Bundespolizisten mit dem Tode bedroht

Symbolfoto: Bundespolizei
Symbolfoto: Bundespolizei

Würzburg, 19. Januar 2018

Ein alkoholisierter Mann weigerte sich gestern Nachmittag (18. Januar) einen von der Bundespolizei für den Würzburger Hauptbahnhof erlassenen Platzverweis nachkommen und musste deswegen in Gewahrsam genommen werden. Auf dem Weg zur sowie in der Dienststelle beleidigte der 19-Jährige die Einsatzkräfte nicht nur wüst, sondern bedrohte sie auch noch mit dem Tod. 

Als sich gestern Nachmittag die Halle des Würzburger Hauptbahnhofs mit Reisenden füllte, die wegen des Orkantiefs "Friederike" gestrandet waren, verstärkte die Bundespolizei ihre Präsenz im Bahnhof. 

Zwei Bundespolizisten fiel während ihres Streifengangs ein junger Mann auf. Dieser machte es sich offenbar zum Spaß einen ihm unbekannten Reisenden zu belästigen, indem er sich ihm in den Weg stellte und ihn anfasste. Die Ordnungshüter bereiteten diesem Treiben ein Ende und erteilten dem angetrunkenen 19-jährigen Deutschen einen Platzverweis.

Da sich der im Landkreis Kitzingen lebende Mann weiter aggressiv gebar und dem Platzverweise partout nicht nachkommen wollte, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Auf dem Weg zur und in der Dienststelle beleidigte der Mann die Bundespolizisten durchgehend auf übelste Weise. Es blieb dabei jedoch nicht nur bei Schimpfwörtern, vielmehr drohte er auch die Beamten umzubringen. Aus diesem Grund erwartet ihn nun nicht nur eine Anzeige wegen Beleidigung, sondern auch wegen Bedrohung.  

Eine durchgeführte Atemalkoholmessung ergab knapp 1,6 Promille. 

Mit Genehmigung eines Richters musste der Mann rund vier Stunden in der Gewahrsamszelle der Bundespolizei verbleiben. Halbwegs geläutert kam er dem Platzverweis anschließend endlich nach und entfernte sich vom Bahnhof.

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