Vortrag des in München lebenden Schriftstellers, Lieder- und Filmemachers Alfred Gulden „WILDE ZEITEN. Die 60er Jahre in München“

Fotoquelle Volker Schütz
Fotoquelle Volker Schütz

Alfred Gulden „WILDE ZEITEN. Die 60er Jahre in München“

Ein Zeitzeugenbericht.

Do 25. 1. 2018, 19 Uhr, Kunsthalle Schweinfurt, Kosten: € 5,-

 

Anlässlich der Ausstellung Florian Köhler „Bei Tagesanbruch ist die Nacht am dunkelsten“ und Lothar Fischer (8.12.2017– 8.4.2018), lädt die Kunsthalle Schweinfurt Alfred Gulden (*1944) für einen Vortrag ein. Der Schriftsteller, Filmer und Musiker wird den Gast in die Wilden Zeiten der 1960er in München entführen und lebendig von seinen persönlichen Erlebnissen erzählen.

 

Es ging damals nicht um Kunst im herkömmlichen Sinne, sondern, kurz gesagt: um ALLES – Von der Wiege bis zur Bahre, vom Kindermachen und Kinderkriegen über die Erziehung, das Zusammenleben und Arbeiten bis zum sogenannten „Sinn“ des Ganzen. Alles hing mit allem zusammen. Kein Schubladendenken. Kein lokale oder regionale Kurzsichtigkeit, sondern in vielem der weite Blick europa- oder eben sogar weltweit.

 

Berichten wird Alfred Gulden vom Kino – vom Underground Cinema, dem Deutschen wie dem Amerikanischen im Occam-Studio und dem Rottman Kino –, der „Neuen Musik“ wie Kagel, Cage, Stockhausen oder Riedl im Werkraumtheater oder der Rockmusik um Ammon Düül I und II oder Embryo und andere in der Akademie im Arri. Galerien, die neues versuchten, wie zum Beispiel das Forum van de Loo und Künstlergruppen SPUR, WIR, GEFLECHT, Kollektiv Herzogstraße werden Subjekt des Vortrags werden. Zuletzt darf natürlich der AKTIONSRAUM 1 nicht fehlen, den Alfred Gulden mit gegründet und mit geleitet hat.

 

Der Schwerpunkt der Kunsthalle Schweinfurt liegt in der Vermittlung eben dieser deutschen Kunst nach 1945 im Dialog zwischen Abstraktion und Figuration. Neben informellen Ausdrucksformen wird dort vor allem auch ein besonderer Akzent auf die neofigurative Formensprache der 1950 und 60er Jahre bis heute gelegt. Der Maler Florian Köhler (1935-2013) und der Bildhauer Lothar Fischer (1933-2004) im Umkreis der Gruppen SPUR, WIR und GEFLECHT zählen zu den herausragenden Repräsentanten dieser Kunstgeschichte.

 

 

 

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