscheinlich – Zeugen gesucht!

 

GELDERSHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Ein Zeuge war am späten Mittwochabend auf einen brennenden Pkw aufmerksam geworden, der auf der Überleitung zur A 71 in Richtung Erfurt abgestellt war. Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell eingedämmt, das Auto brannte dennoch vollständig aus. Die Brandfahnder der Kripo Schweinfurt gehen von Brandstiftung aus und hoffen jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Kurz nach 23:00 Uhr hatte der Zeuge einen lauten Knall vernommen und anschließend auf der A 71 auf dem Abfahrtsast in Richtung Erfurt einen brennenden Pkw festgestellt. Bei Eintreffen der Streife der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck stand das Auto in Vollbrand, die Feuerwehren aus Niederwerrn und Oberwerrn hatten das Feuer aber rasch gelöscht. Nach jetzigem Erkenntnisstand handelte es sich um einen bereits stillgelegten Pkw, der allem Anschein nach durch Brandstiftung in Brand gesetzt wurde. Der Sachschaden wird auf rund 3000 Euro geschätzt.

 

Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Abfahrt der BAB 71 gesehen haben, werden deshalb gebeten, sich mit der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen. Die Ermittlungen dauern an.

 

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